Quiz-Fragen 2008

Was ist keine Maßnahme der Risikovorsorge?

Risikovermeidung durch Eliminierung von Risikofaktoren oder Änderungen des Projektplans.
Risikoabwälzung durch vertragliche Übertragung eines Risikos auf eine andere Partei (z.B. Auftragnehmer).
Risikoüberwachung durch Beobachtung der Risikoindikatoren.

Lösung


Leider ist Ihre Antwort falsch!

Antwort C) ist richtig! Die Risikoüberwachung liefert lediglich die Information, dass ein Risiko eingetreten ist oder bald eintreten wird. Sie trägt aber nicht zur Risikovorsorge bei.

Im Glossar des Projekt Magazins finden Sie die ausführliche Definition der Begriffe "Risikovorsorge" und "Risikoüberwachung".

Wann betreibt man Time Boxing?

Wenn man ein Projekt möglichst schnell durchführen möchte und ihm gegenüber allen anderen Projekten Priorität einräumt, z.B. hinsichtlich Ressourcen und Budget.
Wenn man den Projektplan nicht in Arbeitspakete mit definierten Ergebnissen strukturiert, sondern in Zeitabschnitte mit fixierter Dauer und variablen Ergebnissen.
Wenn man ein Projekt beschleunigen möchte und dafür die Dauern aller noch nicht abgeschlossenen Vorgänge um den gleichen Prozentsatz verkürzt.

Lösung


Leider ist Ihre Antwort falsch!

Antwort B) ist richtig! Time Boxing ist eine agile Terminplanungsmethode. Dabei wird die Arbeit am Projektergebnis in Zeitabschnitte fixierter Dauer aufgeteilt. Ergebnisse, die nicht innerhalb einer so genannten Time Box erzielt werden, müssen entweder aufgegeben oder auf die nächste Time Box verschoben werden.

Im Glossar des Projekt Magazins finden Sie die ausführliche Definition des Begriffs "Time Boxing".

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Konflikte rechtzeitig erkennen, analysieren, aus der Welt schaffen; Mediation; Teamentwicklung

Wie gehe ich konstruktiv mit Konflikten im Projekt um?

In Projekten besteht ein grundsätzliches Konfliktpotential: die verschiedenen Stakeholder verfolgen teilweise unterschiedliche Ziele und Interessen. Zudem kennen sich die Projektbeteiligten oftmals vorher nicht – dadurch wird die Entstehung von Missverständnissen begünstigt. In diesem Spotlight erfahren Sie, wie Sie Konflikte rechtzeitig erkennen und analysieren und was Sie dafür tun müssen, um diese Konflikte aus der Welt zu schaffen. Sie lernen mit Mediation eine der wichtigsten Methoden zur Konfliktbewältigung kennen und Sie erfahren, wie diese zum Einsatz kommt. Damit Ihr Team Konflikte konstruktiv lösen kann und nach Möglichkeit bereits im Vorfeld vermeidet, erhalten Sie Anregungen, wie Sie die Teamentwicklung nachhaltig gestalten können. mehr

Wie hoch ist der Fertigstellungswert eines abgeschlossenen Arbeitspakets für das Projekt, wenn die ursprünglich dafür geplanten Kosten 1.000 Euro betragen, die tatsächlich angefallenen Kosten aber lediglich 900 Euro?

Der Fertigstellungswert richtet sich nach den ursprünglich geplanten Kosten, er beträgt also 1.000 Euro.
Der Fertigstellungswert bemisst sich nach den tatsächlich entstandenen Kosten, er beträgt im Beispiel also 900 Euro.
Weder noch, man kann für ein Arbeitspaket keinen Fertigstellungswert angeben.

Lösung


Leider ist Ihre Antwort falsch!

Antwort A) ist richtig! Man kann auch für ein Teilprojekt oder ein Arbeitspaket einen Fertigstellungswert angeben. Der Earned Value oder Fertigstellungswert bemisst sich nach den ursprünglich geplanten Kosten für erbrachte Leistung.

Im Glossar des Projekt Magazins finden Sie die ausführliche Definition des Begriffs "Earned Value".

Warum ist Mediation als Verfahren zur Konfliktlösung in Projektteams besonders geeignet?

