Akzeptanzmanagement
Akzeptanzmanagement ist die Planung und Durchführung von Maßnahmen, die dazu dienen bei Anwendern oder Betroffenen die Akzeptanz für ein Produkt oder eine veränderte Situation zu fördern.
Bei traditionellen Produktentwicklungen besteht Akzeptanzmanagement aus Marktforschung und Marketing.
Eine andere Herangehensweise und darüber hinausgehende Maßnahmen sind jedoch bei Organisationsentwicklungsprojekten und Software-Einführungen erforderlich. Bei diesen Projektarten haben die Betroffenen des Projektergebnisses nicht dieselbe Entscheidungsfreiheit wie bei einem Produktkauf. Gleichzeitig bestimmen sie den Projekterfolg vollständig dadurch, dass sie das Projektergebnis entweder in vollem Umfang akzeptieren oder ablehnen. Dementsprechend müssen sie im Rahmen des Akzeptanzmanagements von Betroffenen zu Beteiligten gemacht werden. Das Akzeptanzmanagement sollte in diesen Fällen so früh wie möglich, im Idealfall bereits bei der Definition des Projektziels und der Wahl des Lösungsansatzes (z.B. Software-Auswahl) beginnen.
Bei Projekten, die Gesellschaft oder öffentliche Räume verändern (z.B. Straßenbau, Gesundheitsreformen usw.) ist das Akzeptanzmanagement ausschlaggebend sowohl für das Zustandekommen des Projekts als auch für seinen Erfolg. Meinungsbildung, Willensbildung und Akzeptanz sind bei diesen Projekten gesellschaftliche Lern- und Entscheidungsprozesse, auf die die verschiedenen Interessensgruppen Einfluss nehmen.
Mögliche Maßnahmen des Akzeptanzmanagements in Projekten:
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