Capability Maturity Model

Das Capability Maturity Model (CMM) wurde in den 90er Jahren vom Verteidigungsministerium der USA entwickelt, um die Qualität von Software-Zulieferern standardisiert beurteilen zu können. Es beschreibt den "Reifegrad der Fertigkeit" (Capability Maturity) in fünf Stufen, angefangen vom einfachen, unstrukturierten Programmieren bis hin zum standardisierten und beständig optimierten Software-Entwicklungsprozess.

Mittlerweile wird das CMM auch auf Unternehmen außerhalb der Softwarebranche angewandt und kann als Grundlage zur Beurteilung von Prozess- und Projektkompetenz eines Unternehmens verwendet werden.

Abkürzung (Deutsch) CMM
Weiterführende Beiträge im Projekt Magazin
Fachbeitrag
CMMI - die Reifeprüfung für IT-Projektmanagement

Das CMMI-Prozessmodell, vorwiegend im angelsächsischen Raum verbreitet, dient zur Beurteilung der Prozessqualität bei der Software-, System- oder Hardware-Entwicklung. Es wird aber auch als Kriterium für die Auswahl von Dienstleistern verwendet. Insbesondere beim Offshoring ist es üblich, potenzielle Partnerunternehmen nach ihrem CMMI-Reifegrad zu bewerten. Damit eine optimale Zusammenarbeit gewährleistet werden kann, sollte aber auch der Auftraggeber CMMI zertifiziert sein. Kay Schulz stellt in seinem Beitrag die Grundlagen von CMMI vor und erklärt, worauf bei seiner Einführung zu achten ist. Mehr lesen

4
4 Leserbewertungen | Artikel (8 Seiten) | 2,50 € (0,00 € im Abo)
Fachbeitrag
Prozessbewertung und -verbesserung mit SPICE

Im Qualitäts- und Prozessmanagement sind diverse Normen und Methoden etabliert, wie z.B. die DIN ISO 9000, das Capability Maturity Model (CMM) oder die SPICE Norm mit Elementen der beiden zuerst genannten Modelle. SPICE ist vor allem in der Automobilindustrie verbreitet, wird jedoch zunehmend auch in anderen Branchen, z.B. Informationstechnologie, Finanzdienstleistung, Aerospace und Medizin eingesetzt. Ralf-Peter Frick erklärt in diesem Artikel die Grundlagen von SPICE, erläutert seinen Nutzen und beschreibt, wie ein SPICE-Assessment in der Praxis abläuft. Mehr lesen

0
Leserbewertungen | Artikel (9 Seiten) | 2,50 € (0,00 € im Abo)
Fachbeitrag
Neue ISPRI-Studie
PM-Standards: Was nutzen sie? Wo werden sie verwendet? Welche sind wichtig?

Welchen Nutzen bringen Projektmanagement-Standards? In welchen Bereichen werden sie verwendet? Welche Standards sind am weitesten verbreitet? Das Forschungszentrum für Informationssysteme in Projekt- und Innovationsnetzwerken (ISPRI) hat den tatsächlichen Einsatz von PM-Standards in Unternehmen untersucht und dabei Potenziale und Defizite aufgedeckt. Aus den Ergebnissen der Studie lassen sich für Entwickler von Standards und Anwender hilfreiche Handlungs- bzw. Auswahlempfehlungen ableiten. Mehr lesen

3.625
8 Leserbewertungen | Artikel (8 Seiten) | 2,50 € (0,00 € im Abo)
Fachbeitrag
Das Project Management Maturity Model

Das Project Management Maturity Model (PMMM) ist eine Methode, um die aktuelle Performance des Projektmanagements zu ermitteln. Alle Unternehmensprozesse, die das Projektmanagement betreffen, werden dazu in neun verschiedene Bereiche eingeteilt und anhand von fünf Leistungsstufen bewertet. Durch dieses Benchmarking schafft die PMMM-Methode eine Vergleichbarkeit der Ergebnisse, zum Beispiel für den externen Vergleich mit anderen Unternehmen oder den internen Vergleich zwischen verschiedenen Unternehmensbereichen. Campana & Schott zeigt an einem konkreten Beispiel, wie dieser Prozess in einem Münchener Versicherungsunternehmen durchgeführt wurde und wie sich aus dem Ergebnis konkrete Verbesserungsmaßnahmen ableiten ließen. Mehr lesen

0
Leserbewertungen | Artikel (4 Seiten) | 2,50 € (0,00 € im Abo)
Fachbeitrag
Extreme Programming - eine Einführung
Teil 1: Grundlagen und Prinzipien von Extreme Programming

Warum ist Software zu teuer, kommt zu spät, tut nicht genug oder ist einfach schlecht? Extreme Programming (XP) zeigt Wege, ein Projekt auch unter klassisch schwierigen Bedingungen auf Qualität und Effizienz zu optimieren. Diese ausführliche Einführung umfasst drei Teile. Der erste Teil klärt die Frage, was Extreme Programming eigentlich ist, erläutert die wichtigsten Grundlagen und geht auf die Prinzipien hinter XP ein. Zwei weitere Teile beschäftigen sich mit der Historie von XP, den Einsatzgebieten und Zielen, den Verfahren zur Projektplanung und Entwicklung und mit den spezifischen Rollen in einem extremen Projekt. Mehr lesen

0
Leserbewertungen | Artikel (5 Seiten) | 2,50 € (0,00 € im Abo)
Fachbeitrag
Effiziente Vermeidung von Desastern
Teil 2: Der strategische PM-Zyklus

Integrierte Projektmanagement-Methoden helfen, Managementfehler in Projekten rechtzeitig zu erkennen. Ein wirksames Desaster-Frühwarnsystem bilden der strategische und der taktische Projektmanagement-Zyklus, den Stefan Heinrich (Niku Software) in der letzten Ausgabe des Projekt Magazins beschrieben hat. Diesmal steht der strategische Warnzyklus im Mittelpunkt. Er stellt die Grundlage dar für das Capability Maturity Modell (CMM), eine vom US-Verteidigungsministerium entwickelte Qualitäts-Sicherungsmethode für Unternehmen. Heinrich erklärt, wie der strategische Warnzyklus funktioniert, was CMM bringt, und welche Anforderungen ein integriertes PM-System erfüllen muss. Mehr lesen

0
Leserbewertungen | Artikel (5 Seiten) | 2,50 € (0,00 € im Abo)