Soft Kills – Witze aus dem Projektleben

Allgemeinbildung schützt vor Kränkung

Warm-up-Spiel des Projektleiters beim Kick-off-Meeting der internationalen Projektgruppe: "Ich nenne Ihnen klassische Zitate und Sie sagen mir, woher sie stammen, einverstanden?" Allgemeine Zustimmung, auch Wong und Chang, die beiden chinesischen Teilnehmer nicken eifrig.

"Sein oder nicht sein, das ist hier die Frage!" Die Runde überlegt, nur Wong und Chang melden sich fingerschnippend. Der Projektleiter lächelnd: "Ja, bitte... Herr Wong?"

"William Shakespeare 1602, Hamlet, 3. Akt, 1. Szene" – "Genau richtig, Herr Wong, sehr präzise! Hier also das nächste Zitat: Nun sag, wie hast Du's mit der Religion?"

Allgemeines Grübeln, wiederum reißen Wong und Chang ihre Hände nach oben. Nachdem sich niemand sonst aus der Runde meldet, wendet sich der Projektleiter wieder an die beiden: "Okay... Herr Chang?"

"Johann Wolfgang von Goethe, 1806, Faust. Der Tragödie erster Teil, Szene am Brunnen in Marthens Garten". In das erste Frustrationsgemurmel hinein bestätigt der Projektleiter: "Vollkommen richtig, Herr Chang!"

Der Projektleiter überlegt kurz, dann das nächste Zitat: "Hasta la vista, baby!" Sofort rufen Wong und Chang: "Arnold Schwarzenegger, Terminator 2, 1991!!!"

Darauf zischt jemand aus der Gruppe: "Verdammte Chinesen!"

Jetzt sind Wong und Chang warm: "Karl-Günther Krause, CEO der New Solar AG, 2011 auf der InterSolar München."

 
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Der Amokläufer

Projektmanager Schulte muss auf dem täglichen Nachhauseweg einen Wald durchfahren. Schon aus einiger Entfernung erkennt er, dass heute etwas nicht stimmt: Er sieht Blaulicht, mehrere Mannschaftswagen der Polizei und eine kleine Menschenmenge, offenbar Schaulustige.

Am Waldrand hält Schulte an und geht zu der polizeilichen Absperrung: "Was ist denn hier los?" fragt er einen Polizisten.

"Wir suchen einen bewaffneten Projektmanager, der im Wald Amok läuft!"

Schulte zögert nicht lange: "Na gut, ich mach' den Job!"

 
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Ehrlichkeit ist eine Zier ...

Der Geschäftsführer ist von der fachlichen Qualifikation eines neuen Mitarbeiters so überzeugt, dass er diesen schon nach kurzer Zeit im Unternehmen zum Projektleiter ernennen will.

Er bittet den Mitarbeiter zum Gespräch, um dessen Bereitschaft abzuklären. Der Befragte reagiert skeptisch: "Ich weiß nicht, ob ich für eine Führungsaufgabe geeignet bin?"

"Aber warum denn nicht?" will der Geschäftsführer wissen.

"Naja, ich bin einfach ein zu ehrlicher Mensch."

"Aber Ehrlichkeit ist doch eine positive Eigenschaft!" entgegnet der Geschäftsführer milde lächelnd.

"Mir doch egal, wie Sie das sehen!"

 
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Eine extreme Maßnahme

Ein Projektmanager in Zeitnot fährt mit 200 km/h in eine Baustelle und wird prompt von einem Polizisten angehalten. Der Projektmanager muss seine Papiere vorzeigen.

Projektmanager: "Oh, das ist gerade ungünstig … die Fahrzeugpapiere liegen im Kofferraum, aber dort liegt auch eines meiner Teammitglieder drin."

Polizist: "Sie haben einen Mitarbeiter im Kofferraum?"

Projektmanager: "Ja, ich musste ihn fesseln, damit er nicht Feierabend macht – unser Projekt hinkt im Zeitplan nämlich stark hinterher!"

Der Polizist funkt sofort die Zentrale an und fordert Verstärkung, die kurz darauf in Gestalt von zwei Kollegen eintrifft. Einer davon fordert den Projektmanager erneut auf, den Kofferraum zu öffnen. Bereitwillig folgt dieser der Anweisung, holt aus dem ansonsten leeren Kofferraum die Fahrzeugpapiere heraus und gibt diese dem Polizisten.

