Critical Chain-Methode
Die Critical Chain-Methode gilt als Fortentwicklung der Critical Path-Methode aus der Netzplantechnik. Sie wurde 1997 von Eliyahu Goldratt in seinem Buch "Critical Chain" der Öffentlichkeit vorgestellt.
Bei einer Projektplanung nach Critical Chain erhalten die einzelnen Vorgänge keine Pufferzeiten mehr, sondern werden nach ihrer optimistischen Dauer geplant. Die zeitlichen Puffer (z.B. Differenz zwischen optimistischer Dauer und pessimistischer Dauer) werden kumuliert und an das Ende des Projektes als gemeinsamer Puffer angehängt. Dabei ist der gemeinsame Puffer nicht notwendigerweise die Summe aller Einzelpuffer, sondern kann nach statistischen Gesetzmäßigkeiten verkürzt werden.
Projekt Magazin-Abonnenten haben freien Zugang zu allen kostenpflichtigen Inhalten.
Bitte melden Sie sich an.
| Englischer Begriff |
TOC-Project Management |
Weiterführende Beiträge im Projekt Magazin
Vorbereitung, Netzplantechnik, Critical Chain, Praxisberichte, Microsoft Project
Wie erstelle ich einen Terminplan?
Probleme und Verzögerungen gibt es in fast allen Projekten. Um den Abschlusstermin trotzdem zu halten, ist eine belastbare Terminplanung notwendig. Dafür braucht der Projektleiter einerseits das entsprechende methodische Handwerkszeug, andererseits... Mehr lesen
Spotlight (123 Seiten)
|
16,95 € (0,00 € im Abo)
Die Critical-Chain-Methode, Pro und Contra aus der Praxis, Multiprojektmanagement, Theory of Constraints
Wie funktioniert Critical Chain Project Management und was bringt es?
Der Faktor Zeit ist bei bestimmten Projekten das ausschlaggebende Kriterium, z.B. wenn es darum geht, ein Produkt möglichst früh vor den Konkurrenten auf den Markt zu bringen. Die Methodik des Critical Chain Project Managements (CCPM) verspricht... Mehr lesen
Spotlight (124 Seiten)
|
16,95 € (0,00 € im Abo)
Strategien und Methoden für Planung, Überwachung und Steuerung von Terminen
Wie bleibe ich termintreu?
Einen Terminplan gemäß Lehrbuch zu erstellen, reicht alleine nicht aus - denn wenn die versprochenen Ressourcen nicht zur Verfügung stehen oder niemand den Endtermin ernst nimmt, ist der Plan nutzlos. In der Realität gehören auch strategisches... Mehr lesen
Spotlight (91 Seiten)
|
16,95 € (0,00 € im Abo)
Leseprobe
Die Kritische Kette – kritische Anmerkungen aus der Praxis
Die Befürworter von Critical Chain Project Management (CCPM) versprechen, die Laufzeiten von Projekten durch radikalen Verzicht auf individuelle Pufferzeiten und das Staffellaufprinzip um rund 30% verkürzen zu können. Auch Uwe Keller war zunächst von diesen Ideen begeistert, musste jedoch bald erkennen, dass die Patentrezepte der CCPM in der Praxis nicht greifen. Punkt für Punkt analysierte er anhand seiner Erfahrungen die Annahmen und Herangehensweisen der CCPM. Seine Schlussfolgerung ist, dass die Terminplanung des CCPM von realitätsfernen Annahmen ausgeht und deswegen auch nicht die versprochene Beschleunigung erzielen kann. Dennoch empfiehlt er, sich unvoreingenommen mit den Argumenten der CCPM auseinander zu setzen, da diese zu Recht die wunden Punkte des üblichen Projektmanagements kritisieren – wie z.B. das gängige Prinzip, Ressourcen im Multitasking mehreren Projekten gleichzeitig zuzuordnen.
Mehr lesen
Leserbewertungen
| Artikel (12 Seiten)
Bluff oder Patentrezept?
