Sciforma 7.0 – PPM-Werkzeug für Mittelstand und Konzerne

Mit der neuen Version 7.0 hat der Softwarehersteller Scifoma eine runderneuerte Version seiner PPM-Software vorgestellt. Mit der Optimierung der integrierten Workflows und Extensions, z.B. für PRINCE2 oder Critical Chain, sowie mit der Umstellung auf HTML5 wurde das Tool grundlegend weiterentwickelt. Thomas Brunschede stellt die wichtigsten Neuerungen vor.

In diesem Jahr kann der Softwarehersteller Sciforma ein besonderes Jubiläum feiern: Seit 35 Jahren ist das im kalifornischen Silicon Valley angesiedelte Unternehmen am Markt, davon über 25 Jahre auch in Deutschland. Eine lange Zeitspanne, in der sich das Unternehmen mehr als einmal neu erfunden hat. Vor ein paar Wochen hat Sciforma nun mit Sciforma 7.0 eine runderneuerte Version seiner PPM-Software vorgestellt.

Eine der wichtigsten Neuerungen der aktuellen Version ist die nahezu vollständige Umstellung auf HTML5. War die neue Technologie in der Vorversion noch ausschließlich Rückmeldern und Teammitgliedern vorbehalten, steht sie nun jedem Benutzer zur Verfügung – sogar weite Teile der für das PMO erforderlichen Administration erfolgen über das HTML-Frontend. Das eigentliche Admin-Tool basiert hingegen weiterhin auf Java, allerdings stark abwärtskompatibel bis zur Version 6 – was besonders Systemadministratoren freuen dürfte.

Eine technologisch so tiefgreifende Umstellung sauber zu bewerkstelligen, kommt einer Runderneuerung der Software gleich. Sciforma ist dies gelungen, ohne dass die neue Version mit nennenswerten Stabilitätsproblemen zu kämpfen hätte. Einen Preis dafür zahlen bereits bestehende Kunden: Nicht alle Funktionen der Vorversion stehen in Sciforma 7.0 bereits zur Verfügung. Auf eigene Layout-Anpassungen bei Tabellen müssen Benutzer beispielsweise derzeit genauso verzichten wie auf einen Projektstrukturbaum.

Allerdings kompensiert Sciforma die noch fehlende Funktionalität an anderer Stelle durch neue Funktionen, die deutlich machen, dass der Hersteller die Prozesse seiner Kunden versteht und sinnvoll in Software umzusetzen weiß. Der bereits bestehende Ansatz, auf Best-Practice-Prozessen aufzubauen und diese bei Bedarf durch vergleichsweise einfaches Customizing an spezifische Kundenbedürfnisse anzupassen, setzt sich mit Sciforma 7.0 fort. Neben den im Standard bereits vorhandenen Modulen für Projekt- und Portfoliomanagement, Ressourcenmanagement und Rückmeldung bietet Sciforma weitere Konfigurationspakete an, sogenannte "Extensions". Diese reichen vom agilen Projektmanagement mit integriertem Kanban-Board über New Product Development and Introduction (NPDI) bis hin zu PRINCE2 und Critical Chain (CCPM).

Skalierbarkeit mit einfachen Mitteln

Die Extensions verfügen jeweils über eine Reihe von Workflows, die ein stringentes Arbeiten mit unterschiedlichen Rollen und Beteiligten möglich machen. Genehmigungsprozesse sind auf diese Weise genauso abbildbar wie arbeitsteilige Planungs- und Steuerungsprozesse. Dabei lassen sich Workflows mit einfachen Mitteln ändern oder neu erstellen. Hierbei können eine Vielzahl von Befehlen mit Workflows oder anderen Ereignissen verknüpft werden.

Bild 1: Workflows können mit einfachen Mitteln erstellt und angepasst werden.
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Anpassungen sind auf diese Weise schnell vorgenommen, in der neuesten Version oft im Bereich von Stunden – manchmal sogar von Minuten. Sicherlich gibt es auch komplexere Änderungsanforderungen, die deutlich mehr Zeit erfordern. Die Einfachheit, mit der die Software angepasst werden kann, erweist sich aber

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