Zur Diskussion gestellt
Projektziele gemeinsam definieren – die Collaborative Balanced Scorecard
Es ist entscheidend für den Projekterfolg, dass alle Stakeholder ein gemeinsames Verständnis von den Projektzielen entwickeln. Allerdings ist der Abstimmungsaufwand hierfür umso höher, je komplexer und umfangreicher der Leistungsumfang eines Projekts ist und je mehr Akteure am Projekt beteiligt sind. Dr.-Ing. Karin Haese schlägt deshalb vor, dass die Stakeholder komplexer Projekte gemeinsam in einem Peer-Production-Prozess eine Balanced Scorecard für das Projekt entwickeln. Für diese "Collaborative Balanced Scorecard" (cBSC) beschreibt sie zum einen das mögliche Vorgehen, zum anderen stellt sie eine Open-Source-Software zur Unterstützung des zeit- und ortsversetzten gemeinschaftlichen Arbeitens vor.
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Mikropolitik in Projekten
Entscheidungen beeinflussen mit der Taktikmatrix
Falls in einer anstehenden Gremiensitzung eine wichtige Entscheidung getroffen werden muss, kann der Projektleiter die Entscheidungsfindung in seinem Sinne beeinflussen, indem er Mikropolitik betreibt. Das bedeutet, er spricht die relevanten Personen im Vorfeld der Sitzung an, um sie von seiner favorisierten Lösung zu überzeugen. Sehr hilfreich dabei ist die Taktikmatrix. In diese werden die wichtigsten Gesprächspartner, ihre Prioritäten, Entscheidungskriterien und Vertrauenspersonen eingetragen, so dass der Projektleiter sein Vorgehen systematisch planen kann. Olaf Hinz stellt die Taktikmatrix vor und beschreibt, wie man sie in der Praxis einsetzt. Mehr lesen
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Mitspieler kennen und einschätzen
Stakeholderanalyse in sieben Schritten
Stakeholder können den Erfolg eines Projekts stark beeinflussen, für Projektmanager ist es deshalb wichtig, deren Interessen zu kennen. Die hier vorgestellte Methode der Stakeholderanalyse verwendet die Faktoren "Macht", "Beeinflussbarkeit" und "Einstellung zum Projekt", um mögliche Verhaltensweisen der Stakeholder zu prognostizieren. Sie eignet sich sowohl für kleine Projekte als auch für komplexe Projektorganisationen. Christopher Seinecke, Fabian Koark und Björn Engelhardt beschreiben die Methode anhand eines Beispiels aus ihrer Beratungspraxis. Mehr lesen
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Sünden im Projekt
Die Affekt-Falle – Wenn Euphorie das Projekt gefährdet
Ihr Auftraggeber ist von einer Projektidee hellauf begeistert? Das kann gefährlich werden! Denn in der Euphorie geschieht es leicht, dass er unerreichbare Projektziele festlegt: Die "Affekt-Falle" ist aufgestellt. Um zu verhindern, dass die Falle zuschnappt und das Projekt in einem Desaster endet, müssen Projektleiter umsichtig mit den Emotionen ihrer Auftraggeber umgehen. Klaus Schuster beschreibt, wie Projektleiter die Affekt-Falle erkennen, unrealistische Projektziele diskret korrigieren und den Auftraggeber dennoch zufrieden stellen. Mehr lesen
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Änderungsmanagement
So holen Sie Skeptiker ins Boot
Wer in einem Unternehmen eine Veränderung umsetzen möchte, muss mit Widerstand rechnen. Es gibt immer Personen, die der Veränderung misstrauisch oder sogar ablehnend gegenüberstehen. Diese so genannten "Skeptiker" können das Projekt gefährden – insbesondere wenn sie viel Einfluss im Unternehmen haben. Die Change Managerin Angelika Collisi stellt verschiedene Typen von Skeptikern vor und beschreibt Maßnahmen, um sie für das Projekt zu gewinnen oder – falls das nicht möglich ist – ihren negativen Einfluss zu minimieren. Mehr lesen
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Fördern Sie das Image Ihres Projekts
Projektname und Logo überlegt auswählen
Ein griffiger Projektname und ein ansprechendes Logo sind kein reiner Luxus, sondern ein hilfreiches Marketing-Instrument – insbesondere bei größeren und strategisch wichtigen Projekten. Sie tragen zu einem positiven Image des Projekts bei und können Akzeptanz und Interesse der Stakeholder fördern. Um eine positive Wirkung zu erzielen, müssen Name und Logo jedoch überlegt ausgewählt sein. Elisabeth Wagner erklärt, wie man einen aussagekräftigen Projektnamen findet, was man bei Größe und Farbgestaltung eines Logos beachten sollte und welche Fehler man bei der Verwendung von Name und Logo unbedingt vermeiden muss. Mehr lesen
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So führen Sie Ihr Top-Management
Guerilla-Taktik für Projektleiter
