Quiz-Fragen 2012

In welche Phasen gliedert die DIN 69901-2:2009 die Projektmanagementprozesse?

Initiierung, Planung, Ausführung, Überwachung und Steuerung, Abschluss
Identifizieren, Definieren, Managen, Liefern, Nutzen realisieren, Abschließen
Initialisierung, Definition, Planung, Steuerung, Abschluss

Lösung


Leider ist Ihre Antwort falsch!

Antwort C) ist richtig! Das Prozessmodell der DIN 69901-2 gliedert die Projektmanagementprozesse in diese sog. "Projektmanagementphasen". Anmerkung: Die in Antwort A) genannten Begriffe entsprechen den Prozessgruppen des PMBOK Guides. Die Begriffe in Antwort B) entsprechen den Elementen des sog. "transformational flow" im britischen Standard "Managing Successful Programmes".

Nähere Informationen zu den Projektmanagementphasen der DIN 69901-2 finden Sie im Glossar unter "Projektmanagementphase".

Welcher der folgenden Sätze ist nicht als User Story für einen Online-Shop geeignet?

Als Entwickler möchte ich den Online-Shop mit dem Warenwirtschaftssystem so verbinden, dass ich die Verfügbarkeit eines Produkts in Echtzeit bestimmen kann.
Als Käufer möchte ich die Eigenschaften von zwei ähnlichen Produkten gegenüberstellen können, um eine gezielte Kaufentscheidung treffen zu können.
Als Vertriebsmitarbeiter möchte ich die Verkaufsstatistik nach Postleitzahlen gliedern können, um regionale Vorlieben unserer Kunden zu identifizieren.

Lösung


Leider ist Ihre Antwort falsch!

Antwort A) ist richtig! User Stories behandeln Anforderungen an ein Software-System stets aus Anwendersicht, nicht aus der Perspektive des Entwicklers. Deshalb ist Antwort A) keine geeignete User Story.

Nähere Informationen zur Formulierung von User Stories finden Sie im Artikel "So vermeiden Sie Stolpersteine bei User Stories".

alle Spotlights Aktuelles Spotlight
Konflikte rechtzeitig erkennen, analysieren, aus der Welt schaffen; Mediation; Teamentwicklung

Wie gehe ich konstruktiv mit Konflikten im Projekt um?

In Projekten besteht ein grundsätzliches Konfliktpotential: die verschiedenen Stakeholder verfolgen teilweise unterschiedliche Ziele und Interessen. Zudem kennen sich die Projektbeteiligten oftmals vorher nicht – dadurch wird die Entstehung von Missverständnissen begünstigt. In diesem Spotlight erfahren Sie, wie Sie Konflikte rechtzeitig erkennen und analysieren und was Sie dafür tun müssen, um diese Konflikte aus der Welt zu schaffen. Sie lernen mit Mediation eine der wichtigsten Methoden zur Konfliktbewältigung kennen und Sie erfahren, wie diese zum Einsatz kommt. Damit Ihr Team Konflikte konstruktiv lösen kann und nach Möglichkeit bereits im Vorfeld vermeidet, erhalten Sie Anregungen, wie Sie die Teamentwicklung nachhaltig gestalten können. mehr

Was fällt im Projektmanagement alles unter den Begriff "Ressource"?

Ausschließlich Personal zählt im Projektmanagement als Ressource.
Alle Mittel, welche für die Durchführung des Projekts benötigt werden, u.a. Personal, Sachmittel, Finanzmittel, Informationen usw.
Im Projektmanagement zählen nur Personal und Sachmittel zu den Ressourcen, Finanzmittel werden z.B. eigenständig behandelt.

Lösung


Leider ist Ihre Antwort falsch!

Antwort B) ist richtig! Die PM-Richtlinien fassen den Ressourcenbegriff sehr weit und zählen alle Mittel zu den Ressourcen, die zur Durchführung eines Projekts benötigt werden.

