Mentale Modelle

Der Begriff der "Mentalen Modelle" wurde 1983 vom Psychologieprofessor Philip N. Johnson-Laird (Princeton University) geprägt. In seinen grundlegenden Forschungsarbeiten zur Kognitionspsychologie stellte er mit den Mentalen Modellen ein neues Konzept zur Erklärung der Wirklichkeitswahrnehmung, der Problemlösung und der Informationsverarbeitung im Gehirn auf. Seine Erkenntnisse kontrastieren zu den sprachanalytischen Ansätzen, die Problemlösung und Wissensverarbeitung in erster Linie in semantischen Netzwerken sehen. Banal formuliert entspricht das Konzept der Mentalen Modelle und der kognitiven Landkarten dem bekannten Sprichwort: "Ein Bild sagt mehr als tausend Worte".

Englischer Begriff Mental Models
Weiterführende Beiträge im Projekt Magazin
Fachbeitrag
Meisterhaftes Projektmanagement: Wie mentale Modelle den Projekterfolg beeinflussen

Beherrschen Sie Ihr Projekt oder beherrscht Ihr Projekt Sie? – das ist die Schlüsselfrage, wenn es darum geht, die Qualität eines Projektmanagers zu messen. Immer häufiger werden erfolgreichen Projektmanagern immer komplexere Projekte überantwortet, so dass die Gefahr der Überforderung mit der Aufgabe stetig wächst. Oliver Grasl zeigt in seinem Beitrag einen Weg auf, wie sich dieser Entwicklung schon rein mental Einhalt gebieten lässt: Die bewusste Arbeit an unseren mentalen Modellen, welche unsere täglichen Verhaltensweisen sonst unreflektiert bestimmen, versetzen nicht zuletzt Projektmanager wieder in die Lage, ihre beruflichen Herausforderungen besser zu meistern. Mehr lesen

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Leserbewertungen | Artikel (7 Seiten) | 2,50 € (0,00 € im Abo)