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Die Entwicklung eines neuen Produktes zählt zu den klassischen Projektaufgaben. Die Produktentwicklung findet zwischen Forschung und Marktforschung statt. Forschung liefert neue Möglichkeiten, Marktforschung neue Kundenanforderungen. Aufgabe der Produktentwicklung ist es, produktions- und marktreife Produkte so zu definieren, dass das Unternehmen mit ihnen maximalen Ertrag erwirtschaften kann.
Hierbei spielen die Faktoren Zeit, Kosten, Kunden und Konkurrenz die entscheidende Rolle. Um innerhalb des Produktlebenszyklus maximalen Ertrag erwirtschaften zu können, muss man als erster den Kunden das neue Produkt präsentieren können. Diese "Pionier-Strategie" birgt das Risiko, zu früh auf dem Markt zu sein und zu hohe Produktionskosten zu haben. Im Gegensatz dazu nutzt die "Follower-Strategie" die Erfahrungen der Pionier-Produkte dazu aus, möglichst kostengünstig Nachahmerprodukte zu erstellen, die zudem meist kleine Verbesserungen aufweisen.
Viele Methoden und Vorgehensmodelle beschäftigen sich mit der Produktentwicklung. Repräsentativ hierfür seien der Stage-Gate(R) Prozess und das Quality Function Deployment genannt.
 
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| Autor: Dr. Georg Angermeier
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| Englischer Begriff |
New Product Development |
| Abbreviation |
NPD |
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| Verwandte und weiterführende Begriffe |
| Forschungs- und Entwicklungsprojekt; Kundenanforderung; Over the Wall Approach; Produkt; Produktlebenszyklus; Quality Function Deployment; Simultaneous Engineering; Stage-Gate Prozess; Konfigurationsmanagementplan; Ansoff-Matrix; Bananenprinzip; Schleichender Funktionszuwachs; Funktionale Sicherheit |
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| Weiterführende Beiträge im Projekt Magazin |

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Funktionale Sicherheit – Herausforderung bei Entwicklungsprojekten
Immer häufiger findet man in Produkten elektronische Komponenten und Software zur Funktionssteuerung. Damit bei einem Ausfall oder einer Fehlfunktion keine Personen zu Schaden kommen, muss der Hersteller für die Funktionale Sicherheit (FuSi) seiner Produkte sorgen. Das beginnt bereits bei der Produktentwicklung, wodurch für den Leiter eines Entwicklungsprojekts zusätzliche Aufgaben entstehen. Dr. Pierre Metz stellt das Konzept der Funktionalen Sicherheit vor, leitet wichtige Konsequenzen für das Projektmanagement ab und gibt konkrete Handlungsempfehlungen für die Projektverantwortlichen.
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Das Edison-Prinzip: Systematisch neue Ideen und Produkte entwickeln
Um neue Ideen und innovative Produkte zu entwickeln, muss man kein Genie sein. Davon war Thomas Edison, Erfinder der Glühbirne, überzeugt. Er selbst ging bei der Ideenfindung in sechs Schritten vor. Dieses "Edison-Prinzip" kann auch Geschäftsführern und Projektmanagern nützlich sein, die ihr Unternehmen mit zukunftsfähigen Entwicklungen voranbringen müssen. Jens-Uwe Meyer stellt das Edison-Prinzip vor.
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Unternehmensübergreifende Zusammenarbeit verbessern. Die Collaborative Project Scorecard (CPS)
Um kostengünstiger und schneller produzieren zu können, übertragen Automobilhersteller ihren Zulieferern immer mehr Entwicklungsaufgaben. Diese Projektkooperationen verlaufen allerdings nicht immer reibungslos: Die Partner haben oft Probleme, die Projektziele abzustimmen, es gibt Unklarheiten in der Kommunikation oder die Verantwortlichkeiten sind nicht ausreichend geregelt. Eine Verbesserung kann die Collaborative Project Scorecard (CPS) bringen. Die CPS ist von der Balanced Scorecard (BCS) abgeleitet. Sie unterstützt die Projektpartner dabei, gemeinsam Ziele und Messgrößen zu definieren und verbessert damit die Kommunikation und das gegenseitige Verständnis. Klaus Niebecker, Dag Plischke und Reinhard Wagner stellen die CPS vor und zeigen, welches Potential sie für die Praxis birgt.
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Schnell entscheiden in komplexen Situationen. Die SWOT-Analyse
Als einfaches Instrument zur Unterstützung von Entscheidungen und Strategieentwicklungen ist die SWOT-Analyse weit verbreitet. Sie eignet sich vor allem für Situationen, in denen schnell Entscheidungen auf unzureichender Informationsbasis getroffen werden müssen. Für das Projektmanagement bietet die SWOT-Analyse im Vorfeld eines Projekts, z.B. bei der Ideenfindung, aber auch bei Krisensituationen großen Nutzen. Dr. Georg Angermeier stellt das Prinzip dieser Methode vor.
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Erfahrungsbericht eines Messtechnik-Herstellers: Herausforderung Multiprojektmanagement in einem mittelständischen Unternehmen
Mit einschneidenden Veränderungen in seiner Aufbau- und Ablauforganisation sowie im Projektmanagement hat der Göttinger Messtechnikhersteller Mahr sich fit gemacht für den Wettbewerb. Das Ziel: kürzere Produktentwicklungszyklen und eine ertragsorientiertere Projektauswahl. Mahr stellte die Entwicklungsabteilung von Linien- auf Matrixorganisation um und führte gleichzeitig ein Multiprojektmanagement-System ein. Nicola Kellner erläutert in ihrem Beitrag das Vorgehen und die Erfahrungen, die Mahr dabei gemacht hat.
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