Nähere Informationen finden Sie im Glossar unter "Ressource".

Wozu dient die Function-Point-Analyse?

Mit ihrer Hilfe schätzt man den Arbeitsaufwand ab, um eine Software zu erstellen.
Sie misst objektiv und von technischen Faktoren unabhängig den Leistungsumfang einer Software.
Sie ist eine Methode des Konfigurationsmanagements und dient dazu, die Entwicklungshistorie einer Software zu dokumentieren.

Lösung


Leider ist Ihre Antwort falsch!

Antwort B) ist richtig! Die Function-Point-Analyse misst den Leistungsumfang einer Software, die sog. "Größe einer Software". Die anderen beiden Antworten beschreiben mögliche Weiterverwendungen der Ergebnisse einer Function-Point-Analyse.

Nähere Informationen finden Sie im Glossar unter "Function-Point-Analyse".

Wenn ein Projektmanager berichtet, dass der Projektfortschritt 75% beträgt, bedeutet dies in jedem Fall, dass der Leistungsumfang des Projekts bereits zu 75% erfüllt ist?

Ja, alle PM-Richtlinien definieren Projektfortschritt einheitlich als den Grad der Leistungserbringung.
Nein, es kann auch sein, dass der Projektmanager sich lediglich auf die Erfüllung der aktuellen Planwerte bezieht und er somit 25% hinter Plan liegt.
Nein, der Projektmanager bringt damit zum Ausdruck, dass 75% des Budgets aufgebraucht sind, da der Projektfortschritt über den Ressourcen- und Finanzmittelverbrauch gemessen wird.

Lösung


Leider ist Ihre Antwort falsch!

Antwort B) ist richtig! Die verschiedenen PM-Richtlinien interpretieren den Begriff Projektfortschritt uneinheitlich und beziehen ihn teilweise auch auf den aktuellen Planwert. Keinesfalls jedoch ist der Projektfortschritt ein Maß für den Budgetverbrauch.

Nähere Informationen finden Sie im Glossar unter "Projektfortschritt".

Welche vier Aspekte eines Projektziels behandelt die Methode Zielkreuz?

Zeit, Kosten, Risiken, Nutzen
Risiken, Qualität, Leistungsumfang, Stakeholder
Leistungsumfang, Qualität, Stakeholder, Nutzen

Lösung


Leider ist Ihre Antwort falsch!

Antwort C) ist richtig! In der Nomenklatur des Projektmanagements sind dies die vier Quadranten des Zielkreuzes.

Nähere Informationen finden Sie im Glossar unter "Zielkreuz".

Bei welcher Projektmanagement-Methode verwendet man im Terminplan einen für alle Vorgänge gemeinsamen Zeitpuffer?

bei der Critical-Chain-Methode
bei Software-Kanban
beim Wasserfallmodell

Lösung


Leider ist Ihre Antwort falsch!

Antwort A) ist richtig! Bei der Projektplanung nach Critical Chain werden die Puffer der einzelnen Vorgänge gestrichen und ein Puffer für das gesamte Projekt ans Ende des Terminplans gestellt.

Nähere Informationen finden Sie im Glossar unter "Critical-Chain-Methode".

Welche verschiedenen deutschen Übersetzungen gibt es für den englischen Begriff "Scope" in PM-Richtlinien?

PMBOK® Guide: Inhalt und Umfang, ICB 3.0: Leistungsumfang, PRINCE2®: Umfang
PMBOK® Guide: Liefergegenstand, ICB 3.0: Projektinhalt, PRINCE2®: Projektendprodukt
PMBOK® Guide: Produktumfang, ICB 3.0: Lieferungen und Leistungen, PRINCE2®: Projektergebnis

Lösung


Leider ist Ihre Antwort falsch!

Antwort A) ist richtig! Für "Scope" finden sich als deutsche Übersetzungen die Begriffe "Inhalt und Umfang", "Leistungsumfang" und "Umfang".

