Not Invented Here
Das "Not Invented Here"-Phänomen ist ein Symptom des sogenannten Gruppendenkens. Es bedeutet die Ablehnung von Innovationen, die von außen in das Unternehmen hereingetragen werden. Bei einer Make-Or-Buy-Entscheidung bewirkt das NIH-Phänomen eine hohe Präferenz für die Eigenentwicklung und damit zumeist eine Kostenerhöhung und Zeitverzögerung. Andererseits ist es ein wichtiger Schutzmechanismus für die Entwicklung der eigenen Leistungsfähigkeit und zur Aufrechterhaltung der eingespielten internen Prozesse.
Ausführlich untersucht und beschrieben wurde das NIH-Syndrom in: Katz, Ralph and Allen, Thomas: Investigating the Not Invented Here (NIH) Syndrome: a look at the performance, tenure and communication patterns of 50 R&D project groups. 1982, R&D Management vol. 12, pp. 7-19 .
Projekt Magazin-Abonnenten haben freien Zugang zu allen kostenpflichtigen Inhalten.
Bitte melden Sie sich an.
Weiterführende Beiträge im Projekt Magazin
Unternehmen im Wandel: Das Management von Unsicherheit
Im Zuge der Globalisierung und der steigenden Vernetzungsdichte sind viele Unternehmen gezwungen, alte Konzepte zu überdenken und sich auf grundlegende Veränderungen einzulassen. Aber Veränderungsbereitschaft ist nicht selbstverständlich. Häufig wird der Umgestaltungsprozess erst begonnen, wenn das Unternehmen schon in der Krise steckt. Das Management hat die Aufgabe, Neuerungen frühzeitig einzuleiten und die dadurch entstehende Unsicherheit kreativ zu nutzen. Dies setzt Vision und Eigeninitiative voraus. Prof. Dr. Peter Kruse zeigt an einfachen Beispielen, wie sich durch elementare Veränderungen neue Leistungshorizonte eröffnen können und gibt hilfreiche Anregungen für den richtigen Umgang mit Unsicherheit. Mehr lesen
2 Leserbewertungen
| Artikel (6 Seiten)
|
2,50 € (0,00 € im Abo)