Sciforma 7 – Klares Bedienkonzept für den Methoden-Baukasten

Sciforma 7 deckt alle gängigen Aufgaben des klassischen Projekt- und Portfoliomanagements ab, bietet aber auch Unterstützung für agile Ansätze, Critical Chain Projektmanagement sowie den PRINCE2®-Standard. Das Programm basiert auf einem komplett neu entwickelten HTML5-Client und lässt sich durch sein modulares Konzept schnell erweitern und unternehmensspezifisch anpassen. Dr. Mey Mark Meyer hat sich die aktuelle Version von Sciforma 7 für Sie angesehen.

Sciforma 7 – Klares Bedienkonzept für den Methoden-Baukasten

Sciforma 7 deckt alle gängigen Aufgaben des klassischen Projekt- und Portfoliomanagements ab, bietet aber auch Unterstützung für agile Ansätze, Critical Chain Projektmanagement sowie den PRINCE2®-Standard. Das Programm basiert auf einem komplett neu entwickelten HTML5-Client und lässt sich durch sein modulares Konzept schnell erweitern und unternehmensspezifisch anpassen. Dr. Mey Mark Meyer hat sich die aktuelle Version von Sciforma 7 für Sie angesehen.

Die Projektmanagement-Software Sciforma 7 aus dem Hause Sciforma ist bereits längere Zeit auf dem Markt und wird kontinuierlich weiterentwickelt. Mittlerweile erscheinen neue Versionen im Vier-Wochen-Rhythmus. Sie bringen Updates des Anwendungskerns und neue Funktionsbausteine, sogenannte Erweiterungen. Diese sind ein besonderes Merkmal der Software, denn mit ihnen lässt sich das Grundprogramm flexibel um Funktionsbausteine erweitern – je nachdem, wie das Projektmanagement in der Organisation gestaltet werden soll. Dank dieses modularen Prinzips kann man Sciforma 7 als umfangreiche Lösung für Multiprojektumgebungen vergleichsweise schnell unternehmensspezifisch anpassen.

Multi-Methoden-Baukasten

Die aktuelle Version basiert auf einem komplett neu entwickelten HTML5-Client. Die Software muss somit keine umfangreichen Altlasten mit sich herumschleppen und spiegelt dennoch die langjährige Erfahrung des Herstellers wider. Diese Erfahrung hat unter anderem dazu geführt, dass Sciforma 7 nicht nur die gängigen Aufgaben des Projekt- und Projektportfolio-Managements abdeckt. Vielmehr haben die Entwickler unterschiedliche PM-Methoden im Blick behalten und entsprechende Unterstützung in die Software integriert. Dazu gehören klassische und agile Ansätze ebenso wie Critical Chain und der PRINCE2®-Standard. Für die Nutzung von Sciforma 7 benötigt der Anwender lediglich einen aktuellen Browser und die Anmeldeinformationen

Flexibler Funktionsumfang dank Erweiterungen

Damit das Programm trotz der Funktionsvielfalt nicht unübersichtlich wird, können Administratoren mithilfe der Erweiterungen bestimmen, welche Funktionen in der Software verfügbar sein sollen: Ähnlich wie bei einem Baukasten wird mit Sciforma 7 zunächst die Grundsoftware mit den Kernfunktionen installiert. Diese Plattform wird anschließend mit Erweiterungen ergänzt, die komplette Funktionsbereiche als Good-Practice-Pakete liefern und aus einem Downloadbereich heraus in wenigen Schritten installiert werden können. In diesem Bereich finden sich auch Dokumentationen zu Sciforma 7 sowie eine Wissensdatenbank.

Neben der obligatorischen Administrations-Erweiterung dürften die meisten Anwender wohl auch die Komponenten für die klassische Projektplanung und für Rückmeldungen installieren. Die Portfoliomanagement-Erweiterung bietet sich an, falls auch eine systematische Planung und Steuerung der Projektlandschaft gewünscht ist. Mit der Budget-Erweiterung kommen Funktionen hinzu, um auch die Kosten im Projekt aktiv zu steuern. Auch für agile Methoden, darunter vor allem die Planung im Task-Board, steht ein entsprechendes Modul zur Verfügung. Die Ressourcen-Erweiterung und der Ressourcen-Allokations-Manager (RAM) unterstützen Projektleiter dabei, Ressourcen bei Linienvorgesetzten anzufragen. Diese wiederum können ihre Teamplanung mit Sciforma 7 vornehmen.

Andere Erweiterungen decken die Themen Anforderungsmanagement, PRINCE2, Critical Chain, Produktmanagement, Professional Services Automation und Spesenabrechnung ab. Wer intensiv mit Arbeitspaketen arbeitet, sie delegiert und Statusberichte von den jeweils Verantwortlichen erwartet, findet seit kurzem auch dafür eine passende Erweiterung.

Mit all diesen Details muss sich der normale Anwender allerdings nicht befassen: Nur Administratoren kommen mit den Erweiterungen in Berührung. Einmal installiert fügen sie sich nahtlos in das System ein und präsentieren sich dem Anwender eher als Arbeitsbereiche innerhalb der Software.

Feintuning durch individuelle Anpassungen

Durch die Auswahl der Erweiterungen wird ein Sciforma-7-System bereits grundlegend an die Art und Weise angepasst, wie Projektmanagement im Unternehmen funktioniert oder funktionieren sollte. Die Erweiterungen können allerdings – wie PM-Software generell – nur jeweils die gängigsten, bewährten Vorgehensweisen abbilden, quasi "Good Practice". Wodurch sich diese von "Best Practice" unterscheiden, hängt immer von der Organisation ab, die eine PM-Software nutzt.

Um das System zu optimieren, können Administratoren es weiter anpassen. Dazu lassen sich Datenstrukturen, Eingabemasken und Workflows ändern und ergänzen. Die Workflow-Engine bietet hierfür eine Reihe vordefinierter Aktionen, mit denen sich Abläufe automatisieren lassen. Wo dies nicht reicht, können erfahrene Administratoren eigene Skripte verfassen. Um Eingabemasken und Ansichten maßzuschneidern, steht mit dem Sciforma-Designer ein WYSIWYG-Formulareditor zur Verfügung.

Auch wenn das System flexibel ist, heißt das nicht zwingend, dass immer umfangreiche Anpassungen nötig wären. Nach der Installation bieten die Standard-Erweiterungen bereits das breite Funktionsspektrum einer ausgereiften Multiprojekt- und Projektportfoliomanagement-Software.

User Experience

Die jüngsten Aktualisierungen der Software standen erkennbar unter dem Motto "User Experience". Ziel war es weniger, neue Funktionen einzuführen, sondern vorrangig, das Bestehende zu konsolidieren und die Bedienoberfläche zu optimieren. Der Anwender erlebt nun eine Software mit einer klar strukturierten Oberfläche, die an manchen Punkten vorausdenkt und so manchen Klick einspart, der vorher noch notwendig war. Das lässt die Arbeit an vielen Stellen flüssiger wirken.

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