Mediation klärt die Hierarchie im Team. Die Person, in deren Kompetenzbereich die Konfliktfrage fällt, darf sie nach eigenem Ermessen entscheiden.
Bei der Mediation sprechen sich die Beteiligten offen aus und bleiben rigoros bei der Wahrheit. Auf diese Weise findet der Mediator den Kern des Konflikts schnell und kann eine Lösung beschließen. Mediatoren sind geschult, ausweichende oder falsche Antworten zu erkennen und die Wahrheit frei zu legen.
Mediation kennt keine Verlierer, alle Beteiligten begegnen sich auf gleicher Augenhöhe. Dies fördert die Kompromissbereitschaft der Beteiligten und ermöglicht eine dauerhafte und tragfähige Konfliktlösung.

Lösung


Leider ist Ihre Antwort falsch!

Antwort C) ist richtig!
Mediation lässt keine Machtdemonstrationen zu und Mediatoren sind strikt neutral. Ziel einer Mediation ist, dass die Beteiligten gemeinsam eine von allen akzeptierte Lösung erarbeiten.

Im Glossar des Projekt Magazins finden Sie die ausführliche Definition des Begriffs "Mediation".

Wie erhält man mit Hilfe der traditionellen Netzplantechnik die frei verfügbare Pufferzeit, um die man einen bestimmten Vorgang ohne Auswirkungen auf das Projekt verzögern kann? (Anm.: Falls ein Vorgang mehrere Nachfolger hat, betrachten wir den zeitlich am nächsten liegenden Nachfolger. Randbedingungen werden nicht berücksichtigt.) Die so genannte freie Pufferzeit zur Verzögerung eines Vorgangs

... ergibt sich als Differenz aus dem Startzeitpunkt des Nachfolgevorgangs, wenn dieser so spät wie möglich beginnt, und dem Endzeitpunkt des betrachteten Vorgangs, wenn dieser so früh wie möglich beginnt.
... ergibt sich als Differenz aus dem Startzeitpunkt des Nachfolgevorgangs und dem Endzeitpunkt des betrachteten Vorgangs, wenn beide so früh wie möglich beginnen.
... ergibt sich als Differenz aus dem Endzeitpunkt des Nachfolgevorgangs und dem Endzeitpunkt des betrachteten Vorgangs, wenn beide so spät wie möglich beginnen.

Lösung


Leider ist Ihre Antwort falsch!

Antwort B) ist richtig! Nur wenn sich der Nachfolgevorgang in der frühesten Lage befindet, hat eine Verzögerung des betrachteten Vorgangs keine Auswirkung auf den weiteren Projektverlauf. Wenn sich der betrachtete Vorgang ohnehin schon in der spätesten Lage befindet, dann kann er nicht mehr verzögert werden.

Im Glossar des Projekt Magazins finden Sie die ausführliche Definition des Begriffs "freie Pufferzeit".

In einem Produktentwicklungsprojekt erkennt ein Elektroniker, dass zwei Bauteile einer spezifizierten Platine durch ein einziges, wesentlich leistungsfähigeres und kostengünstigeres ersetzt werden können. Die von ihm zu erstellende Platine wird am nächsten Tag für einen Test benötigt. Was macht er?

Er ändert die Schaltpläne und Teilelisten ab und notiert in der Dokumentation, warum er diese Veränderungen gemacht hat. Er liefert die Platine fristgerecht mit dem neuen Bauteil ab.
Er unterbricht seine Arbeit, benachrichtigt das Testteam über die Verzögerung und formuliert einen Änderungsantrag, in dem er seinen Verbesserungsvorschlag beschreibt.
Er baut die Platine exakt nach Vorgabe und übergibt sie wie spezifiziert an das Testteam. Zusätzlich formuliert er einen Änderungsantrag, in dem er seinen Vorschlag beschreibt und begründet.

Lösung


Leider ist Ihre Antwort falsch!

Antwort C) ist richtig!
Die Veränderung eines spezifizierten Produkts darf kein Projektbeteiligter in Eigenregie vornehmen. Der Elektroniker muss aber gleichzeitig dafür sorgen, dass der Zeitplan eingehalten wird und sein Verbesserungsvorschlag beachtet wird.

