KOPV-Methode

Die "KommunikationsOrientierte ProblemVerlagerungs"-Methode ist ein Vorgehensmodell zur Krisenbewältigung nach Dr. Michael Neubauer. Es besteht aus den fünf Phasen:

  1. Analyse der Krise
  2. Definition und Quantifzierung der Schadenserwartung
  3. Erarbeitung und Bewertung von Lösungsalternativen
  4. Benennung des Nutzens der gewählten Lösungsalternative und des Vorgehens
  5. Treffen verbindlicher Vereinbarungen zwischen allen Krisenbeteiligten.
Zur Erarbeitung von Lösungsalternativen aus der Definition der Schadenserwartung wird hierbei die Methode der Problemverlagerung eingesetzt. Dies ist erforderlich, da bei Krisen in der Regel Blockadesituationen vorliegen, die nur durch systemische Veränderungen aufgelöst werden können.

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Die Entscheidung für eine Lösungsalternative ist wesentlich von ihrem relativen Nutzen bestimmt. Hierzu muss für jede Lösungsalternative erneut eine Schadensberechnung durchgeführt werden.

Neubauer benennt vier Grundprinzipien seiner Methode:

  • Konsequente Berücksichtigung von wirtschaftlichen Aspekten einer Krise.
  • Systematische Bewertung der relevanten Lösungsalternativen nach Nutzenaspekten für den Kunden.
  • Konsequente Zielorientierung mit der Prämisse, das Ziel zu erreichen und nicht nur einen Teil des Problems zu betrachten und zu lösen.
  • Permanente und kompetente Kommunikation mit allen Krisenbeteiligten
Ausführlichere Informationen über das Thema Krisenbewältigung stellt Neubauer auf seiner Web-Site www.kopv.de vor.

Dieser Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 02.09.2003.
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