Entscheidungsvorgang
(1) Begriff der Netzplantechnik. Hier bezeichnet ein Entscheidungsvorgang nach DIN 69900-1 einen "Vorgang, nach dessen Ende alternative Wege für den weiteren Projektablauf bestehen, so dass eine Entscheidung getroffen werden muss."
(2) Prozess, in dem die Entscheidung zwischen alternativen Prozessen zur Fortführung des Projekts getroffen wird. Typische Entscheidungsvorgänge sind:
- Projektgenehmigung / Erteilung des Projektauftrags
- Annahme/Ablehnung einer Änderungsanforderung
- Make-or-Buy-Entscheidung
- Go / No Go-Entscheidung in einem Phasen/Meilenstein -Prozess
- Abbruch des Projekts
| Normen/Standards |
DIN 69900-1:1987 |
| Englischer Begriff |
Decision Process, Decision Making Process |
Weiterführende Beiträge im Projekt Magazin
Schnell entscheiden in komplexen Situationen
Die SWOT-Analyse
Als einfaches Instrument zur Unterstützung von Entscheidungen und Strategieentwicklungen ist die SWOT-Analyse weit verbreitet. Sie eignet sich vor allem für Situationen, in denen schnell Entscheidungen auf unzureichender Informationsbasis getroffen werden müssen. Für das Projektmanagement bietet die SWOT-Analyse im Vorfeld eines Projekts, z.B. bei der Ideenfindung, aber auch bei Krisensituationen großen Nutzen. Dr. Georg Angermeier stellt das Prinzip dieser Methode vor. Mehr lesen
71 Leserbewertungen
| Artikel (8 Seiten)
|
2,50 € (0,00 € im Abo)
Eskalation statt Resignation
Probleme richtig eskalieren
Nicht alle Probleme kann ein Projektleiter selbst lösen. Sind die Grenzen seiner Einflussmöglichkeit erschöpft, muss er ein Problem an die Entscheidungsträger im Projekt eskalieren, um eine klare Entscheidung zu erhalten. Was in der Theorie einfach klingt, erfordert in der Praxis ein solides Handwerkszeug, um mögliche Fallgruben zu umgehen und mit dem gewünschten Ergebnis statt einem Bündel offener Themen wieder ins Projektteam zurückzukehren. Gero Lomnitz zeigt, auf was es ankommt, damit eine Eskalation erfolgreich verläuft. Mehr lesen
8 Leserbewertungen
| Artikel (8 Seiten)
|
2,50 € (0,00 € im Abo)
Einführung in die Netzplantechnik
Teil 1: Den Faktor Zeit beherrschen
Die Netzplantechnik ist ein wahrer Klassiker: Sie stammt aus Zeiten, in denen es den Begriff "Projektmanagement" noch gar nicht gab. Doch an ihrem ebenso einfachen wie genialen Grundprinzip hat sich bis heute nichts geändert. Das macht die Netzplantechnik zu einem unverzichtbaren Instrument für alle, die Projekte planen – vom Einsteiger bis zum Profi. Dr. Georg Angermeier stellt in dieser Artikelfolge die wesentlichen Prinzipien dieser Technik vor, erklärt die unterschiedlichen Planungsmethoden und beschreibt wie man sachgerecht einen einsatzfähigen Terminplan erstellt. Teil 1 beschreibt den Nutzen der Netzplantechnik und erklärt die Grundprinzipien. Mehr lesen
1 Leserbewertungen
| Artikel (7 Seiten)
|
2,50 € (0,00 € im Abo)