Termine im Blick behalten

TPG ProjectLink – Multiprojektmanagement mit Microsoft Project Server vereinfachen

TPG ProjectLink liefert für das Multiprojektmanagement wichtige Ergänzungen zum Microsoft Project Server. Mit Funktionen wie "SoftLink", "MirrorLink" oder Meilenstein-"Rollup" können z.B. Programm-, Multiprojekt- und Linienmanager aussagekräftige Übersichtspläne erstellen, die zwar alle Informationen aktuell darstellen, aber nicht die Planungshoheit der Projektmanager verletzen. Hendrik Sander stellt die Funktionsweise von TPG ProjectLink vor und beschreibt typische Anwendungsfälle.

Gerade in großen Organisationen spielen Multiprojektmanagement und Programmmanagement eine wichtige Rolle. Um die Projektlandschaft effizient steuern zu können, sollte der Programmmanager jederzeit in der Lage sein, schnell einen Überblick über Terminverschiebungen zu bekommen. Wird Microsoft Project Server als Projektmanagement-Tool eingesetzt, stehen von Haus aus Funktionalitäten für das Arbeiten mit mehreren Projekten zur Verfügung, wie z.B. die Verknüpfung von Vorgängen verschiedener Projekte oder das Einfügen externer Vorgänge. Bei externen Vorgangsverknüpfungen besteht jedoch das Problem, dass Project beim Öffnen des Plans alle mit dem externen Plan verknüpften Vorgänge automatisch verschiebt, falls sich dort Termine geändert haben. Für den Projektleiter ist es dadurch schwierig, die Verschiebungen nachzuvollziehen.

Hier setzt TPG ProjectLink von der Firma TPG an. Es wurde entwickelt, um im Multiprojektmanagement den Informationsaustausch zwischen Projekten mit Hilfe externer Links zu erleichtern. Das Tool ermöglicht es, unterschiedliche Varianten von externen Vorgangsverknüpfungen zu erstellen, ohne dass diese die ursprüngliche Planung ungewollt verändern. Neben reinen Terminen kann TPG ProjectLink auch weitere relevante Informationen wie z.B. Kosten austauschen. Darüber hinaus ermöglicht das Tool, relevante Vorgänge und Meilensteine aus Teilprojekten in einem eigenen Programmplan zu aggregieren. Das vereinfacht das Multiprojektreporting und –management, da ein Programmmanager mit Hilfe eines solchen Plans einen schnellen Überblick über ein komplexes Programm gewinnen kann, ohne jeden einzelnen Task der Subprojekte betrachten zu müssen.

Funktionsweise von TPG ProjectLink

Der Einsatz von TPG ProjectLink ist nur in Kombination mit einem Project Server möglich, da das Tool für das Multiprojekt- und Programmmanagement in großen Organisationen entwickelt wurde, wo ein Server ohnehin Voraussetzung für die Zusammenarbeit ist.

TPG ProjectLink ist so konzipiert, dass es sich spezifisch an die Anforderungen des Kunden anpassen lässt. Das bedeutet, jeder Use Case des Kunden kann durch einen spezifischen Linktyp umgesetzt werden. Das Tool besitzt dazu eine Konfigurationsoberfläche, die zentral auf dem Server ausgeführt wird und über die ein Administrator organisationsweit kundenspezifische Anforderungen konfigurieren kann. Diese Konfiguration wird dann mit Hilfe eines Webservices auf die Project Clients verteilt. TPG ProjectLink bringt von sich aus drei Standard-Linktypen mit, die weiter unten in diesem Artikel beschrieben werden.

Project Link integriert sich direkt in die Menüleiste des Project Clients und kann von dort aus aufgerufen werden (Bild 1).

Bild 1: TPG ProjectLink integriert sich in die Menüleiste des Project Clients, die Funktionen können von dort aus aufgerufen werden.
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Im Folgenden wollen wir TPG ProjectLink aus Benutzersicht anhand des folgenden Einsatzszenarios betrachten:

Die Meilensteine aller Teilprojekte eines bestimmten Programms sollen in einem Programmplan dargestellt werden. Der Programmleiter kann sich

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