Nähere Informationen finden Sie im Glossar unter "Leistungsumfang".

Welche fünf Schritte definiert PRINCE2 für die Behandlung von Änderungsanträgen?

Identifizieren, Bewerten, Planen, Implementieren, Kommunizieren
Erfassen, Untersuchen, Vorschlagen, Entscheiden, Implementieren
Definieren, Messen, Analysieren, Verbessern, Kontrollieren

Lösung


Leider ist Ihre Antwort falsch!

Antwort B) ist richtig! Dies sind die Schritte, wie mit Änderungsanträgen und offenen Punkten bei PRINCE2 vorgegangen wird. Die Schritte in Antwort A) stellen das Risikomanagementverfahren bei PRINCE2 dar, die Schritte in Antwort C) beschreiben den DMAIC-Zyklus, der bei der Qualitätsmanagementmethode Six Sigma zur Anwendung kommt.

Nähere Informationen finden Sie im Glossar unter "Verfahren zur Steuerung offener Punkte und Änderungen".

Wie wird in einem Projekt aus Arbeit Leistung?

Leistung bedeutet stets das Verhältnis von Arbeit zur aufgewendeten Zeit. Im Projekt ist Leistung somit das Verhältnis von gesamtem Arbeitsaufwand zur Projektdauer.
Der in einem Projekt erbrachte Arbeitsaufwand ist identisch mit der Leistung des Projekts im betriebswirtschaftlichen Sinn.
Durch die Investition von Arbeit entsteht als Output von Projektprozessen die vertraglich vereinbarte Leistung des Projekts.

Lösung


Leider ist Ihre Antwort falsch!

Antwort C) ist richtig! Die Arbeit, welche die Mitglieder des Projektteams verrichten, dient dazu, die vertraglich vereinbarten Leistungen im Projekt zu erbringen.

Nähere Informationen finden Sie im Glossar unter "Arbeit" und "Leistung".

Wie heißen die vier Anordnungsbeziehungen der Netzplantechnik gemäß DIN 69900?

Ende-Anfang-Beziehung, Anfang-Anfang-Beziehung, Ende-Ende-Beziehung und Anfang-Ende-Beziehung
Standardfolge, Startfolge, Abschlussfolge und Umkehrfolge
Normalfolge, Anfangsfolge, Endfolge und Sprungfolge

Lösung


Leider ist Ihre Antwort falsch!

Antwort C) ist richtig! Die DIN 69900 definiert Normalfolge, Anfangsfolge, Endfolge und Sprungfolge als die vier Anordnungsbeziehungen.

Nähere Informationen finden Sie in unserem Glossar unter "Anordnungsbeziehung".

Wozu benötigt der Projektleiter unter anderem einen Basisplan?

Der Basisplan gibt die groben Eckpunkte für die Terminplanung vor. Der Projektleiter entwickelt vom Basisplan ausgehend die Detailpläne für die einzelnen Projektphasen.
Der Projektleiter verwendet den Basisplan für die Aufgabenplanung des Projektmanagementteams.
Ein Basisplan ist die archivierte Kopie des genehmigten Projektplans zu einem bestimmten Zeitpunkt. Der Projektleiter kann damit die Historie des Projektplans rekonstruieren.

Lösung


Leider ist Ihre Antwort falsch!

Antwort C) ist richtig! Mit Hilfe von Basisplänen kann der Projektmanager unter anderem nachvollziehen, welche Versionen des Projektplans zu welchem Zeitpunkt gültig waren.

Nähere Informationen finden Sie in unserem Glossar unter "Basisplan".

Was verbirgt sich hinter einer SO-Strategie?