Der verwirrte Polizist nimmt den Projektmanager zur Seite: "Mein Kollege hat angegeben, dass Sie im Kofferraum einen Mitarbeiter gefangen hielten. Können Sie mir das erklären?"

Daraufhin der Projektmanager: "Wissen Sie, Ihr Kollege kam mir von Anfang an merkwürdig vor… Wahrscheinlich erzählt er ihnen als nächstes, ich wäre hier mit 200 Sachen in die Baustelle gefahren…"

 

 
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Ein höllischer Auftrag

Mit einem nachdenklichen Gesichtsausdruck betritt die schwarzhaarige Projektmanagerin den Besprechungsraum. Der Corporate Identity von Hells Advertising entsprechend trägt sie ein knallrotes Kostüm.

"Ihr wisst, dass wir kurz vor dem Konkurs stehen und dringend neue Projekte brauchen", eröffnet sie die Besprechung. "Wir haben zwar einen Auftrag in Aussicht, aber ich weiß nicht, ob wir in wirklich annehmen können, ohne unser Image zu verlieren".

"Was für ein Auftrag?", fragt die Runde.

"Grundsätzlich ist es ein Standardprojekt. Es geht um das Organisieren einer Veranstaltung in der Adventszeit ein paar Tage vor Weihnachten. Neue Bastelideen entwickeln und Prospekte anfertigen, die Raumausstattung übernehmen, Catering planen, bestellen und ..."

"Und? Was?"

"Der Auftraggeber verlangt, dass wir während der gesamten Feier anwesend sind."

"Wo liegt das Problem?"

Die Projektmanagerin räuspert sich. "Ich soll in einem weißen Kleid erscheinen – wie Schneewittchen."

Grinsende Gesichter blicken um sich. Ein Raunen weht durch den Raum und manche Teammitglieder reiben sich unterm Tisch die Hände.

"Muss ja nicht immer rot sein", ruft einer laut aus der hintersten Ecke. "Genau", stimmt das Team zu.

"Ich glaube, ihr versteht noch nicht ganz, was ich euch damit sagen will", erwidert die Projektmanagerin. "Diese Show könnte das Image von Hells Advertising komplett ruinieren."

"Wegen eines Schneewittchenkleids?"

"Quatsch. Was meint ihr wohl, als was die anderen sieben Teammitglieder auftreten sollen?"

 
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Trial and error

Ein Projektmanager, ein Maschinenbauingenieur und ein Informatiker machen mit dem Auto einen Ausflug in die Berge. Als sie gerade einen Pass hinunterfahren, reagieren die Bremsen nicht. Der Wagen kommt von der Straße ab und sie rollen die Böschung hinunter, haben aber Glück im Unglück, als ihre Fahrt unsanft von einem Findling gestoppt wird. Etwas benebelt, aber unversehrt, steigen die drei aus.

Der Projektmanager findet als Erster seine Fassung wieder: "Das hätte ins Auge gehen können! Am besten machen wir erst einmal ein Meeting und checken die Lage." Darauf der Maschinenbauingenieur: "Ach was, ich hab mein Sackmesser dabei, damit repariere ich die Bremsen!" Hier schaltet sich der Informatiker ein: "Warum so kompliziert? Schieben wir einfach die Karre wieder hinauf und schauen, ob es noch einmal passiert!"

 

 
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Ein Käfig voller Affen

Ein Mann schaut sich in einer Zoohandlung um. Ein weiterer Kunde betritt den Laden und sagt zu dem Verkäufer: "Ich hätte gerne einen Excel-Affen." Der Verkäufer nickt, geht hinüber zu einem großen Käfig und holt einen der dort hockenden Affen heraus. Er legt ihm eine Leine um den Hals, gibt diese dem Kunden und sagt: "Das macht 3.000 Euro." Der Kunde zahlt und verlässt mit seiner Erwerbung das Geschäft.

Der Mann hat die Szene mit wachsendem Erstaunen beobachtet und wendet sich nun an den Verkäufer: "Das war aber ein sehr teurer Affe. Warum kostet der denn so viel?" - "Dieser Affe kann Excel-Tabellen bauen – sehr schnell und fehlerfrei."

Skeptisch tritt der Mann näher an den Affenkäfig: "Der hier ist ja noch teurer: 5.000 Euro! Was soll er denn können?" "Das ist ein Web-Affe, er beherrscht das Design von Webseiten, kann programmieren, präsentieren und all so ‘n nützliches Zeugs."

