Vorgangsknoten-Netzplan

Der Vorgangsknoten-Netzplan ist die derzeit am weitesten verbreitete Darstellungsform in der Netzplantechnik. Gemäß DIN 69900-1 ist er ein "Netzplan nach einem Verfahren, bei dem vorwiegend Vorgänge beschrieben und durch Knoten dargestellt werden." Entwickelt wurde diese Darstellung 1957 im Zusammenhang mit der sog. Metrapotentialmethode (MPM). Die MPM in ihrer ursprünglichen Form ist nach wie vor als graphentheoretische Grundlage der Zeitplanungsalgorithmen in Planungsinstrumenten relevant. MPM wird oft auch synonym für den Vorgangsknoten-Netzplan bzw. die heute übliche Mischform der Netzplantechnik verwendet, auch wenn dies nicht exakt ist.

Abkürzung (Deutsch) VKN
Englischer Begriff Precedence Diagramming Method, Activity-On-Node Network
Abkürzung (Englisch) PDM, AON
Weiterführende Beiträge im Projekt Magazin
Fachbeitrag
Einführung in die Netzplantechnik
Teil 3: Termine berechnen

Welches Projektergebnis möglich ist, hängt entscheidend von der Terminplanung ab. Dies gilt für alle Branchen, egal ob es sich um den Markteintritt eines neuen Automodells pünktlich zur Internationalen Automobilausstellung, um einen Wahlkampf oder um ein Software-Release handelt. Dr. Georg Angermeier erläutert in seinem dritten Beitrag zur Netzplantechnik anhand eines Beispiels die Vorgehensweise bei der Ablauf- und Terminplanung. Er erklärt wichtige Begriffe wie etwa den "Kritischen Weg" und zeigt, wie Vorwärts- und Rückwärtsrechnung funktionieren, Pufferzeiten ermittelt und Steuerungsmaßnahmen eingeleitet werden. Mehr lesen

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Fachbeitrag
Einführung in die Netzplantechnik
Teil 2: Abhängigkeiten bestimmen und modellieren

Ist der Aufwand für eine genaue Terminplanung gerechtfertigt? Welche Arbeitsschritte sind Pflicht, wo beginnt die Kür? Jeder Projektmanager, der eine systematische Projektplanung betreiben möchte, sieht sich mit diesen Fragen konfrontiert. Die wahre Kunst besteht darin, sich nicht in Details zu verlieren, aber dennoch alle wesentlichen Zusammenhänge korrekt zu berücksichtigen. Wer dies beherrscht, für den ist die Netzplantechnik ein nützliches Prognoseinstrument. In Teil 2 dieser Artikelfolge zur Netzplantechnik beschreibt Dr. Georg Angermeier, wie in einem Netzplan die Abhängigkeiten der Vorgänge ermittelt und modelliert werden können. Mehr lesen

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