Soft Kills – Witze aus dem Projektleben

Warum Projektmanagement unserer Unternehmenskultur schaden würde

Fünf gern genannte Gründe, warum Unternehmen sich gegen die Einführung von Projektmanagement entscheiden:

1.    "Wir können auch ohne Projektmanagement unsere Projekte erfolgreich durchführen und Veränderung ist das letzte, was unser Unternehmen braucht."

2.    "Projektmanagement einzuführen würde uns unserer Kreativität berauben und davon abgesehen würden sich unsere Technik-Gurus beleidigt führen."

3.    "Unsere Mitarbeiter wissen zwar, dass es ein Projektmanagementhandbuch gibt, aber zum einen wissen sie nicht, wo sie es finden können und zum anderen haben sie keine Zeit es zu lesen."

4.    "Wir führen nur einfache Projekte  durch, die keine Risiken bzgl. Kosten, Ablauf oder technischer Aspekte bergen."

5.    "Die Unternehmensführung würde uns bei der Einführung nicht unterstützen, sie verlangt bessere Resultate durch Zauberei."

 
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Sag mir, wie dein Projekt beginnt...

Mit einem Blatt Papier in der Hand betritt ein Projektmanager das Büro seines Vorgesetzten und sagt: "Ich habe hier die Aufstellung für das Budget, das ich mindestens für den Erfolg meines Projekts benötige."

Der Chef wirft einen Blick auf das Blatt und fragt: "Was können Sie mit der Hälfte diesen Budgets erreichen?"

"Scheitern", antwortet der Projektmanager.

Sein Boss erwidert: "Und wann können Sie anfangen?"

"Ich denke, das habe ich bereits."

 
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Wie ein Sohn

"Eigentlich schade, dass Sie uns verlassen. Sie waren wie ein Sohn für mich", sagt der Chef zum scheidenden Projektleiter.
Der Projektleiter fühlt sich geschmeichelt.
"Aufsässig, undankbar und nie um eine Ausrede verlegen!", ergänzt der Chef.

 
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PM-Methodik für Fortgeschrittene

Eine Gruppe Projektleiter und eine Gruppe Betriebswirtschaftler reisen mit der Bahn zu derselben Veranstaltung. Die BWLer beobachten argwöhnisch, dass die Projektleiter-Gruppe nur eine Fahrkarte für eine Person hat. Als der Schaffner sich nähert, verschwinden alle Projektleiter in einer Toilette, der Schaffner klopft und die Fahrkarte wird unter der Tür hindurchgeschoben. Anstandslos stempelt der Schaffner ab und schiebt die Karte unter der Tür zurück.

Auf der Rückfahrt wollen die BWLer den Trick nachahmen und kaufen sich dieses Mal ebenfalls nur eine Einzelfahrkarte. Wieder wundern sie sich über die Projektleiter, denn die scheinen dieses Mal keine einzige Fahrkarte dabei zu haben.

Sobald sie den Schaffner sichten, quetschen die BWLer sich in die nächste Toilette. Kurz darauf klopft es an der Tür und unter unterdrücktem Lachen schieben sie ihren Fahrschein durch die Tür. Dieses Mal kommt die Karte nicht zurück – stattdessen klopft es kurz darauf wiederum an der Tür: "Guten Tag, Fahrkartenkontrolle!"

 
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Kopf-an-Kopf-Rennen

Ein amerikanischer und ein deutscher Projektleiter wetten, wer schneller sein Projekt beendet.

Nach einem Monat mailt der Amerikaner: "Well, just ten more days and we are done."

Der Deutsche mailt zurück: "Nur noch zehn Anträge, und wir fangen an!"

 
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Projektleiter vs. Geschäftsführer

Ein Geschäftsführer schlägt seinem Projektleiter ein Spiel vor: "Wir stellen uns gegenseitig Fragen und wer die Antwort nicht weiß, muss dem anderem 50 Euro zahlen."

"Nein", sagt der Projektleiter, "Du verdienst viel mehr Geld als ich. Bei deinem Verdienst solltest du schon 200 Euro zahlen."

Siegesgewiss willigt der Geschäftsführer ein und legt sofort los: “Wie groß ist der Abstand zwischen Erde und Mond?”

Der Projektleiter denkt kurz nach, resigniert schließlich und gibt dem Geschäftsführer 50 Euro. "Na, und wie groß ist jetzt der Abstand?"

"384.400 Kilometer", antwortet der Geschäftsführer triumphierend.

Danach stellt der Projektleiter seine Frage: "An welchem Tag war Richtfest an der Cheops-Pyramide?"

Der Geschäftsführer überlegt, überreicht aber nach kurzer Bedenkzeit dem Projektleiter vier Fünfziger. "Und, wann war denn nun dieses Richtfest?"

Achselzuckend gibt der Projektleiter ihm 50 Euro zurück.

 
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Für alle Fälle

Ein Manager kommt nach einer längeren Asienreise zurück ins Büro. Als erstes hängt er über seinem Schreibtisch ein chinesisches Amulett auf.

