Begriff: empfehlen
Aktualisiert: 12.02.2002

Prognose

Die gesamte Projektplanung beruht auf Annahmen und Prognosen. Die Machbarkeit des Projektziels, die Aufstellung der Arbeitspakete, die Aufwandsschätzung und die gesamte Risikoanalyse beruhen auf Prognosen.

Genauso beruht die Frage nach der Rentabilität eines Projektes auf einer Prognose über Kosten für das Projekt und mögliche Erträge aus den Projektergebnissen.

Im wesentlichen beruhen alle Prognosen auf den drei Elementen:

  • Erfahrungswissen
  • Expertenschätzung
  • Szenarien
Erfahrungswissen erlaubt, verbunden mit Hochrechnungen, die zuverlässigste Möglichkeit der Prognose. Allerdings versagt es naturgemäß überall da, wo neue Wege beschritten werden, für die es noch keine Erfahrungen geben kann. Hier geben Expertenschätzungen einen gewissen Orientierungsrahmen, allerdings zeigt die Realität immer wieder, dass die Unsicherheit in diesen Aussagen enorm sein kann. Mit Hilfe von "Wenn-Dann-Szenarien" schließlich können Entwicklungswege vorweggenommen und die Bandbreite der Möglichkeiten aufgezeigt werden.

Im Laufe des Projektfortschrittes steigt das Wissen über den tatsächlichen Projektverlauf beständig an, Prognosen könnten also fortgeschrieben werden und den Projektverlauf immer präziser vorhersagen. Allerdings wird darauf meist verzichtet, da bei positivem Projektverlauf keine Notwendigkeit gesehen wird und bei negativem Projektverlauf die Projektleitung den Projektabbruch befürchtet.

Eine primitive Variante der laufenden Prognose ist in der Earned Value Analysis enthalten: Die Berechnung des Schedule Performance Index und des Cost Performance Index erlaubt die Prognose über die voraussichtlichen Projektkosten und den voraussichtlichen Endtermin.

Englischer Begriff Prognosis, Forecast
Weiterführende Beiträge im Projekt Magazin
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Teil 4: Sensitivität, Risiko, Empfehlungen

Ein Business Case soll zukünftige finanzielle Ergebnisse prognostizieren. Allerdings beruhen die Einschätzungen und Prognosen auf Annahmen, die sich jederzeit ändern können. Damit die Leser beurteilen können, wie sicher oder unsicher die Ergebnisse der vorgestellten Modellrechnungen sind, benötigt der Autor Hilfsmittel wie die Sensitivitätsanalyse. Dr. Marty Schmidt und Johannes Ritter beleuchten im letzten Teil dieser Serie, warum diese sowie die Risikoanalyse für einen Business Case wichtig sind. Abschließend zeigen sie, worauf es bei der Erstellung der Schlussfolgerungen und Empfehlungen ankommt, damit der Business Case eine vollständige Entscheidungsgrundlage liefert. Mehr lesen

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Ein Business Case soll die Frage nach den finanziellen Konsequenzen eines Vorhabens beantworten. Aus diesem Grund müssen die Daten und Analysen, auf die sich der Business Case stützt, objektiv dargestellt werden. Nur so können die Leser die Argumentationen und abschließenden Empfehlungen nachvollziehen. Dr. Marty Schmidt und Johannes Ritter zeigen im dritten Teil dieser Serie, wie Sie mit einer Cashflow-Rechnung die betriebswirtschaftlichen Auswirkungen eines Projekts präsentieren können und was es bei der Analyse der Ergebnisse zu beachten gilt. Sie berücksichtigen dabei auch die Darstellung nicht monetär erfassbarer Nutzeffekte. Mehr lesen

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Ein Business Case muss glaubwürdig sein, damit ihn seine Leser akzeptieren. Dies kann der Autor erreichen, indem er die Annahmen und Methoden beschreibt, die zu den Ergebnissen des vorgelegten Business Cases führen. Dr. Marty Schmidt und Johannes Ritter beschreiben im zweiten Teil dieser Serie, wie Sie für die Leser eines Business Cases nachvollziehbar die Zuverlässigkeit der Daten sowie die Plausibilität der Prognosen begründen. Dies ist die Grundlage dafür, dass die im nächsten Teil der Serie behandelte Präsentation der betriebswirtschaftlichen Ergebnisse die Adressaten überzeugt. Mehr lesen

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Fachbeitrag
Blick in die Zukunft
Zwölf Prognosen zum Projektmanagement

In welche Richtung wird sich das Projektmanagement in der Zukunft entwickeln? Was müssen Unternehmen tun, um ihre guten Projektleiter zu halten? Wird sich die Zertifizierung der IPMA oder des PMI durchsetzen? Diese und weitere Fragen stellte sich Martin Sedlmayer, zertifizierter Projektdirektor und Unternehmensberater. Er befragte Senior Projektleiter, Projektportfoliomanager und Führungskräfte aus der DACH-Region. Aus ihren Antworten leitete er zwölf Prognosen über die Zukunft des Projektmanagements ab. Mehr lesen

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Pragmatisches Projektcontrolling für KMU
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SW-Anleitung
Nützliche Techniken zur komfortablen Lösung
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International kaum beachtet, fristet die Meilenstein-Trendanalyse (MTA) ein bescheidenes Dasein in einigen deutschen Lehrbüchern und Schulungsunterlagen. Zu Unrecht, denn diese Methode zur Überwachung des Zeitplans ist einfach anzuwenden und gibt einen Überblick über die wesentlichen Stationen des Projekts. Für Präsentationszwecke eignet sie sich besonders gut, da sie die Informationsflut auf die entscheidenden Aussagen reduziert. Dr. Georg Angermeier beschreibt in seinem Beitrag das praktische Vorgehen bei der MTA und zeigt anhand verschiedener Beispiele, welche Warnsignale Sie beim Kurvenverlauf beachten sollten. Das mitgelieferte Microsoft Excel-Beispiel gibt eine Anregung, wie Sie die Kurven ansprechend darstellen können. Mehr lesen

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