Projekt "One Laptop per Child" in Schwierigkeiten

(14.01.2009) Das Projekt "One Laptop per Child" (OLPC) steckt in wirtschaftlichen Schwierigkeiten. Nicolas Negroponte, Gründer der Nonprofit-Organisation OLPC, gab bekannt, dass die Hälfte der Belegschaft das Projekt verlassen muss. Den verbleibenden Mitarbeitern werde das Gehalt gekürzt. Außerdem stelle die Organisation die Arbeit an der Open-Source-Oberfläche "Sugar" ein. Negroponte führt die Schwierigkeiten auf die Wirtschaftskrise zurück.

Trotz der Krise will OLPC an dem Projekt festhalten. Geplant sind neue Geräte mit Touchscreen-Bedienung. Außerdem will Negroponte sein Ziel des "0-Dollar-Laptops" weiter verfolgen, mit dem Kinder aus den ärmsten Ländern der Welt mit kostenlosen Laptops ausgestattet werden sollen.

Das Projekt OLPC wurde 2005 ins Leben gerufen und verfolgt das Ziel, Kinder in den ärmsten Ländern der Welt mit kostengünstigen Laptops zu versorgen. Laut Negroponte sind mittlerweile 500.000 Kinder weltweit im Besitz eines OLPC-Notebooks. (mz)

Weitere Informationen: One Laptop per Child www.laptop.org; Heise online www.heise.de; Golem www.golem.de


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