Im Glossar des Projekt Magazins finden Sie die ausführliche Definition des Begriffs "Änderungsanforderung".

Welche der folgenden Entscheidungen darf der Lenkungsausschuss eines Projekts nicht eigenmächtig treffen? Die Entscheidung, ...

... das mit der Unternehmensführung oder dem Projektportfoliomanagement vereinbarte Projektergebnis neu zu spezifizieren.
... das Projekt abzubrechen, sobald klar wird, dass es sein Ziel nicht erreichen kann.
... das genehmigte Budget auf die Teilprojekte zu verteilen und nach Bedarf umzuschichten.

Lösung


Leider ist Ihre Antwort falsch!

Antwort A) ist richtig! Der Lenkungsausschuss darf nicht ohne Rücksprache mit dem übergeordneten Projektportfoliomanagement oder der Unternehmensführung das vereinbarte Projektergebnis verändern.

Im Glossar des Projekt Magazins finden Sie die ausführliche Definition des Begriffs "Lenkungsausschuss".

Warum ist die Sammlung von "Lessons Learned" in Form eines Erfahrungsberichts am Ende eines Projekts wichtig?

Der Erfahrungsbericht ermöglicht es der Unternehmensleitung, den Zuwachs an Wissen und Erfahrung der einzelnen Projektmitarbeiter zu dokumentieren und diese dann entsprechend ihrer Kenntnisse und Qualifikationen auf neue Projekte zu verteilen (Ressourcenmanagement).
Die während eines Projekts gesammelten Erfahrungswerte ermöglichen es u.a., Risiken in späteren Projekten besser zu bewältigen. Dafür ist es sinnvoll, die Lessons Learned allen Projektbeteiligten im Unternehmen zentral zur Verfügung zu stellen (Wissensmanagement).
Das Zusammentragen der Erfahrungen in einer abschließenden Auswertungsrunde ist ein wichtiger gruppendynamischer Prozess, bei dem die Mitglieder des Projektteams die Konflikte lösen können, die aufgrund des Zeitdrucks zurückgestellt wurden (Konfliktmanagement / Teamführung).

Lösung


Leider ist Ihre Antwort falsch!

Antwort B) ist richtig! Erfahrungswerte sollen künftigen Projekten nützen, z.B. indem sie für die Identifizierung, Analyse und Bewältigung von Risiken Informationen liefern.

Im Glossar des Projekt Magazins finden Sie die ausführliche Definition des Begriffs "Erfahrungsbericht".

Was ist die Road Map eines Projekts?

Ein grober Zeitplan, in dem die wichtigsten Meilensteine des Projekts aufgeführt sind.
Eine kurze Darstellung des Lösungswegs des Projekts, die dem Top-Management präsentiert wird.
Ein Bestandteil des Projektantrags, der begründet, wie eine Projektidee in das übergeordnete Programm- oder Portfoliomanagement eingebunden ist (z.B. Strategiebeitrag des Projekts).

Lösung


Leider ist Ihre Antwort falsch!

Antwort A) ist richtig! Eine Road Map beschreibt den geplanten zeitlichen Ablauf eines Projekts gewissermaßen aus der Vogelperspektive und führt nur die wichtigsten Meilensteine auf.

Im Glossar des Projekt Magazins finden Sie die ausführliche Definition des Begriffs "Road Map".

Ein Projektleiter erstellt am 30. Juli 2008 einen Statusbericht. Im Reportingtool stellt er den Stichtag 15. Juli 2008 ein. Die projektbezogene Aufwandserfassung erfolgt in Kalendermonaten spätestens bis zur dritten Woche des Folgemonats. Sind die ermittelten Kostenabweichungen des Statusberichts vom Stand 1. Juli, 15. Juli oder 30. Juli?

Statusberichte geben den Stand am Erstellungsdatum wieder, die Kostenabweichungen beschreiben somit den Stand vom 30. Juli 2008.
Der eingestellte Stichtag bestimmt die Aktualität, die Kostenabweichungen beziehen sich also auf den 15. Juli 2008.
Ausschlaggebend ist die Aktualität der vorhandenen Ist-Daten. Auch die ermittelten Kostenabweichungen haben somit den Stand 1. Juli 2008.