Viele Top-Manager halten sich vornehm zurück, was die Unterstützung ihrer eigenen Projekte anbelangt: Sie versäumen Meilenstein-Meetings, sitzen dringende Entscheidungen aus oder streichen Budgets zusammen. Appelle und Jammern helfen hier nicht weiter. Um ein Projekt unter schlechten Bedingungen zu einem guten Abschluss zu bringen, muss der Projektleiter "Guerilla-Projektmanagement" betreiben. Klaus D. Tumuscheit erklärt, was Guerilla-Projektmanagement ist und wie man damit Erfolg hat. Mehr lesen
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Professioneller Umgang mit Kundenbeschwerden
Kundenbeschwerden können die Zusammenarbeit im Projekt belasten – besonders wenn das Team nicht professionell auf die Beschwerde reagiert und der Kunde sich nicht ernst genommen fühlt. Cornelia Niklas beschreibt, wie man richtig mit Beschwerden umgeht und welche Fehler man vermeiden sollte. Mehr lesen
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Sünden im Projekt
Wenn die Mächtigen die Klugen überstimmen
Immer wieder kommt es vor, dass Top-Manager gute Ideen von Projektleitern und Mitarbeitern ablehnen – sogar dann, wenn das Weiterbestehen des Unternehmens davon abhängt. Aber warum ist das so? Und was kann man dagegen tun? Klaus Schuster erklärt, warum manche Top-Manager gute Ideen blockieren und wie Projektleiter vorgehen können, um ihre Vorschläge auch gegen mächtige Widerstände durchzusetzen. Mehr lesen
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Fusion der Unternehmenskulturen: Aus vier Landeseinrichtungen entsteht Dataport
Der IT-Dienstleister Dataport arbeitet für die öffentlichen Verwaltungen von vier Bundesländern – im öffentlich-rechtlichen Bereich ein immer noch einzigartiges Beispiel. Dataport entstand in einer mehrstufigen Fusion aus Einrichtungen der Bundesländer Hamburg, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Bremen. Insgesamt waren rund 1.500 Menschen von den Fusionen betroffen. Ziel des Projekts war es, die zuvor verteilten Fachkompetenzen länderübergreifend zur Verfügung zu stellen. Gleichzeitig sollte die Effizienz durch die gemeinsame Benutzung von Infrastrukturen gesteigert werden. Dr. Sebastian Saxe beschreibt, wie in einem langfristig angelegten Organisationsentwicklungsprozess die bestehenden Unternehmenskulturen der Landeseinrichtungen in das neue Unternehmen Dataport integriert wurden. Mehr lesen
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Sünden im Projekt
Fehlstart: Der halbherzige Kick-off
Wenn beim Kick-off des Projekts "Kostensenkung" der Champagner fließt, der externe Referent für seinen Vortrag 9.000 Euro erhält und der Auftraggeber mit dem Temperament einer Schlaftablette das "Go" gibt – dann ging der Kick-off gründlich daneben und die Motivation des Teams schleift am Boden. Keine gute Voraussetzung für den Projekterfolg. Klaus Schuster zeigt anhand von Beispielen aus der Praxis, welche Fehler beim Kick-off oft begangen werden und worauf man achten muss, damit ein Kick-off gelingt. Mehr lesen
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Projekte in projektfeindlicher Unternehmenskultur
Strategisches Stakeholder-Management als Überlebenswerkzeug
In projektfeindlichen Unternehmenskulturen heißt es für den Projektleiter oft: Allein gegen viele. Wenn die Teammitglieder vorgeben, einfachste Aufgaben nicht erledigen zu können, bei Zeitverzug keine Warnmeldung abgeben und die Linienvorgesetzten abfällig über das Projekt sprechen, sind das Projekt und die Position des Projektleiters akut gefährdet. Frank Lüschow zeigt in seinem Beitrag, dass in solchen Situationen ein strategisches Stakeholder-Management – unabhängig vom fachlichen Können und der Einsatzbereitschaft des Projektleiters – ein wesentlicher Erfolgsfaktor sein kann. Darüber hinaus liefert er erste konkrete Ansätze für die Umsetzung in der Praxis. Mehr lesen
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Schnelleinstieg Projektmanagement
Das erste Projekt erfolgreich meistern
Teil 3: Auf der Zielgeraden
Ein Projekt zu Ende zu führen, kann schwieriger sein, als es zu beginnen. Das so genannte 90%-Syndrom, beständige Änderungsanforderungen oder unvorhergesehene Schwierigkeiten können aus einem Projekt schnell eine unendliche Geschichte werden lassen. Dr. Georg Angermeier beschreibt im dritten und letzten Teil seiner Serie, wie Sie ein Projekt durch die Endphase führen und sicher zum Abschluss bringen. Mehr lesen
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Ein pragmatischer Ansatz
Stakeholdermanagement einfach und effizient
Projekte jedweder Art sind unterschiedlichen Einflussfaktoren ausgesetzt. Zu diesen Einflussfaktoren gehören auch die so genannten Stakeholder - also Personen oder Organisationen, die am Projekt beteiligt sind oder deren Interessen von der Projektdurchführung oder dem Projektergebnis berührt werden. Um einen reibungslosen Projektablauf zu gewährleisten, ist es wichtig, die Stakeholder und ihre Interessen bei der Projektplanung und durchführung zu berücksichtigen. Simone Weilacher beschreibt in ihrem Artikel, wie man effizientes Stakeholdermanagement betreibt und die Interessen von Stakeholdern und die Projektziele miteinander in Einklang bringt. Mehr lesen
