Dänemark stimmt Großprojekt Fehmarnbelt-Brücke zu

(08.04.2009) Das dänische Parlament hat mit großer Mehrheit dem Bau der Fehmarnbelt-Brücke zugestimmt und den Staatsvertrag mit Deutschland ratifiziert. In den nächsten Monaten wollen auch Bundestag und Bundesrat dem Bau der geplanten Ostsee-Brücke zustimmen. Der Baubeginn für das Großprojekt ist für 2011 vorgesehen. Ab 2018 soll der Verkehr rollen.

Die 19 Kilometer lange Brücke wird über den Fehmarnbelt in der Ostsee vom dänischen Rödby nach Puttgarden auf Fehmarn führen. Die Kosten des Bauprojekts würden sich auf rund fünf Milliarden Euro belaufen, wovon Dänemark mit 4,4 Milliarden Euro den Großteil zu tragen hätte. Deutschland muss lediglich für die Straßen- und Schienenanbindungen auf Fehmarn aufkommen.

Kritik kommt Naturschützern sowie den Bewohnern Fehmarns. Umweltschützer erwarten durch den Bau große Schäden für die Meeresumwelt. Otto-Uwe Schmiedt, Bürgermeister der Stadt Fehmarn, befürchtet den Verlust von Arbeitsplätzen im Fährhafen Puttgarden.

Weitere Informationen: Zeit online www.zeit.de; Spiegel online www.spiegel.de


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