Lösung


Leider ist Ihre Antwort falsch!

Antwort C) ist richtig! Sofern das Reportingtool richtig funktioniert, verwendet es sowohl für Ist- als auch für Plan-Daten den spätesten Zeitpunkt vor dem eingestellten Stichtag an dem die Ist-Daten vollständig vorliegen.

Im Glossar des Projekt Magazins finden Sie die ausführliche Definition des Begriffs "Stichtag".

Was benötigt ein Projektmanager (unter anderem) zum Entwickeln des Projektauftrags?

Terminplan, Kostenplan und Projektstrukturplan
Vertragliche Grundlagen, Leistungsbeschreibung und Randbedingungen des Projekts
Zusammensetzung des Projektteams, Projektmanagementplan und Risikoliste

Lösung


Leider ist Ihre Antwort falsch!

Antwort B) ist richtig! Die in den anderen Antworten aufgeführten Elemente entstehen erst nach Erteilung des Projektauftrags.

Im Glossar des Projekt Magazins finden Sie die Kurzdefinition des Prozesses "Entwickeln des Projektauftrags".

Was steht in einer Verantwortlichkeitsmatrix?

Hier werden den Projektbeteiligten die Aufgabenbereiche zugeordnet.
Hier werden den Linienfunktionen die Projektrollen zugewiesen.
Hier werden den Projektrollen die erforderlichen Befugnisse zugeordnet.

Lösung


Leider ist Ihre Antwort falsch!

Antwort A) ist richtig! In der Verantwortlichkeits- oder Zuständigkeitsmatrix werden in einer Tabelle einerseits die Projektaufgaben oder –aufgabenbereiche (Zeilen), andererseits die Projektbeteiligten eingetragen (Spalten). An den Schnittpunkten wird die Art der Verantwortlichkeit vermerkt.

Im Glossar des Projekt Magazins finden Sie die ausführliche Definition des Begriffs "Verantwortlichkeitsmatrix".

Was ist der Unterschied zwischen einem Projekt und einem Prozess?

Die Ergebnisse eines Prozesses sind im Voraus bekannt, die eines Projekts nicht.
Der Ablauf eines Prozesses ist im Voraus bekannt, der eines Projekts nicht.
Prozesse sind wiederkehrend, Projekte sind einmalig.

Lösung


Leider ist Ihre Antwort falsch!

Antwort C) ist richtig! Der Ablauf auch eines einmaligen Vorhabens kann im Voraus bekannt sein (z.B. Orte und Termine der Spiele der EM 2008). Weder bei Prozessen (z.B. Qualitätssicherung) noch bei Projekten liegen die Ergebnisse (z.B. Gewinner der EM 2008) im Voraus fest.

Im Glossar des Projekt Magazins finden Sie die ausführliche Definition der Begriffe "Projekt" und "Prozess".

Was ist "Serendipität" bzw. "Serendipity"?

Das Phänomen, bei der Analyse eines bestimmten Problems die Lösung für ein ganz anderes Problem zu finden.
Die Eigenart eines Problems immer komplexer zu werden, je intensiver man sich bei der Lösungssuche damit beschäftigt.
Die Neigung von Topmanagern, ein an sie berichtetes Problem so lange zu unterschätzen und die Lösung aufzuschieben, bis sie persönlich von den negativen Auswirkungen des Problems betroffen sind.

Lösung


Leider ist Ihre Antwort falsch!

Antwort A) ist richtig! "Serendipität" bezeichnet das Phänomen, etwas zu finden, nach dem man gar nicht gesucht hat.

Im Glossar des Projekt Magazins finden Sie die ausführliche Definition des Begriffs "Serendipität".

Was ist "Gruppendenken"?

Der deutsche Begriff für "Brainstorming".
Die Blockade individuellen Denkens durch die vorherrschende Gruppenmeinung.
Der Synergieeffekt durch die gesammelte Fachkompetenz im Team

Lösung


Leider ist Ihre Antwort falsch!

