Planisware Version 6 – High-End-Portfoliomanagement im neuen Gewand

Planisware ist eine Projektmanagement-Software auch für große Portfolios, die vor allem in den Bereichen Forschung und Produktentwicklung weltweit gut etabliert ist. Charakteristisch sind unter anderem die leistungsfähige Prozess-Workflow-Unterstützung, zertifizierte Stage-Gate®-Prozesse sowie ein Szenario- und Produktmanagement. Dr. Mey Mark Meyer zeigt, welche Neuerungen die aktuelle Version 6 von Planisware bringt.

Planisware Version 6 – High-End-Portfoliomanagement im neuen Gewand

Planisware ist eine Projektmanagement-Software auch für große Portfolios, die vor allem in den Bereichen Forschung und Produktentwicklung weltweit gut etabliert ist. Charakteristisch sind unter anderem die leistungsfähige Prozess-Workflow-Unterstützung, zertifizierte Stage-Gate®-Prozesse sowie ein Szenario- und Produktmanagement. Dr. Mey Mark Meyer zeigt, welche Neuerungen die aktuelle Version 6 von Planisware bringt.

Planisware Version 6 gehört zu den Lösungen, die auch in sehr großen und komplexen Projektportfolios nicht so schnell an ihre Grenzen kommen. Dank ihres Szenario- und Produktmanagements sowie der zertifizierten Funktionen für Stage-Gate®-Prozesse ist die Software heute in Forschungs- und Entwicklungsbereichen weltweit gut etabliert. Auch im IT-Portfoliomanagement wird Planisware Version 6 eingesetzt. Hier punktet die Software unter anderem mit ihrem Anforderungsmanagement, der leistungsfähigen Prozess- und Workflow-Unterstützung und den zahlreichen Dashboards, mit denen Portfoliomanager auch bei einer Vielzahl kleiner und mittlerer Projekte die Übersicht behalten.

Projekt- und Produkt-Portfoliomanagement

Für Projekte gibt es unterschiedlichste Anlässe. Gerade im IT-Umfeld werden häufig erst einmal Anforderungen erfasst, bei denen oft noch unklar ist, ob und in welcher Form sie umgesetzt werden. Zu diesem Zweck bietet Planisware ein Modul für das Ideenmanagement. Die Ideen können klassifiziert, bewertet und strukturiert werden, bevor entschieden wird, ob sie weiter verfolgt werden. Dann entstehen daraus sogenannte Initiativen, die Vorstufe eines Projekts. Andere Ideen werden verworfen oder als offener Punkt in bestehende Projekte aufgenommen.

Wie die Software mit Ideen und Initiativen umgehen soll, regelt das PMO mittels der Workflow-Funktion. Von einfachen Freigaben bis zu komplexen Gate-Genehmigungsprozessen steuert sie die Abläufe und bindet die Anwender in das Projektgeschehen ein. Prozesse und Eingabemasken können grafisch entworfen werden. Dadurch lassen sich leichter Prototypen entwickeln, was die Anpassung der Software beschleunigt. Für eine Software in der Leistungsklasse von Planisware Version 6 gilt allerdings auch: Die Prozesse und Methoden müssen zuvor klar definiert worden sein. Wenn klar ist, wie die Wirtschaftlichkeitsberechnung für Projektinitiativen erfolgt, nach welchen Kennzahlen das Portfolio optimiert werden soll und welche Kriterien für den strategischen Nutzen eines Projekts maßgebend sind, können Workflows wirkungsvoll unterstützen.

Portfoliomanagement für Projekte

Um die Entscheidung zu erleichtern, welche potentiellen Projekte tatsächlich umgesetzt werden, bietet Planisware Version 6 ein Projektportfoliomanagement, das zweifellos zu den führenden am Markt gehört und das über die obligatorischen Bubble-Chart-Diagramme weit hinausgeht. Die gebotenen Funktionen reichen von den klassischen Scoring-Modellen und Szenarien (Bild 1) für verschiedene Portfolio-Zusammensetzungen über ein leistungsfähiges Kennzahlen-Management bis hin zur rechnerischen Portfoliooptimierung. Insgesamt dürften selbst bei Unternehmen mit einem hohen Reifegrad im Portfoliomanagement kaum Wünsche offen bleiben.

Bild 1: Verschiedene Portfolio-Varianten vergleicht Planisware Version 6 in Szenarien.
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Bei Großprojekten, etwa in der Produktentwicklung, ist es sinnvoll, die Projektauswahl sehr formal und gründlich zu gestalten, bevor hohe Summen in langlaufende Projekte investiert werden. Hier spielt Planisware seine Stärken aus. Anhand von Bewertungsmodellen berechnet die Software Strategie- und Finanzkennzahlen und schlägt Portfoliokombinationen vor, die beispielsweise für eine bestimmte Investitionssumme optimale Ergebnisse für diese Kennzahlen versprechen. Die Sensitivitätsanalyse zeigt auf, welche der begrenzenden Faktoren – etwa die knappe Personaldecke oder die gerade noch akzeptablen Risiken – die größten Auswirkungen haben. Auch wenn vermutlich niemand die Zusammensetzung eines Projektportfolios komplett einer Software überlassen will, vermittelt Planisware mit diesen Funktionen gute Einsichten in die Zusammenhänge im Portfolio und unterstützt so die Entscheidung.

Produkt-Portfoliomanagement

Angesichts dieser Stärken im Portfoliomanagement und dem Schwerpunkt auf Forschung und Entwicklungsprojekten liegt es nahe, das Portfoliomanagement auch auf Produkte zu erweitern. Dass Projekte dazu dienen, neue Produkte zu entwickeln und bestehende Produkte voranzubringen, verdeutlicht beispielsweise die Roadmap (Bild 2). Sie stellt die Projekte im Zusammenhang mit den Produkten dar und zeigt so zum Beispiel, welche Projekte für eine neue Produktversion erforderlich sind.

Etliche der Funktionen aus dem Projektportfolio-Management können in Planisware Version 6 auch für das Produktmanagement genutzt werden. Auch Produkte werden daraufhin analysiert, ob sie den Strategiekriterien der Organisation entsprechen. Ebenso ist die Simulation verschiedener Produktportfolios genauso möglich, wie die Budgetplanung auf Produktebene. Das Budget eines Produkts kann dann mit dem Budget der ihm zugehörigen Projekte aus dem Projektportfolio verglichen werden.

Bild 2: Die Produkt-Roadmap beantwortet die Frage, welche Projekte zu welchen Produkten beitragen.
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Zu diesen gemeinsamen Portfoliofunktionen kommen spezielle Funktionen für das Produktmanagement hinzu. Dazu gehören die Mitbewerberanalyse und die Umsatzplanung ebenso wie das Releasemanagement und das Konfigurationsmanagement zur Ermittlung der Herstellungskosten. Schnittstellen zu Product-Lifecycle-Management-Systemen (PLM-Systeme) wie etwa Windchill und SAP PLM runden die Lösung ab.

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