Die Kritische Kette – kritische Anmerkungen aus der Praxis
Die Befürworter von Critical Chain Project Management (CCPM) versprechen, die Laufzeiten von Projekten durch radikalen Verzicht auf individuelle Pufferzeiten und das Staffellaufprinzip um rund 30% verkürzen zu können. Auch Uwe Keller war zunächst von diesen Ideen begeistert, musste jedoch bald erkennen, dass die Patentrezepte der CCPM in der Praxis nicht greifen. Punkt für Punkt analysierte er anhand seiner Erfahrungen die Annahmen und Herangehensweisen der CCPM. Seine Schlussfolgerung ist, dass die Terminplanung des CCPM von realitätsfernen Annahmen ausgeht und deswegen auch nicht die versprochene Beschleunigung erzielen kann. Dennoch empfiehlt er, sich unvoreingenommen mit den Argumenten der CCPM auseinander zu setzen, da diese zu Recht die wunden Punkte des üblichen Projektmanagements kritisieren – wie z.B. das gängige Prinzip, Ressourcen im Multitasking mehreren Projekten gleichzeitig zuzuordnen. Mehr lesen
29 Leserbewertungen
| Artikel (12 Seiten)
|
2,50 € (0,00 € im Abo)
Über Hürden zum Erfolg
Critical Chain im Praxiseinsatz
Kann Critical-Chain-Projektmanagement (CCPM) in der Praxis funktionieren? Als Kay Schulz die externe Projektleitung bei einem IT-Dienstleister übernahm, sah er nur mit dem Einsatz der Critical-Chain-Methode eine Chance, den sehr ehrgeizig gesetzten Termin zu halten. Allerdings musste er hierfür etliche Hürden überwinden. Nicht nur die Teammitglieder waren gegenüber der neuen Methode skeptisch, auch für die Geschäftsführung musste er so tun, als ob er auf traditionelle Art und Weise vorgehen würde. Lesen Sie, wie es ihm gelang, eine innovative Terminplanung nach CCPM in einem sehr komplexen und konservativen Umfeld erfolgreich in die Tat umzusetzen. Mehr lesen
28 Leserbewertungen
| Artikel (12 Seiten)
|
2,50 € (0,00 € im Abo)
Critical Chain Project Management
Teil 3: Anleitung zur operativen Projektplanung
Die konkreten Schritte für Ihre Projektplanung nach Critical Chain erläutert Uwe Techt im letzten Teil dieser Serie. Mit optimierten Pufferzeiten wird sowohl die maximale Geschwindigkeit bei der Projektdurchführung erreicht als auch die Variabilität des Verlaufs berücksichtigt. Erfahren Sie auch, wie Sie mit Hilfe einer "Virtual Drum" dafür sorgen, dass nur so viele Projekte gleichzeitig "in progress" sind, wie Ihre Organisation bewältigen kann. Mehr lesen
3 Leserbewertungen
| Artikel (15 Seiten)
|
2,50 € (0,00 € im Abo)
Critical Chain Project Management
Teil 2: Mehr Tempo für alle Projekte
Traditionellen PM-Paradigmen wie dem sofortigen Projektstart stellt Uwe Techt im zweiten Teil dieser Serie die zentralen Mechanismen des Critical Chain Project Management (CCPM) gegenüber. Taktgeber für den Projektstart bildet nunmehr die Engpassressource. Durch objektive Prioritätensetzung erhalten genau die Projekte die optimale Ressourcenausstattung, deren Bearbeitung am nützlichsten für das gesamte Projektportfolio und die Unternehmensstrategie ist. Erfahren Sie, wie Sie mit CCPM alle Projekte wesentlich schneller als bei traditioneller Planung durchführen und die Leistungsfähigkeit Ihrer Organisation maximieren. Mehr lesen
2 Leserbewertungen
| Artikel (13 Seiten)
|
2,50 € (0,00 € im Abo)
Critical Chain Project Management
Teil 1: Herrschende PM-Paradigmen als Bremsklotz
Critical Chain Project Management (CCPM) verspricht, Projektlaufzeiten um bis zu 25% zu reduzieren und die Rentabilität von projektorientierten Unternehmen deutlich zu steigern. Hierfür sind etablierte Paradigmen, wie z.B. der sofortige Projektstart, zu überwinden. Auch müssen neue Strategien eingeführt werden, wie z.B. die Optimierung der Multiprojektumgebung als Ganzes. Uwe Techt beschreibt in dieser Artikelserie umsetzungsgerecht die Herangehensweisen und Methoden des CCPM. Erfahren Sie im ersten Teil, von welchen traditionellen Paradigmen Sie sich verabschieden müssen, damit diese die Projektarbeit nicht länger bremsen und Projektmitarbeiter frustrieren. Mehr lesen
20 Leserbewertungen
| Artikel (12 Seiten)
|
2,50 € (0,00 € im Abo)
Theory of Constraints
Optimales Multiprojektmanagement
Teil 3: Projekte vollständig vorbereiten
