Übergabe

Die Übergabe der im Rahmen des Projekts erstellten Werke an den Auftraggeber oder an die von diesem hierfür bevollmächtigten Personen ist die faktische Erfüllung des Projektauftrags. Die Übergabe kann vor, gleichzeitig mit oder nach der juristisch verbindlichen Abnahme erfolgen, abhängig von Art der Leistung und den Möglichkeiten der Abnahmeprüfung.

Voraussetzung für die Übergabe ist, dass beim Empfänger die hierfür erforderlichen Gegebenheiten erfüllt sind, z.B. das Fundament bereit für die Aufnahme der zu liefernden Anlage ist. Dementsprechend definierte die seit 2009 nicht mehr gültige DIN 69905:1997 die Übergabe als: "nach Form, Inhalt und Durchführung vertraglich vereinbarte oder durch Rechtsvorschriften geregelte Abgabe von Lieferungen und Leistungen an einen Empfänger".

Relevante Beiträge im Projekt Magazin
von Vitali Chkebelski
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Die Einführung einer neuen Software in den laufernden IT-Betrieb wird häufig von unterschiedlichen Problemen begleitet. So können die Entwickler oft bestimmte Aspekte des zukünftigen Betriebs nicht berücksichtigen, da sie z.B. die Gegebenheiten der Betriebsumgebung nicht ausreichend kennen. Um solchen Schwierigkeiten zu begegnen, ist eine frühzeitige Kooperation zwischen dem IT-Betrieb und dem Entwicklerteam sinnvoll. Kernstück dieser Kooperation ist ein Dokumentenpaket, an dem beide Seiten gemeinsam arbeiten und in dem alle wichtigen Informationen für den späteren Betrieb gebündelt sind. Vitali Chkebelski stellt dieses Dokumentenpaket mit elf Word-Vorlagen vor, welches er in der Praxis verwendet und das Sie gemeinsam mit dem Artikel herunterladen können.
von Dirk Heche
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Unerwartete Probleme entstehen häufig bei der Übergabe von Zwischenergebnissen innerhalb eines Projekts. An diesen Schnittstellen können inhaltliche Lücken auftreten, manchmal wurden auch Arbeiten doppelt ausgeführt. Um die Lücken zu schließen bzw. Überschneidungen zu klären, ist zusätzlicher, ungeplanter Arbeitsaufwand erforderlich. Dirk Heche erklärt, wie ein Projektleiter mit einem angepassten Regelwerk die Qualitätssicherung an Schnittstellen gewährleisten und dadurch den zusätzlichen Aufwand minimieren kann.
von Rupert Vogel
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Die Abnahme ist eine entscheidende Station im Verlauf eines Projekts: Das Risiko fällt vom Auftragnehmer an den Auftraggeber zurück. Die Rechtsanwälte Dr. Rupert Vogel und Wolfgang Döring erklären in ihrem Beitrag am Beispiel von Softwareprojekten, was "Abnahme" im juristischen Sinne bedeutet und welche Änderungen das neue Schuldrecht vom 1. Januar 2002 mit sich gebracht hat. Der Artikel enthält Vorschläge für Regelungen sowie eine Musterklausel, mit deren Hilfe die Vertragspartner die Abnahme optimal organisieren können. Die Erläuterungen und Tipps lassen sich problemlos auf andere Branchen übertragen.
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