Neue Version des V-Modell XT veröffentlicht

(11.02.2009) Das Bundesministerium des Innern hat vergangene Woche die neue Version des V-Modell XT veröffentlicht. Die aktuelle Version heißt nun 1.3. Nach Angaben des Ministeriums hat sich die neue Version gegenüber dem Vorgänger V-Modell XT 1.2.1.1 äußerlich nur geringfügig geändert. Grundlegend habe man das Metamodell sowie die Werkzeuge zur Unterstützung der Anwender überarbeitet.

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Mit der Änderung des Metamodells, welches die einzelnen Elemente des V-Modells definiert und beschreibt, ist das V-Modell XT 1.3 nicht mehr kompatibel mit früheren Werkzeugversionen. Die Entwickler nahmen dies in Kauf, um die Modularität des V-Modells zu verbessern. Weiter optimierte man die V-Modell XT Dokumentation und den V-Modell XT Projektassistenten.

Das V-Modell besteht im Wesentlichen aus vier Anteilen – Dokumentation, Produktvorlagen, Werkzeuge und Schulungsmaterial. Die Dokumentation des V-Modells liegt sowohl im HTML-Format als auch als PDF vor. Darin werden u.a. die Grundlagen, die Zielsetzung und der Aufbau des Modells beschrieben. Die Produktvorlagen sind verschiedenen Projekttypen zugeordnet. Damit stehen den Anwendern Vorlagen für genau die Produkte zur Verfügung, die während ihrer Projektplanung und -durchführung benötigt werden.

Die Werkzeuge des V-Modell XT 1.3 umfassen den Projektassistent sowie einen Editor. Der Projektassistent unterstützt den Anwender bei der Anpassung des V-Modells an die konkreten Gegebenheiten eines Projekts. Mit dem Editor lässt sich das V-Modell an generelle Vorgaben einer Organisation erweitern und anpassen. Das Schulungsmaterial soll den Anwendern den Einstieg für das Arbeiten mit dem V-Modell erleichtern. Dafür gibt es neben einer Einführungsschulung auch Beispiele aus V-Modell XT-Projekten.

Das V-Modell XT ist ein Vorgehensmodell, mit dem sich Systementwicklungsprojekte planen und durchführen lassen. Ursprünglich wurde das V-Modell für die Software-Erstellung bei der Bundeswehr entwickelt. Die Koordinierungs- und Beratungsstelle der Bundesregierung für Informationstechnik in der Bundesverwaltung (KBSt) begann 1991 eine zivile Fassung des V-Modells für Bundesbehörden zu entwickeln, die man 1993 veröffentlichte. Seitdem entwickelte man das Modell kontinuierlich weiter. Inzwischen wird es auch vermehrt in der Privatwirtschaft eingesetzt.

Weitere Informationen zur neuen Version sowie zum V-Modell allgemein sind unter www.cio.bund.de erhältlich. Außerdem können sich Interessenten auf der Konferenz SEE 2009 (2009.see-conf.de) über Neuerungen des V-Modells informieren. (mz)

Weitere Informationen: IT-Beauftragter der Bundesregierung für Informationstechnik www.cio.bund.de; Bundesstelle für Informationstechnik www.bit.bund.de; 4soft GmbH www.4soft.de


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