Auftraggeber und Projektleiter drängen üblicherweise darauf, Arbeiten an einem Projekt unverzüglich zu beginnen, selbst wenn es noch nicht vollständig vorbereitet wurde. In der Folge kommt es unweigerlich zu Unterbrechungen und Verzögerungen; die Kosten steigen. Im Critical Chain Projektmanagement dürfen Projekte nur gestartet werden, wenn die Vorbereitung abgeschlossen ist. Dies gewährleistet ein so genannter Full-Kit-Manager, der direkt der Geschäftsführung unterstellt ist. Obwohl die Projekte später starten, schließen sie durch das Full-Kit-Managmenet früher und kostengünstiger ab als vorzeitig gestartete Projekte. Uwe Techt beschreibt, wie Full-Kit-Management funktioniert und wie es in eine laufende Projektorganisation eingeführt wird. Mehr lesen
9 Leserbewertungen
| Artikel (9 Seiten)
|
2,50 € (0,00 € im Abo)
Theory of Constraints
Optimales Multiprojektmanagement
Teil 2: Projekte zum richtigen Zeitpunkt starten
Wenn neue Projekte früher gestartet werden als es die Projektorganisation eines Unternehmens bewältigen kann, entsteht schädliches Multitasking. Dieses reduziert nicht nur die Leistungsfähigkeit der Projektorganisation sondern auch den Unternehmensgewinn. Projekte dürfen deshalb nur dann gestartet werden, wenn sie optimal mit Ressourcen ausgestattet werden können. In zweiten Teil dieses Artikels stellt Uwe Techt vor, wie diese Aufgabe mit dem Konzept der "Virtual Drum" aus der Theory of Constraints gelöst werden kann. Damit steigert das Unternehmen nicht nur Projektabschlussrate und Unternehmensgewinn, sondern verschafft sich zusätzlich den Freiraum für weitere Optimierungen bei der Projektplanung. Mehr lesen
3 Leserbewertungen
| Artikel (7 Seiten)
|
2,50 € (0,00 € im Abo)
Theory of Constraints
Optimales Multiprojektmanagement
Teil 1: Multitasking abbauen - Leistungsfähigkeit steigern
In Multiprojekt-Organisationen bearbeiten Mitarbeiter meist mehrere Aufgaben gleichzeitig. Dieses Multitasking reduziert jedoch die Effizienz der Projektbearbeitung und verschlechtert die Performance des Unternehmens. Die Lösung ist einfach, aber schwer durchzusetzen: Es dürfen immer nur wenige Projekte gleichzeitig, dafür aber mit optimaler Ressourcenausstattung bearbeitet werden. Uwe Techt beschreibt, wie mit den aus der Theory of Constraints gewonnenen Erkenntnissen in der Praxis 20% mehr Projekte in der gleichen Zeit abgeschlossen werden können. Die entscheidende Rolle spielt dabei das Topmanagement: Es muss dafür sorgen, dass Projekte erst dann gestartet werden, wenn sie mit optimaler Effizienz vorangetrieben werden können. Mehr lesen
18 Leserbewertungen
| Artikel (8 Seiten)
|
2,50 € (0,00 € im Abo)
High-Speed-Projektmanagement bei 1&1
Teil 2: So funktioniert es in der Praxis
Eine Projektorganisation, die in hohem Maß auf Eigenverantwortlichkeit, Kooperationsbereitschaft und vollständiges Vertrauen zwischen den Teammitgliedern setzt, ermöglicht, Projekte in einer Geschwindigkeit durchführen, die mit traditionellen Methoden nur schwer erreichbar wäre. Wolfram Müller stellt ein Vorgehensmodell für ein solches High-Speed-Projektmanagement vor und verdeutlicht die Vorgehensweise anhand eines ehrgeizigen Projekts bei der 1&1 Internet AG, bei dem die Projektlaufzeit von sechs Monaten auf sechs Wochen verkürzt werden konnte. Mehr lesen
16 Leserbewertungen
| Artikel (14 Seiten)
|
2,50 € (0,00 € im Abo)
Theory of Constraints
Ressourcenauslastung und Flexibilität - ein Seminar mit Eli Schragenheim
Ein Dilemma ohne Ausweg? Die Ressourcen optimal auszulasten und gleichzeitig flexibel auf Marktanforderungen zu reagieren erscheint unmöglich. In seinem Seminar "Achieving Both Reliability and Agility in Production" erläutert der bekannte Unternehmensberater und Autor Eli Schragenheim, wie sich dieses Dilemma mit der "Theory of Contraints" im Sinne eines maximalen Unternehmensertrags lösen lässt. Die Erkenntnisse lassen sich auch in der Ressourcenplanung im Multiprojektmanager anwenden. Claudia Simon hat den Vortrag von Eli Schragenheim besucht und stellt die wesentlichen Inhalte vor. Mehr lesen
2 Leserbewertungen
| Artikel (8 Seiten)
|
2,50 € (0,00 € im Abo)
Critical Chain in der Praxis: Termintreue und Projektabwicklung in Rekordzeit