Antwort B) ist richtig! "Gruppendenken" bezeichnet den negativen Effekt, dass abweichende Einzelmeinungen innerhalb einer Gruppe unterdrückt werden. In Projektteams bewirkt dies, dass Gefahren nicht wahrgenommen und alternative Lösungsmöglichkeiten nicht gefunden werden.

Im Glossar des Projekt Magazins finden Sie die ausführliche Definition des Begriffs "Gruppendenken".

Was ist die "50/50-Methode"?

Vereinfachte Methode zur Bestimmung des Fertigstellungsgrads: Bei Beginn eines Vorgangs wird sein Fertigstellungsgrad auf 50% gesetzt, die restlichen 50% werden beim Abschluss gut geschrieben.
Pragmatische Methode der Projektkalkulation: Das Projekt wird mit 50% des pessimistisch geschätzten Aufwands kalkuliert. Gleichzeitig werden Puffer in selber Höhe gebildet.
Statistische Methode des sog. "Balanced Risk Managements": Die Erfolgswahrscheinlichkeit eines Projekts muss insgesamt mindestens 50% betragen.

Lösung


Leider ist Ihre Antwort falsch!

Antwort A) ist richtig! Bei der Earned Value Analyse ist dies eine stark vereinfachte Methode zur Bestimmung des Fertigstellungsgrads.

Im Glossar des Projekt Magazins finden Sie die ausführliche Definition des Begriffs "50/50-Methode".

Wann ist jemand "emotional intelligent"?

Wenn er oder sie die Emotionen der Teammitglieder so steuern kann, dass alle mit voller Kraft am gemeinsamen Projekterfolg arbeiten.
Wenn er oder sie den eigenen und fremden Befindlichkeiten die höchste Priorität gibt und Sachfragen zurückstellt, bis die Beziehungsebene geklärt ist.
Wenn er oder sie eigene Emotionen erkennt, sie sinnvoll handhabt, sie in den Dienst eines Ziels stellt, Verständnis für die Emotionen anderer hat und mit den Emotionen anderer umgehen kann.

Lösung


Leider ist Ihre Antwort falsch!

Antwort C) ist richtig! Diese Punkte beschreiben kurz die Definition von "Emotionaler Intelligenz" nach Daniel Goleman.

Im Glossar des Projekt Magazins finden Sie die ausführliche Definition des Begriffs "Emotionale Intelligenz".

Wann ist eine Teilabnahme noch vor der Endabnahme notwendig?

Wenn für eine Teilleistung aus technischen Gründen die Abnahme nicht gemeinsam mit der Endabnahme erfolgen kann.
Wenn bei Abschluss einer Projektphase die Entscheidung über Fortsetzung oder Abbruch des Projekts getroffen wird.
Wenn die betreffende Kostenstelle geschlossen wird und das bisher erreichte Ergebnis wirtschaftlich bewertet werden muss.

Lösung


Leider ist Ihre Antwort falsch!

Antwort A) ist richtig! Falls eine Abnahmeprüfung aus fachlichen Gründen später nicht mehr durchgeführt werden kann, muss eine Teilabnahme noch vor Projektabschluss erfolgen. Weitere Teilabnahmen können sinnvoll sein.

Im Glossar des Projekt Magazins finden Sie die ausführliche Definition des Begriffs "Teilabnahme".

Welche vier Aspekte sind bei einer Nachricht zu berücksichtigen?

Der beschriebene Ist-Zustand, die erstellte Prognose, die empfohlene Maßnahme und die zugewiesene Verantwortlichkeit.
Der Sachbezug, der Teambezug, die Außenwirkung und die Innenwirkung
Die Sachaussage, die Selbstoffenbarung, die Beziehungsaussage und der Appell.

Lösung


Leider ist Ihre Antwort falsch!

Antwort C) ist richtig!

Im Glossar des Projekt Magazins finden Sie die ausführliche Definition des Begriffs "4 Seiten einer Nachricht".

Was ist der Unterschied zwischen Kritischem Weg und Kritischem Pfad?