Da entdeckt der Mann einen weiteren Affen mit einem Preisschild um den Hals: "Für diesen Affen wollen Sie 25.000 Euro?!? Der muss ja ganz tolle Sachen können!" Schulterzuckend entgegnet der Verkäufer: "Ehrlich gesagt kann ich Ihnen dazu gar nichts sagen. Ich habe ihn noch nie etwas Nützliches tun sehen, aber die anderen nennen ihn alle 'Controller'!"

 
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Urlaub macht Freu(n)de!

Ein Auftraggeber und der Projektleiter unterhalten sich über das Projekt. Als die wichtigen Punkte abgehandelt sind, fragt der Stakeholder eher beiläufig:

"Haben Sie vielleicht eine Idee, wie ich dem Projektteam eine Überraschung bereiten kann, über die sich alle Mitarbeiter freuen, ohne dass es mich viel kostet?"

Der Projektleiter schaut ihn stirnrunzelnd an und meint dann trocken:
"Fahren Sie für sechs Monate in den Urlaub!"

 
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Strategische Ernährung

Ein Unternehmen stellt eine Gruppe Kannibalen ein. Der Geschäftsführer ist sich der Gefahr bewusst und wählt bei der Vorstellung warnende Worte: "Ihr bekommt ein tolles Gehalt und habt hier eine Kantine. Also bitte ernährt Euch normal und lasst die Finger von unseren Mitarbeitern, dann wird das eine überaus erfolgreiche Zusammenarbeit!"        

Nach einem Monat wendet sich der Geschäftsführer im beunruhigten Ton an den Anführer der Kannibalen: "Ihr macht einen super Job – aber seit ein paar Tagen ist unsere Putzfrau verschwunden! Hat einer von Deinen Leuten etwas damit zu tun?" Der Chef der Kannibalen ruft seine Truppe zusammen: Alle schütteln die Köpfe.

Halbwegs befriedigt geht der Geschäftsführer ab. Da fragt der Chef der Kannibalen nochmals: "Wer von Euch hat die Putzfrau gegessen?" Aus dem Hintergrund antwortet jemand: "Ich war das." Darauf tobt der Chef wutentbrannt: "Das kann ja wohl nicht wahr sein, dass Du Dich ausgerechnet an der Putzfrau vergreifst – während wir hier einen ganzen Monat darauf achten, uns nur von Controllern und Projektbeauftragten zu ernähren, damit niemand etwas merkt!"

 
4.6
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Die Rettung

Ein Teilprojektleiter rettet seinen Auftraggeber vor dem Ertrinken. Sagt der Auftraggeber: "Ich danke Ihnen. Dafür haben Sie einen Wunsch frei! Was wünschen Sie sich am meisten?"

Da überlegt der Teilprojektleiter eine Weile und sagt schließlich: "Erzählen Sie in der Firma bitte niemanden, dass ich es war, der Sie gerettet hat ..."

 
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Ein besonders guter Schlag

Ein Projektleiter steht auf dem Golfplatz am Abschlag und spricht seit Minuten den Golfball an. Er setzt zum Schlag an, bricht dann aber abrupt ab und prüft den Wind, setzt wieder an und unterbricht erneut. Das geht eine ganze Weile so weiter.

Irgendwann wird es seinem Spielpartner zu bunt: "Sag mal, was soll das, wann schlägst Du endlich ab?"

"Ich möchte einen besonders guten Schlag machen, denn da oben auf der Clubhausterrasse schaut der Auftraggeber meines aktuellen Projekts zu!"

"Also jetzt übertreib mal nicht! Aus der Entfernung hätte nicht mal Tiger Woods eine Chance, ihn zu treffen!"

 
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Schöntrinken

Ein Projektmanager geht in eine Bar und bestellt ein Bier. Nachdem er es getrunken hat, zieht er seinen Tablet-PC hervor, schaut kurz drauf, steckt ihn wieder in die Tasche und bestellt noch ein Bier.

Er trinkt auch das zweite Bier, holt wieder den Tablet-PC raus, schaut drauf und steckt ihn wieder weg. Dann bestellt er noch ein Bier.

Nachdem sich dieser Vorgang noch ein drittes Mal wiederholt hat, kann der Barkeeper seine Neugier nicht beherrschen und fragt den Projektmanager: "Warum schauen Sie denn nach jedem Bier auf Ihren Tablett-PC? Benutzen Sie gerade eine App für den Promillespiegel?"

