A400M-Projekt sorgt bei EADS für Gewinneinbruch

(20.06.2009) Die Pannen bei der Entwicklung des Militärtransporters A400M haben bei EADS für einen Gewinneinbruch gesorgt. Im ersten Quartal 2009 verdiente der europäische Luft- und Raumfahrtkonzern 170 Millionen Euro weniger, das ist ein Minus um 40 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Umsatz sank um 14 Prozent auf 8,5 Milliarden Euro.

Die Verzögerung des A400M-Projekts hat EADS mittlerweile rund 2,5 Milliarden Euro gekostet. 120 Millionen Euro kamen im ersten Quartal dazu. Ein Rückgang der Auslieferungen bei der Tochter Airbus und der anhaltende hohe Euro-Kurs belasten EADS zusätzlich. Nach Bekanntgabe der Geschäftszahlen sank die Aktie an der Frankfurter Börse um fünf Prozent.

Schuld an den Verzögerungen des A400M sind technische Probleme bei den Propellertriebwerken. Gegenwärtig verhandelt EADS mit den sieben europäischen Bestellernationen über Vertragsänderungen. Ein Termin für den Erstflug des Militärtransporters gibt es nach wie vor nicht. (mz)

Weitere Informationen: Reuters Deutschland www.de.reuters.com


Aktuelle News