Beim Kritischen Pfad ist die Pufferzeit Null, während der Kritische Weg noch mindestens ein Tag Pufferzeit aufweist.
"Kritischer Weg" ist die korrekte Bezeichnung aus der Netzplantechnik, während "Kritischer Pfad" die falsche Eindeutschung des englischen Begriffs "Critical Path" ist.
Der Kritische Pfad betrifft nur einen Teilplan, während der Kritische Weg den Gesamtplan des Projekts durchzieht.

Lösung


Leider ist Ihre Antwort falsch!

Antwort B) ist richtig! Zwar ist "Kritischer Pfad" häufiger zu lesen, dennoch lautet der korrekte Begriff gemäß DIN und deutscher Übersetzung des PMBOK Guide "Kritischer Weg".

Im Glossar des Projekt Magazins finden Sie die ausführliche Definition des Begriffs "Kritischer Weg".

Was sind die Unterschiede zwischen Vorgangsbezeichnung, Vorgangskennung und Vorgangs-Code?

Alle drei Begriffe bedeuten dasselbe.
Die Vorgangsbezeichnung ist ein prägnanter Klartext. Vorgangskennung und Vorgangs-Code sind dasselbe und dienen als Identifier für elektronische Planungs-Tools.
Die Vorgangsbezeichnung ist ein prägnanter, nicht notwendigerweise eindeutiger Klartext. Die Vorgangskennung ist eine eindeutige, nicht verwechselbare Kennung des Vorgangs, z.B. für elektronische Planungstools. Vorgangs-Codes dienen zur mehrfachen Indizierung der Vorgänge nach verschiedenen Kriterien wie z.B. nach Gewerken.

Lösung


Leider ist Ihre Antwort falsch!

Antwort C) ist richtig!

Im Glossar des Projekt Magazins finden Sie ausführliche Definitionen der Begriffe "Vorgangsbezeichnung", "Vorgangskennung" und "Vorgangs-Code".

Was wird zuerst geschrieben – das Lastenheft oder das Pflichtenheft?

Das Lastenheft, da es vom Auftraggeber für die Ausschreibung geschrieben wird.
Das Pflichtenheft, da das Lastenheft erst nachträglich zur Dokumentation des vereinbarten Projektergebnisses erstellt wird.
Das Pflichtenheft, da die Anfertigung eines Lastenhefts nicht mehr üblich ist.

Lösung


Leider ist Ihre Antwort falsch!

Antwort A) ist richtig! Der erste Schritt bei der Vergabe eines Projektauftrags besteht darin, dass der Auftraggeber im Lastenheft formuliert, welche Leistung zu erbringen ist.

Im Glossar des Projekt Magazins finden Sie ausführliche Definitionen der Begriffe "Lastenheft" und "Pflichtenheft".

Wenn vom Projektbudget 20% verbraucht sind, wie hoch ist dann der Fertigstellungsgrad?

80%, da gemäß Paretoprinzip mit 20% des Aufwands 80% des Ergebnisses erzielt werden.
Es ist keine Aussage darüber möglich, da der Fertigstellungsgrad nichts mit dem Budgetausschöpfungsgrad zu tun hat.
Ebenfalls 20%, da betriebswirtschaftlich gesehen der Aufwand auch der Wertschöpfung entspricht.

Lösung


Leider ist Ihre Antwort falsch!

Antwort B) ist richtig! Der Fertigstellungsgrad (engl.: Percent Complete) muss eigens bestimmt werden.

Im Glossar des Projekt Magazins finden Sie ausführliche Definitionen der Begriffe "Fertigstellungsgrad" und "Budgetausschöpfungsgrad".

Wann liegt das Ergebnis eines Vorgangs zur weiteren Bearbeitung vor, wenn dieser am Mittwoch, den 16.1.2008 beginnt und seine "duration" mit vier Tagen angegeben ist?

Am 19.1.2008
Am 21.1.2008
Am 22.1.2008

Lösung


Leider ist Ihre Antwort falsch!

Antwort C) ist richtig! Die "duration" (PMBOK Guide) gibt die Zahl an Arbeitstagen an, die ein Vorgang benötigt. Der Beispielvorgang benötigt die vier Arbeitstage Mittwoch, Donnerstag, Freitag und Montag, sein Ergebnis steht also erst am Dienstag, 22.1.08 zur weiteren Bearbeitung zur Verfügung.

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