Critical Chain Projektmanagement (CCPM) ist mehr als nur eine innovative Methode der Terminplanung. Es beruht auf einem grundsätzlich anderen Verständnis der Projektabwicklung und setzt neue Paradigmen in der Unternehmensführung voraus. Das mittelständische Unternehmen Transtechnik führte CCPM vor vier Jahren ein. Anhand eines Projekts, bei dem die geplante Laufzeit um ein Drittel gekürzt werden musste, schildern Uwe Techt und Burkhard Mätzing, wie CCPM in der Praxis aussieht und welche Schwierigkeiten es dabei zu überwinden gilt. Die Erfahrungen bei Transtechnik beweisen, dass CCPM Projektlaufzeiten erheblich verkürzt und die Termintreue erhöht. Diese Erfolge müssen allerdings hart erarbeitet werden: CCPM funktioniert nur, wenn alle Projektbeteiligten davon überzeugt sind. Mehr lesen
7 Leserbewertungen
| Artikel (11 Seiten)
|
2,50 € (0,00 € im Abo)
Theory of Constraints (ToC)
Produktivitätssteigerung: Den Engpass in fünf Schritten überwinden
Nach der Theory of Constraints (ToC) gibt es in jedem Unternehmen einen Engpass, der die Produktivität des gesamten Unternehmens begrenzt. Soll also die Gesamtproduktivität gesteigert werden, muss die Leistungsfähigkeit dieser Engpass-Ressource oder -Maschine erhöht werden. Das erfolgt in fünf Schritten. Uwe Techt stellt die einzelnen Schritte vor und erklärt, wie Unternehmen in der Praxis ihre Engpässe erkennen und produktiv damit umgehen können. Mehr lesen
5 Leserbewertungen
| Artikel (7 Seiten)
|
2,50 € (0,00 € im Abo)
Fixtermine versus geschätzte Termine: So behalten Sie die Übersicht in Ihrem Projektplan
Wohl jeder Projektleiter kennt den Konflikt, wenn extern vorgegebene Termine und geschätzter Zeitbedarf nicht in Einklang zu bringen sind. In einer solchen Situationen ist der Termin ein Ziel und nicht mehr Ergebnis einer Schätzung. Um das Problem zu lösen, müssen Terminziele und Projektschätzung getrennt betrachtet werden. Hilfreich ist dabei ein Projektplan, in dem sowohl die geschätzten Termine als auch die Fixtermine enthalten sind und der Pufferzeiten ebenso wie Terminkonflikte anzeigt. Josef Schwab beschreibt in seinem Artikel, wie Sie einen solchen Projektplan in Microsoft Project erstellen und zeigt, wie Sie die Pufferzeiten mit Hilfe einer selbst definierten Ansicht übersichtlich darstellen. Mehr lesen
2 Leserbewertungen
| Artikel (5 Seiten)
|
2,50 € (0,00 € im Abo)
Puffer im Projekt sinnvoll einsetzen
Puffer sind ein mächtiges Werkzeug in den Händen des Projektleiters. Werden sie falsch dimensioniert und eingesetzt, können sie aber auch einen erheblichen Schaden verursachen. Deshalb sind beim Umgang mit ihnen einige Regeln zu beachten. Dirk Heche zeigt in seinem Beitrag Gefahren und Probleme auf, erläutert die Wirkungsweise von Puffern und erklärt, wie man sie richtig einsetzt. Mehr lesen
Leserbewertungen
| Artikel (5 Seiten)
|
2,50 € (0,00 € im Abo)
Die kritische Kette: Ein praxistaugliches Konzept?
Die kritische Kette ist eine revolutionäre Neuerung im Projektmanagement. So sieht zumindest die englischsprachige Literatur die PM-Methode, die der US-Autor Eliyahu Goldratt mit seinem Wirtschafts-Roman "Critical Chain. A Business Novel" eingeführt hat (deutsche Übersetzung: "Die Kritische Kette – Das neue Konzept im Projektmanagement"). Doch was nützt die kritische Kette wirklich? Wie sinnvoll ist es, die bewährte Meilensteintechnik fallenzulassen und was halten die Mitarbeiter davon, unter permanenten Zeitdruck gesetzt zu werden? Reinhard P. Oechtering hinterfragt in diesem Artikel die Praxistauglichkeit der kritischen Kette im Projektalltag. Mehr lesen
3 Leserbewertungen
| Artikel (6 Seiten)
|
2,50 € (0,00 € im Abo)
Critical Chain - der Ausweg aus der Planungsmisere?
Critical Chain ist eine Form der Terminplanung, die menschliche Schwachstellen berücksichtigt, Leerlauf beseitigt und dadurch zu erheblich kürzeren Projektdauern führen soll. Zu ihren Grundprinzipien gehören die Verwendung einer gemeinsamen Pufferzeit für das Projekt (statt für einzelne Vorgänge) und das Staffellaufprinzip der Arbeitsübergabe. Silke Kanes erläutert in ihrem Artikel, wie die Critical Chain funktioniert. Mehr lesen
5 Leserbewertungen
| Artikel (6 Seiten)
|
2,50 € (0,00 € im Abo)