Finanzmittelüberwachung

Der DIN-Begriff "Finanzmittelüberwachung" ist zwar unhandlich, aber von seiner Bedeutung her sehr hilfreich. Er erlaubt es, den Begriff des Projekt-Controllings sehr umfassend zu definieren und nicht nur auf die finanzielle Sichtweise zu beschränken.

Die Finanzmittelüberwachung ist in der DIN definiert als das "Erfassen und Auswerten verwendeter und verfügbarer Finanzmittel". In der Praxis kann dies höchst unterschiedlich geschehen, je nachdem, welche Budgetverantwortung die Projektleitung hat. Bei internen Kleinprojekten kann es der Fall sein, dass die Projektleitung lediglich am inhaltlichen Projektfortschritt gemessen wird, bei Bauprojekten mit Festpreis hat der Generalunternehmer die volle finanzielle Verantwortlichkeit.

Zu den Methoden der Finanzmittelüberwachung zählen die Mitlaufende Kalkulation (d.h. die beständige Überprüfung und Korrektur der Kalkulation aufgrund neuer Ist-Daten), die Kosten-Trend-Analyse und vor allem die Earned Value Analysis.

Aufgabe der Finanzmittelüberwachung ist es, die Liquidität des Projekts zu gewährleisten.

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