Sciforma 6.0 – Multi-Methoden-Projektmanagement

Die Projektmanagement-Software Sciforma hat sich im Laufe der Zeit zu einer Lösung entwickelt, die sich auch für anspruchsvollere Aufgaben im Multiprojekt- und Projektportfolio-Management eignet. Mit der neuen Version 6.0 wagt Sciforma einen Spagat: Es sind zwar neue Funktionen hinzugekommen, doch dank eines modularen Konzepts soll die Software sowohl in Unternehmen mit großen Projektportfolios eingesetzt werden können, als auch in kleinen Organisationen mit nur wenigen Nutzern. Gleichzeitig beginnt mit Version 6.0 auch der Einstieg in eine neue technologische Basis, die mehr Komfort für mobile Nutzer bietet. Dr. Mey Mark Meyer hat sich die aktuelle Version für Sie angesehen.

Kommt eine neue Software-Version auf den Markt, bietet diese, einem allgemeinen Trend folgend, oft wesentlich umfangreichere Funktionen als die Vorversion. Dies gilt auch für die aktuelle Version 6.0 der Projektmanagement-Software Sciforma: Das Produkt hat sich über die Jahre zu einer Lösung entwickelt, die auch anspruchsvolle Aufgaben im Multiprojekt- und Projektportfolio-Management meistert. Mit der neuen Version wagt Sciforma nun einen Spagat: Obwohl neue Funktionen mit an Bord sind, soll ein modulares Konzept dafür sorgen, dass die Software in Unternehmen mit großen Projektportfolios ebenso eingesetzt werden kann, wie in kleinen Organisationen mit nur wenigen Nutzern. Wie in früheren Versionen auch, lässt sich die Software äußerst flexibel anpassen; der erforderliche Konfigurationsaufwand soll dennoch drastisch gesunken sein. Als sei dies nicht genug, beginnt mit Sciforma 6.0 auch der Einstieg in eine neue technologische Basis, die mobilen Nutzern mehr Komfort bietet. Es lohnt sich also, einen näheren Blick auf die neue Version und die ambitionierten Ziele zu werfen.

Aufgefrischt ins Web

Sciforma gehört zu den PM-Software-Anbietern mit langer Tradition. Bereits 2003 wagte man einen kompletten technologischen Bruch, als die noch aus den 80er Jahren stammende Software "Project Scheduler für Windows" durch eine komplett neuentwickelte, browserfähige Software ersetzt wurde. Nunmehr steht nach rund zehn Jahren ein weiterer Generationswechsel an: Sciforma 6.0 setzt auf eine schlanke und optisch deutlich aufgefrischte HTML-Weboberfläche, statt wie bisher auf Java. Der Wechsel auf diese zukunftssichere Technologie erfolgt allerdings stufenweise und damit weniger abrupt als in 2003. In Sciforma 6.0 steht die neue Oberfläche zunächst Teammitgliedern zur Verfügung. Sie können Zeiten erfassen sowie ihre eigenen Kalender und Aufgabenlisten pflegen. Auch Berichtsempfänger erhalten ihre Auswertungen bereits über die neue Oberfläche. Damit können die beiden Anwendergruppen, die bei PM-Software üblicherweise den zahlenmäßig größten Anteil ausmachen, ihre Aufgaben bereits vollständig in der neuen Webumgebung erledigen.

Ab Sommer 2014, mit dem Erscheinen der Version 7.0, sollen auch alle anderen Projektbeteiligten die neue Oberfläche nutzen können. Dann lassen sich damit beispielsweise auch Projektideen erfassen, Projekte planen, Ressourcen koordinieren und Portfolio-Simulationen durchführen. Lediglich das PMO wird dann für die technische Administration noch den Java Client benötigen, etwa um neue Berichte zu erstellen oder Datenstrukturen anzupassen.

Bild 1: Mit der neuen Oberfläche geht Sciforma 6.0 optisch und technisch neue Wege. Sie ist auch für mobile Endgeräte geeignet.
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Die neue Oberfläche wirkt schlicht, modern und aufgeräumt (Bild 1), zudem lässt sie sich leicht an die Corporate Identity anpassen. Auswertungen und andere rechenintensive Aktionen finden nun nicht mehr auf dem Rechner des Anwenders statt, sondern zentral auf dem Server. Der lässt sich bei steigenden Nutzerzahlen leichter aufrüsten als eine Vielzahl einzelner Clients, was die Reaktionszeiten im Alltagsbetrieb reduzieren dürfte. Weil damit auch die Ansprüche an das Endgerät des Anwenders sinken, eignen sich auch Tablets oder Smartphones für Sciforma 6.0. Bei diesen Geräten passt sich die Oberfläche automatisch an das zumeist kleinere Bildschirmformat an. Wunder sind freilich nicht zu erwarten, denn eine komplexe Projektplanung erfordert Platz. Für Zeitrückmeldungen, Statusupdates oder ein kurzes Nachschlagen von Projektterminen kann ein Smartphone allerdings sehr nützlich sein.

Konfigurationspakete auf Abruf

Eine Software, die auch große Projektlandschaften unterstützt, muss auf die individuelle Situation im Unternehmen zugeschnitten werden können. Mit einem flexiblen Rechtesystem, installationsspezifischen Datenfeldern und Datentabellen, konfigurierbaren Eingabemasken und Workflows bietet Sciforma 6.0 hier alles, was man von einer ausgewachsenen Projektportfoliomanagement-Lösung erwarten würde.

Auch wenn eine flexible Konfiguration von Projektportfolio-Software heutzutage vorausgesetzt werden kann, überzeugt die Einfachheit, mit der sich die Anpassungen in Sciforma 6.0 vornehmen lassen. Eingabeformulare entwirft das PMO per Maus in einem intuitiven Editor. Workflows werden grafisch gezeichnet, die so entstandenen Flussdiagramme lassen sich sogar ansprechend formatieren, um sie

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