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Ausgabe 15/2019

Pray that success will not come any faster
than you are able to endure it.
Bete, dass der Fortschritt nicht schneller kommt
als du ihn ertragen kannst.

Elbert Hubbard (1856-1915),
US-amerikanischer Schriftsteller, Journalist und Verleger

Es gibt viele gute Gründe, warum traditionelle Unternehmen agil werden wollen. So erhoffen sie sich z.B. einen Wettbewerbsvorteil davon, schneller auf veränderte Anforderungen des Marktes reagieren zu können. Was aber passiert, wenn ein Vorstand Agilität anordnet?

Genau einen solchen Fall beschreiben Dr. Roland Dumont du Voitel und Gunnar Scheffler in ihrem Artikel "Agilität funktioniert nicht per Dekret!". Es überrascht nicht, dass trotz intensiven Beratereinsatzes nicht die erhoffte Produktivitätssteigerung eintrat, sondern Widerstände und Lähmung das Bild prägten. Agilität bedeutet sowohl einen Kulturwandel für das Unternehmen als auch eine veränderte Denkweise bei allen Beteiligten. Und dies kann nicht verordnet werden, sondern muss in einem Organisationsentwicklungsprozess wachsen.

Spannend und überraschend fand ich den Lösungsansatz, mit dem das Unternehmen zurück in die Erfolgsspur fand: Mit einem PMO, das sowohl den agilen Wandel unterstützt als auch das bestehende Erfahrungswissen zur Geltung bringt. Das PMO spielt nun eine zentrale Rolle beim Wandel eines traditionellen Unternehmens zu einer agilen, flexiblen und selbstorganisierten Organisation.

Viel Vergnügen beim Lesen und auf dem anspruchsvollen Weg in die Agilität!
wünschen Ihnen Petra Berleb und das Team des projektmagazins

Die agile Transition sollte ein großes, traditionelles IT-Unternehmen leistungsfähiger machen. Stattdessen sank die Produktivität. Grund dafür waren vier Kardinalfehler: z.B. wurden agile Methoden eingeführt, ohne den notwendigen Kulturwandel zu gestalten. Aus der Analyse der Fehler folgen klare Handlungsempfehlungen.

Plant Ihr Unternehmen ein Projekt zur Organisationsentwicklung, vielleicht sogar eine Transformation? Dann sollten Sie dafür sorgen, dass sich auch die Kultur Ihrer Organisation weiterentwickelt.

Teil 2:
Den Zweitages-Workshop durchführen

Nur die Teams selbst wissen, wie sie am besten zusammenarbeiten. Effiziente und selbstorganisierte Teams sollten deshalb nicht top-down zusammengestellt werden.

Alles, was Sie sich gerade wünschen, ist, Ihre Aufgaben endlich ungestört abzuarbeiten? Geht nicht? Geht doch!

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