Projektauswahl: Unternehmen setzen oft auf "Bauchgefühl"

(20.01.2012) Viele Unternehmen folgen bei der Auswahl ihrer IT-Projekte nicht einem festen, übergreifenden Vorgehen. Zu diesem Ergebnis gelangt die parameta Projektberatung in einer 2011 durchgeführten Studie, die sich mit der Projektauswahl in Organisationen beschäftigt. Befragt wurden u.a. Vorstände, Projektleiter sowie Projektmitarbeiter aus insgesamt 176 Unternehmen.

Knapp 43% der Befragten gaben an, dass die Auswahl "variabel" sei und nicht nach einem klaren Prozedere erfolge. Interessant dabei ist, dass 86% der Teilnehmer sagten, dass es sich bei diesen Projekten um IT-Vorhaben handeln würde. Wiederum die Hälfte davon beschrieb diese Projekte als "hochkomplex".

Auch die Zufriedenheit der Beteiligten mit dem Auswahlprozess wurde ermittelt. Dabei zeigt sich, dass vor allem die Geschäftsführer und PM-Verantwortlichen sehr zufrieden mit den vorherrschenden Prozessen sind. Dies ist nach Einschätzung von parameta auch wenig verwunderlich – denn diese Personen haben in der Regel auch den größten Einfluss auf das Auswahlverfahren. Am wenigsten zufrieden mit den Auswahlverfahren zeigten sich in der Umfrage die IT-Abteilungen.

Zudem untersuchte die Studie, welche Probleme im Projektauswahlprozess auftreten würden. Als die fünf größten Probleme nannten die Mitarbeiter der IT unklare Ziele (67%), unzureichende Kommunikation (56%), unzureichende Prozesse (51%), fehlende Angaben zu den Projekten (47%) sowie keine klaren Entscheidungskriterien (42%).

Die vollständige, kostenpflichtige Studie ist unter www.parameta.de erhältlich. (mz)

Weitere Informationen: parameta Projektberatung GmbH & Co. KG www.parameta.de


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