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Der Weg zu qualifizierten Projektentscheidungen
Teil 1: Fundierte Entscheidungen treffen
Bei jeder Entscheidung während eines Projekts muss der Projektleiter eine Vielzahl von Interessen aus allen Fachbereichen, seitens des Kunden, Lieferanten und regulativen Institutionen berücksichtigen. Dabei sind Qualität und Schnelligkeit der Entscheidungen von großer Bedeutung; fällt eine Projektentscheidung nicht optimal aus, lässt sich das durch eine noch so effiziente Projektumsetzung in der Regel nicht mehr kompensieren. Die Fähigkeit eines Unternehmens zu systematischen, schnellen Projektentscheidungen ist deshalb ein essentielles Merkmal der Wettbewerbsfähigkeit, das auch in Führungskreisen häufig unterschätzt wird. Christian Wilkens erläutert in seinem Artikel Wesen und Bedeutung von Projektentscheidungen und erklärt, auf welcher Grundlage qualifizierte Projektentscheidungen möglich sind. Mehr lesen
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In heikler Mission: Präsentieren vor Projektbetroffenen
Projektbetroffene – z.B. Nutzer einer neuen Software oder Anwohner eines Straßenbauprojekts – sind ein besonders kritisches Publikum. Deshalb gibt es von der Vorbereitung bis zur Durchführung einer Projektpräsentation einige Besonderheiten zu beachten. Management-Trainerin Hedwig Kellner erläutert in ihrem Tipp die drei Aspekte, die Schwerpunkt jeder Präsentation vor Projektbetroffenen sein sollten und stellt einen Gliederungsvorschlag vor. Mehr lesen
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Kundenerwartungen erfolgreich managen
Kunden oder Anwender verbinden meist bestimmte Erwartungen mit einem Projekt. Diese zu managen, ist für alle Projekte wichtig, gewinnt aber bei großen, sichtbaren, politischen bzw. kritischen Projekten eine besondere Bedeutung. Wenn Erwartungen gut gemanagt werden, können alle Beteiligten dem Ergebnis zuversichtlich entgegensehen, selbst wenn im Projekt Änderungen und unvorhergesehene Herausforderungen auftreten. Andernfalls kann es passieren, dass das Projektergebnis nicht als Erfolg angesehen wird, selbst wenn das Projekt zeit- und kostengerecht abgeschlossen wurde. Mehr lesen
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Das Projekt im Spannungsfeld seiner Umwelt
Mehr als die Hälfte aller erfolglosen IT-Projekte scheitern an Widerständen aus dem Projektumfeld, speziell seitens der zukünftigen Nutzer. Allein dieses Argument sollte als Motivation für eine Projektumfeld-Analyse genügen und wird häufig auch ausschlaggebend für deren Durchsetzung sein. Die Projektumfeld-Analyse leistet aber wesentlich mehr, denn sie verdeutlicht nicht nur frühzeitig Probleme, sondern zeigt auch nutzbare Potenziale im Umfeld des Projekts auf. Dr. Peter Duwe stellt einen systematischen Ansatz zur Projektumfeld-Analyse vor und zeigt die praktische Vorgehensweise. Eine mitgelieferte Microsoft Excel-Vorlage erleichtert die Strukturierung und lässt sich auf die persönlichen Bedürfnisse anpassen. Mehr lesen
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Boykott und unternehmenspolitische Interessen im Projekt: Was kann ein Projektleiter tun?
Je komplexer die Projekte werden, umso stärker treten die weichen Skills eines Projektmanagers in den Vordergrund. Anhand eines konfliktbeladenen Projekts zeigen die Autoren Faktoren auf, die dieses Projekt zum Erfolg führten. Sie hatten mit Machtspielen zu kämpfen und der Endkunde boykottierte das Projekt. Welche Kniffe sie dabei anwendeten, um das Projekt erfolgreich abzuschließen, schildern sie in ihrem Praxisbericht. Mehr lesen
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Mit der richtigen Marketingstrategie zum Projekterfolg
Unterstützt Ihr Linien-Management das Projekt? Werden Spezialisten von ihren Vorgesetzten für das Projekt ohne Kampf freigegeben oder dient Ihr Projekt eher als Abstellgleis für zbV-Mitarbeiter? Ihr Projekt erhält i.d.R. nicht die Wertigkeit, die es braucht, um Entscheidungen bei der Geschäftsleitung zu forcieren und Fachabteilungen zur – meist zusätzlichen – Mitarbeit anzuhalten. Wenn das alles Fremdwörter für Sie sind, brauchen Sie kein Projektmarketing, andernfalls gibt Ihnen Petra Berleb Tipps an die Hand, wie Sie die Wertstellung Ihres Projekts drastisch erhöhen und durch die richtige Marketingstrategie Probleme bereits im Vorfeld aus dem Weg räumen. Mehr lesen
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