Etwas verwundert fragt ihn seine Sekretärin: "Glauben Sie etwa an solche Sachen?"

Er antwortet leicht empört: "Natürlich nicht! Aber es soll trotzdem wirken."

 
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Restbetrag

Brief eines Kunden an seinen Auftragnehmer:

Betreff: Ihre Rechnung

Sehr geehrte Damen und Herren,

Ihre Zahlungsaufforderung über die Summe von 56.598,30 Euro habe ich erhalten.

Bedingt durch die diversen Mängel des gelieferten Produkts sehe ich mich gezwungen, einen Teil der Summe einzubehalten.

Den Restbetrag von 5,15 Euro habe ich in Briefmarken beigelegt.

Mit freundlichen Grüßen

A. Maier

 
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Weiterbildung

Das Projekt ging gründlich in die Hose, fast drei Millionen Euro sind versenkt. Zerknirscht, aber erhobenen Hauptes, geht der Projektleiter ins Büro seines Chefs und übernimmt die Verantwortung:

"Es tut mir leid, wahrscheinlich war das Projekt eine Nummer zu groß für mich. Wenn Sie mich also rausschmeißen wollen… tun sie es!"

Nicht unfreundlich entgegnet der Chef: "Warum sollte ich Sie rausschmeißen? Unsere Firma hat doch gerade erst einen Millionenbetrag in Ihre Weiterbildung investiert."

 
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Trauerfall

"Schrecklich, dass mit unseren Direktor, oder?"

"Ja, allerdings. Aber weißt du, wer da mit ihm gestorben ist?"

"Wieso mit ihm?"

"Na, in der Traueranzeige der Firma stand doch: 'Mit ihm starb einer unserer fähigsten Mitarbeiter.'"

 
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Unterstützung von einem Wunderkind

Zwei Projektleiter halten in der Kaffeeküche einen Plausch.

"Wie läuft es eigentlich in Deinem Projekt mit dem externen Unternehmensberater?"

"Ganz gut. Bei dem kann ich mir vorstellen, dass er früher mal ein Wunderkind gewesen ist."

"Ein Wunderkind, aha ­­– und wieso das?"

"Weil ich glaube, dass er mit sechs Jahren schon genauso viel gewusst hat wie heute."

 
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Ein wahrer Pionier

Man sagt, Christoph Columbus sei einer der ersten CEOs gewesen.

Als er die Segel setzte, um Amerika zu entdecken, wusste er nicht, wohin er segelte.

Als er ankam, wusste er nicht, wo er war.

Und all das finanzierte er mit staatlichen Subventionen.

 

 
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Ein Irrtum

Morgens, 7:30 Uhr: Ein Controller sitzt mit seiner Ehefrau beim Frühstück. Beide schmieren sich ihre Toasts, er liest nebenbei Zeitung, keiner sagt etwas. Drei Stunden später sitzt er immer noch lesend am Tisch, schaut manchmal aus dem Fenster und nickt von Zeit zu Zeit ein ...

Schließlich hält sie es nicht mehr aus: "Liebling, musst du heute denn gar nicht ins Büro?" Erschrocken fährt er auf: "Mist, ich dachte, ich wäre längst da ..."

 
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Beruf ohne Berufung

In einer abgelegenen Gegend hütet ein Schäfer seine Herde. Plötzlich taucht in einer Staubwolke ein schwarzer SUV auf und hält direkt neben ihm. Ein junger Mann in teurem Anzug steigt aus und fragt: "Wenn ich errate, wie viele Schafe sie haben, bekomme ich dann eins?"

Der Schäfer lässt den Blick über die vor sich hin grasende Herde schweifen und nickt knapp. Der junge Mann klappt sein Notebook auf und macht sich umgehend an die Arbeit. Eine Stunde später verkündet er dem Schäfer triumphierend: "Sie haben genau 973 Schafe."

"Das kommt hin, suchen Sie sich eins aus." Der junge Mann nimmt ein Tier und lädt es in den SUV.

Der Schäfer schaut ihm zu und sagt: "Wenn ich ihren Beruf errate, geben Sie mir das Tier dann zurück? Der junge Mann antwortet: "Klar, warum nicht."

"Sie sind Unternehmensberater."

"Woher wissen Sie das?" fragt der junge Mann verdutzt.

"Ganz einfach: Erstens kommen sie hierher, obwohl sie niemand gerufen hat. Zweitens wollen Sie dafür bezahlt werden, dass Sie mir etwas sagen, was ich ohnehin schon weiß und drittens haben Sie keine Ahnung von dem, was ich mache. Und jetzt geben Sie mir meinen Hund zurück!"

 
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Zur Feier des Tages

Der Chef eines kleinen Unternehmens hat Geburtstag und erzählt seinen Angestellten einen Witz. Bis auf Herrn Frank lachen alle. Leicht irritiert fragt der Chef diesen: "Warum lachen Sie denn nicht?"

Verdutzt antwortet Herr Frank: "Aber Chef, ich gehe doch Ende des Monats!"

