Asta Powerproject 12.0 – Projektplanung mit Komfort

Das Planungswerkzeug Asta Powerproject will komplexes Projektmanagement und Bedienungsfreundlichkeit miteinander verbinden. Das zeigt sich auch an seinen neuen Funktionalitäten, wie z.B. dem Vorgangspool zur einfacheren Planung, den Liniendiagrammen zur kompakten Ressourcenabstimmung und der Möglichkeit, auch von unterwegs auf wichtige Daten zugreifen zu können. Elisabeth Wagner hat sich die aktuelle Version 12.0 für Sie angesehen und stellt die wichtigsten Neuerungen vor.

Das als Bausoftware gestartete Asta Powerproject will den Spagat meistern, komplexes Projektmanagement zu ermöglichen und gleichzeitig die Bedienfunktionen einfach zu halten. Diese Zielsetzung spiegelt sich in den neuen Features der Version 12.0 wider, zu denen z.B. "Vorgänge ohne Ressourcenzuweisung", Abspeichern von Vorgangspools oder Liniendiagramme für den kompakten Ressourcenüberblick gehören. Optisch wurde die Oberfläche an das aktuelle "Look and Feel" des Windows-Office-Designs angepasst: Menü und Symbolleiste wurden in ein Menüband integriert. Zudem hat der Hersteller Asta Development GmbH ihrer PM-Software mit Version 12 einen schnellen Draht zur Baustelle etabliert: Per WLAN-Verbindung kann z.B. der Projektmanager "remote" wichtige Funktionen aufrufen, Mitarbeiter können auf demselben Weg ihre eingesetzten Stunden rückmelden. Dabei ist das für Asta Powerproject häufigste Anwenderszenario "Baustelle" nicht allzu eng zu verstehen: Die Software ist nicht nur in Architektur- und Baubüros im Einsatz, sondern zunehmend auch im Maschinen- und Anlagenbau oder in Einrichtungen der öffentlichen Hand.

Das Unternehmen "Asta Development"

Der Software- und Lösungsanbieter Asta Development mit Sitz in Karlsruhe vertreibt seit 1991 Projektmanagement-Software im deutschsprachigen Raum und bietet dazu sämtliche Trainings-, Integrations-, Beratungs- und Betreuungsleistungen an. Rund 8.000 Systeme mit rund 20.000 Installationen und 60.000 Anwendern sind derzeit installiert.

Neues Menüband in der Bedienoberfläche

Das erste, was beim Öffnen der neuen Version auffällt, ist der überarbeitete obere Bildschirmbereich. Statt in Menü und Symbolleiste sind die Bedienelemente nun im sogenannten "Ribbon Design" angeordnet. Das Band nimmt in der Standardeinstellung mehr Raum ein als die einfachen Leisten, bietet dafür aber auch mehr Informationen. Die Symbole sind aufgabenbezogen gruppiert, wobei sich die Darstellung der Befehlsschaltflächen an Bildschirmauflösung und Fenstergröße automatisch anpasst, z.B. indem die Unterpunkte wegfallen und nur noch ein kleines Feld mit Titel sichtbar ist. Der Klick auf ein Thema wie z.B. "Format" öffnet hier nebeneinanderstehende Befehlsgruppen, über die die wichtigsten Formatierungsthemen, etwa Formatierungen für den Balkenplan oder die Standardschriftart, direkt aufrufbar sind. Da im Menüband zusätzliche Befehle Platz finden, sind weniger Untermenüs nötig und es gibt mehr Platz für die Bezeichnung der Befehle.

Bild 1: Das Bedienfeld im neuen Ribbon Design.
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Vorgangs, Zeit- und Ressourcenplanung

Teile der Projektplanung einfach aus dem "Pool" fischen

Im Sinne einer einfachen Bedienbarkeit sind in Asta Powerproject viele Aufgaben mit der Maus zu erledigen. So legt der Projektleiter z.B. alle für sein aktuelles Projekt relevanten Planungsgrößen mit den relevanten Attributen in der Bibliothek am linken Bildrand einmal grundsätzlich an, indem er sie aus den allen Projekten zur Verfügung stehenden Codebibliotheken übernimmt oder selbst eingibt: z.B. Mitarbeiter einschließlich ihrer Verfügbarkeit, Teams einschließlich ihrer Mitarbeiter, Abteilungen inklusive charakteristischer Farbmarkierung, externe Firmen, Verbrauchsressourcen wie Materialien und Geräte, Kalender inklusive Feiertagen. Hat der Projektplaner eine zu leistende Aufgabe ins System eingetragen, kann er ein Element aus dieser Bibliothek, z.B. die Ressource, die diese Aufgabe erledigen soll, einfach anklicken und bei gedrückter Maustaste auf den entsprechenden Vorgangsbalken ziehen. Schon ist dieser Vorgang einem Team zugewiesen, einer Abteilung oder einem Dienstleister.

Bild 2: Beispiel eines Vorgangs-Pools in der Planungsbibliothek.

In Version 12 ist in dieser Bibliothek eine wichtige Funktionalität dazugekommen: der Vorgangspool (Bild 2). Darin können einzelne Vorgänge oder Teile der Planung abgespeichert werden, die sich innerhalb eines Projekts bzw. innerhalb des Projektportfolios wiederholen. Sie stehen dann projektübergreifend für die Planung zur

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