Der Projektmanager antwortet: "Ich bin Projektmanager und habe vorhin eine Kostentrendanalyse für mein Projekt gemacht. Und die sieht wirklich nicht gut aus. Jetzt probiere ich aus, ob ich sie mir schöntrinken kann!"

 
1.869565
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Aufdringlich

Ein Projektmanager ruft verzweifelt bei der Polizei an: "Ein Mann belästigt mich ständig mit E-Mails und Telefonanrufen. Seine Aufforderungen, ihm zu antworten, werden immer drängender. Was soll ich denn bloß machen?"

"Ja haben Sie denn einen Verdacht, wer dahinterstecken könnte?"

"Selbstverständlich ..., mein Auftraggeber. Er will Ergebnisse sehen!"

 
1.95
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Projekte der Öffentlichen Hand

Worin unterscheiden sich Nürburgring, Elbphilharmonie und Berliner Flughafen?

Ganz einfach: Der Nürburgring hatte nie einen tragfähigen Business Case, wurde aber fertiggestellt. Der Berliner Flughafen hat einen tragfähigen Business Case, wird aber nicht fertig. Die Elbphilharmonie hat weder einen tragfähigen Business Case noch wird sie fertig.

Und was haben alle drei Projekte gemeinsam?

Die Öffentliche Hand zählt zu ihren Auftraggebern.

Was lernen wir daraus?

Ein Projekt, das einen tragfähigen Business Case hat und fertig wird, hat keinesfalls einen Auftraggeber der Öffentlichen Hand.

 

 
2.5
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Die Wette

Müller arbeitet seit Jahrzehnten als Projektleiter in einem Großkonzern. Seit zwei Jahren hat er das Gefühl, dass ihn Schmidt, der Leiter des Project Management Office, "auf dem Kieker" hat.

Bei den Reviews zum Projektende kritisiert Schmidt jedes Mal vor allen anderen Kollegen, dass Müller das Budget überzogen hat oder seine Projekte verzögert sind.

Müller reicht's und vor dem nächsten Projekt trifft er Schmidt zu einem persönlichen Gespräch. Er sagt zu Schmidt: "Ich möchte Ihnen eine Wette vorschlagen. Wenn ich beim nächsten Projekt das Budget auch nur um einen Euro überziehe oder um einen Tag zu spät liefere, dann zahle ich Ihnen 10.000 Euro. Wenn Sie mich dann auch noch vor allen Leuten loben, kündige ich am nächsten Tag. Bin ich dagegen budget- und termintreu, bekomme ich einen Bonus von 10.000 Euro." Schmidt, der den alten und unbequemen Haudegen Müller schon lange loswerden will, geht sofort auf diese Wette ein, da er 100%ig davon überzeugt ist, dass Müller dies niemals schaffen wird.

Und Schmidt behält Recht. Anstatt sparsam zu haushalten und aufs Tempo zu drücken, lässt Müller es beim nächsten Projekt so richtig krachen: Er veranstaltet mit seinem Team After-Work-Partys auf Kosten des Projekts und trifft sich jeden Mittwoch mit seinem Team zu einem langen Meeting, bei dem vor allem die Teamentwicklung im Mittelpunkt steht.

Es kommt, wie es kommen muss: Ein halbes Jahr später steht Müllers Projekt zum vereinbarten Endtermin beim Projektreview katastrophal da: Das Budget ist um 50% überzogen und nur die Hälfte des Lastenhefts ist abgearbeitet.

Schmidt freut sich riesig und lobt Müller, wie vereinbart, in überschwänglichen Worten: "Lieber Herr Müller, die Ergebnisse Ihres Projekts überzeugen mich nicht nur, sondern begeistern mich! Bitte kommen Sie doch hinterher zu mir ins Büro, um das weitere Vorgehen zu besprechen!"

Kaum hat Schmidt dies gesagt, bricht ein Tumult aus: Die vierzig anderen Projektleiter springen auf, schlagen sich die Hände vor den Kopf und diskutieren wild durcheinander. Schmidt versucht, sich Gehör zu verschaffen und ruft laut: "Aber meine Herren, was ist denn los?"

Darauf erklärt ihm Müller: "Nun ja, ich habe mit  allen meinen Kollegen um jeweils 20.000 Euro gewettet, dass Sie mich heute für meine Projektergebnisse loben werden, obwohl ich nicht fertig bin und das Budget extrem überzogen habe!"