 

 
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Theoretiker vs. Praktiker

Ein Physiker, ein Mathematiker und ein Projektmanager wetten, wer die Höhe eines Kirchturms am genauesten ermittelt. Jeder wirft 100 Euro in den Pott.

Der Physiker benutzt einen Stein und seine Stoppuhr. Der Mathematiker berechnet die Höhe, indem er die Strahlensätze unter Zuhilfenahme seines Daumens anwendet.

Der Projektmanager sucht den Pastor und zahlt ihm 50 Euro für die richtige Antwort.

 
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Geheimnisvoller Erfolg

Der Projektassistent ruft vom Vorraum aus seinen Chef an: "Herr Malty, hier steht ein Herr, der Sie sprechen möchte. Er interessiert sich für das Geheimnis Ihres Erfolges."

Es folgt Schweigen. Endlich flüstert der Chef: "Presse oder Polizei?"

 
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Eine menschliche Tragödie

Ein Mediziner, ein Theologe und ein Wirtschaftsingenieur spielen zusammen Golf. Sie regen sich über eine Gruppe auf, die das Loch vor Ihnen bespielt und einfach nicht vorwärts kommt: Die Männer schlagen die Bälle kreuz und quer durch die Gegend und verschandeln dabei den Rasen. Langsam werden die Freunde zornig, ihre Flüche werden hörbar – selbst dem Theologen entweichen einige böse Bemerkungen. Zufällig kommt der Gärtner des Golfplatzes vorbei, den die drei gleich auf die Gruppe ansprechen.

Der Gärtner macht ein ernstes Gesicht: "Diese vier dort sind, oder besser waren, Feuerwehrmänner. Als unser Clubhaus brannte, haben sie verhindert, dass es völlig niederbrannte. Leider verloren sie bei diesem Einsatz Ihr Augenlicht. Als kleinen Dank lassen wir sie frei spielen."

Darauf sagt der Theologe, den Blick betreten zu Boden gerichtet: "Ich werde noch heute für diese tapferen Männer beten!"

Der Mediziner ergänzt: "Ich werde gleich morgen einen Studienfreund aufsuchen, der Augenarzt ist – vielleicht kann der helfen!"

Schließlich hat auch der Wirtschaftsingenieur eine Idee: "Könnten die nicht einfach nachts spielen?"

 
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Drei Briefumschläge für den Neuen

Vor dem Beginn seines neuen Projekts besucht Projektmanager Hampel seinen Vorgänger im Unternehmen. Dieser teilt ihm mit:

"In der Schreibtischschublade liegen drei Briefumschläge. Im Falle einer Krise, die du nicht bewältigen kannst, öffne die Umschläge einen nach dem anderen. Aber öffne nur dann einen Umschlag, wenn du dir wirklich nicht mehr selbst zu helfen weißt!"

Sechs Monate später läuft das Projekt sehr schlecht, Zeitplan und Budget lassen sich unmöglich einhalten. Projektmanager Hampel erinnert sich der Worte seines Vorgängers und öffnet den ersten Briefumschlag. Darin steht: "Alle Schuld trägt mein Vorgänger!"

Kurz ist er gerührt von der Selbstlosigkeit seines Vorgängers (obwohl dessen Ruf ohnehin schon lädiert war). Schnell fasst er sich und weist überzeugend alle Vorwürfe von sich, indem er den Vorgänger belastet: Sein Ansehen übersteht die Krise ohne den geringsten Kratzer.

Nach anderthalb Jahren steht das Projekt kurz vor dem Abbruch. Der Projektmanager durchsteht eine schwere Zeit. Er entscheidet sich, den zweiten Brief zu öffnen: "Reorganisiere dein Team!"

Dem Ratschlag folgend, verabschiedet er mehrere Teammitglieder, sagt ihnen, dass sie die Schuld an den Fehlern und Problemen trügen. Danach fühlt er sich erneut gerettet.

Nur vier Monate später folgt eine weitere Krise. Projektmanager Hampel denkt aber nicht ans Aufgeben, da er weiß, dass ihm noch ein Trumpf geblieben ist. Also öffnet er den dritten Briefumschlag:

"Der Moment ist gekommen: Setz dich hin und schreib drei Briefe!"

 
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Immer diese Sonderwünsche!

Projektleiter Kurts hetzt eine ganze Woche von Termin zu Termin quer durch Europa. Paris, Mailand, Brüssel, zum Schluss auch noch Glasgow. Der Terminkalender ist voll, der Kopf auch.

Am Freitagnachmittag sitzt er völlig erschöpft in einem kleinen Café am Hamburger Flughafen und freut sich auf den Rückflug nach Hause. Für Kurts das Wichtigste: Bloß über nichts mehr nachdenken müssen! Die Kellnerin kommt an seinen Tisch.

"Ich hätte gerne eine Tasse Kaffee, aber bitte ohne Sahne", bestellt Kurts. Die Kellnerin antwortet: "Oh, das tut mir leid, Sahne ist leider aus. Wie wäre es mit einem Kaffee ohne Milch?"

 
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