Koordinierungs- und Beratungsstelle der Bundesregierung für Informationstechnik in der Bundesverwaltung

Die Koordinierungs- und Beratungsstelle der Bundesregierung für Informationstechnik in der Bundesverwaltung (KBSt) im Bundesministerium des Innern wurde im Jahre 1968 eingerichtet.

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Ihr Ziel ist die Optimierung der Informationstechnik (IT) in der Bundesverwaltung hinsichtlich fachlicher, organisatorischer, wirtschaftlicher und technischer Kriterien. Grundlage ihrer Arbeit sind die 1988 durch Kabinettbeschluss eingeführten "Richtlinien für den Einsatz der IT in der Bundesverwaltung" (IT-Richtlinien).

Die KBSt berät die Bundesbehörden bei ihrer IT-Strategie. In Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Sicherheit in der IT gibt sie jährlich eine Trendanalyse heraus und verweist auf besonders erfolgreiche IT-Lösungen in Form eines "best-practice-Reports".

Die KBSt fungiert somit als Kompetenzzentrum für IT-Projekte des Bundes. In dieser Rolle entwickelt sie Rahmenregelungen und Standards für Prozesse, Projekte und Datenmodelle, die sie in unterschiedlicher Form (Vertragsvorlagen, KBSt-Schriftenreihe u.ä.) veröffentlicht.

Insbesondere gibt sie die "Besonderen Vertragsbedingungen für die Beschaffung von DV-Leistungen" (BVB) heraus, die derzeit nach und nach von den "Ergänzende Vertragsbedingungen für die Beschaffung von IT-Leistungen" (EVB-IT) abgelöst werden. BVB und EVB-IT beschreiben die vertraglichen Rahmenbedingungen für alle IT-Projekte zunächst der Bundesbehörden. Der Kooperationsausschuss ADV Bund/Länder/Kommunaler Bereich (KoopA) beauftragte die KBSt mit dieser Tätigkeit und übernimmt die BVB und EVB-IT für alle anderen Institutionen der Öffentlichen Hand.

Auf der Website www.kbst.bund.de informiert die KBSt aktuell über ihre Tätigkeit und bietet ihre Publikationen und Vorlagen zum Download an.

Dieser Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 24.07.2003.
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