 
4.173915
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Der Projektmanager und der Teufel

Wieder einmal kommt der Projektmanager erst nach Mitternacht aus dem Büro. Auf dem Parkplatz, kurz bevor er in seinen Wagen einsteigen kann, spricht ihn ein finsterer Geselle an, der intensiven Schwefelgeruch verbreitet:

"Ich habe gehört, dass dein Projekt weit hinter Plan liegt. Willst du, dass es trotzdem pünktlich fertig wird?"

"Klar will ich das!", antwortet der Projektmanager. "Und ich will auch, dass es unter Budget bleibt und alle Ergebnisse liefert. Aber das müsste schon mit dem Teufel zugehen, wenn das noch klappen sollte."

"Kein Problem", antwortet der andere, "ich bin der Teufel und kann das alles bewerkstelligen. Ich kann dir sogar garantieren, dass dies auch für all deine künftigen Projekte so sein wird!"

"Okay", sagt der Projektmanager, "und was willst du dafür haben?"

"Nur das Übliche, d.h. deine Seele und die deiner Frau und deiner Kinder", erklärt der Teufel.

Der Projektmanager denkt eine Weile nach und fragt dann: "Einverstanden, aber wo ist jetzt der Haken?"

 
2.53846
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Guter Rat wird teuer

Ein Projektmanager möchte als Coach arbeiten und fragt einen befreundeten PM-Coach, worauf es dabei ankommt. Dieser antwortet ihm: "Du musst zwei wichtige Punkte beherzigen:

Der erste ist: Sag deinem Kunden niemals alles, was er wissen muss, um ein Problem zu lösen!
Das ist auch schon alles."

 
3.466665
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Drei Wünsche für ein erfolgreiches Projektmanagement

Einem Projektleiter erscheint eine Fee und verkündet ihm, dass er drei Wünsche frei hat.

"Aber wünsch' Dir nicht schon wieder so einen Unsinn wie z.B. dass Dein Projekt in-time, in-budget und in-scope abschließt!", ermahnt sie ihn. "Du weißt doch ganz genau, dass es selbst für eine Fee unmöglich ist, diese Wünsche zu erfüllen."

"Okay, okay", antwortet der Projektmanager, "aber wie wäre es mit einer besseren Ressourcenausstattung?"

"Kein Problem, schon morgen hast Du ein doppelt so großes Projektteam!", bestätigt ihm die Fee, "und was ist Dein zweiter Wunsch?"

"Naja, toll wäre es, wenn die Deadline erst ein halbes Jahr später wäre."

"Das ist ein Kinderspiel für mich!", antwortet die Fee, "ein halbes Jahr ist für uns Unsterbliche nur wie ein Wimpernschlag für Euch Menschen. Und was ist Dein dritter und letzter Wunsch?"

"Einen ganz einfachen Scope Freeze, d.h. ich wünsche mir nur, dass alle Anforderungen so bleiben wie sie sind und keine weiteren hinzukommen!"

"Schon passiert!", bestätigt ihm die Fee, winkt noch einmal freundlich mit ihrem Zauberstab und verschwindet.

Fazit: Wenn man weiß, wie man das Unmögliche richtig formuliert, kann man es auch bekommen! – Man benötigt nur noch eine gute Fee.

 
3.2
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Von Projektitis betroffen?

Manchmal übertreiben es Projektmanager damit, wie sie sich mit ihrer Aufgabe identifizieren. Ja, es gibt mittlerweile sogar ein eigenes Krankheitsbild: die Projektitis.

An folgenden Symptomen können Sie erkennen, ob auch Sie zu den Betroffenen gehören:

  • Wenn Sie abends später nach Hause kommen als geplant, simsen Sie Ihrem Ehepartner einen formellen Change Request.
  • Mit Hilfe der Theory of Constraints erklären Sie der Kassiererin im Supermarkt, warum sie eine neue Kasse aufmachen lassen soll.
  • Beim Autokauf beschreiben Sie Ihre Anforderungen mit Hilfe von User Stories.
  • Die Tätigkeiten Ihrer Haushaltshilfe optimieren Sie mit Lean Sigma.
  • Ihren Kindern lesen Sie beim Zubettgehen aus dem Project Management Body of Knowledge vor.
  • Sie verstehen gar nicht, was an den Witzen im Projekt Magazin lustig sein soll, da sie genau der Realität entsprechen.
 
3.125
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