Alle Ressourcen werden eingesetzt, um einen einzigen Lösungsweg zu verfolgen; es gibt keine Alternativpläne. "SO" steht für "single option".
Die SO-Strategie ist ein mögliches Ergebnis einer SWOT-Analyse, "S" steht für "Strengths", "O" steht für "Opportunities".
"SO" steht für "steady operation", d.h. alle Arbeiten müssen wie geplant fortgeführt werden. Änderungsanträge dürfen nicht gestellt werden.

Lösung


Leider ist Ihre Antwort falsch!

Antwort B) ist richtig! In der SWOT-Analyse bedeutet die SO-Strategie, mithilfe der vorhandenen Stärken (Strengths) die bestehenden Chancen (Opportunities) zu realisieren.

Nähere Informationen finden Sie in unserem Glossar unter "SWOT-Analyse".

Wofür werden Story Points verwendet?

Story Points sind ein relatives Maß für den Arbeitsaufwand und dienen der Aufwandsschätzung bei Verwendung von User Storys.
Story Points sind kurze Abschnitte in einer Geschichte und stellen beim Storytelling Analogien zwischen der erzählten Geschichte und der realen Situation her.
Mit Hilfe von Story Points werden im Projektportfoliomanagement die Business Cases beantragter Projekte beurteilt und priorisiert.

Lösung


Leider ist Ihre Antwort falsch!

Antwort A) ist richtig! "Story Point" ist eine relative Maßeinheit für den Aufwand, der benötigt wird, um die in einer User Story enthaltenen Anforderungen zu programmieren.

Nähere Informationen finden Sie in unserem Glossar unter "Story Point" und im Artikel "Planning Poker – Techniken, Erfahrungen und Empfehlungen".

Welche Aussage zum "Project Management Office" (PMO) und "Project Office" (PO) ist falsch?

Das PMO erstellt und pflegt das Projektmanagementhandbuch, während das PO für die Betreuung des Projekthandbuchs zuständig ist.
Ein PMO ist eine permanente Organisationseinheit, während ein PO lediglich temporär eingerichtet wird.
Mitarbeiter eines PMOs müssen sehr gute Kenntnisse im Projektmanagementsystem des Unternehmens haben, während Mitarbeiter eines POs lediglich die Inhalte des Projektmanagementhandbuchs in Grundzügen kennen müssen.

Lösung


Leider ist Ihre Antwort falsch!

Antwort C) ist richtig! Fundierte Kenntnisse des Projektmanagementsystems des Unternehmens sind für alle Projektverantwortlichen unverzichtbar, unabhängig von ihrer konkreten organisatorischen Anbindung.

Nähere Informationen finden Sie in unserem Glossar unter "Project Management Office" und im Artikel "PMO=PO – Verwechslung mit fatalen Folgen".

Wann spricht man in der Terminplanung von einem "Begleitvorgang"?

Wenn pro forma für jede Ressource, die einem Vorgang zugewiesen ist, ein eigener Vorgang eingerichtet wird, dann wird der Vorgang "Begleitvorgang" genannt.

Wenn die Dauer eines inhaltlich eigenständigen Vorgangs durch die Dauern anderer Vorgänge bestimmt wird.

Begleitvorgänge sind Vorgänge, die nicht zum Projektumfang zählen, aber mit Vorgängen im Projekt verknüpft sind.


Lösung


Leider ist Ihre Antwort falsch!

Antwort B) ist richtig! Begleitvorgänge sind in ihrer Dauer ausschließlich durch andere Vorgänge bestimmt, sind aber keine Sammelvorgänge, da sie eine eigenständige Aufgabe haben. Z.B. wäre der Betrieb von Bürocontainern ein Begleitvorgang für die Renovierung eines Verwaltungsgebäudes.

Nähere Informationen finden Sie in unserem Glossar unter "Begleitvorgang".

Was ist der Unterschied zwischen den Begriffen "Risikobereitschaft" und "Risikotoleranz" bei PRINCE2?

PRINCE2 versteht unter Risikobereitschaft die Bereitschaft einer Organisation, Risiken einzugehen. Risikotoleranz bezeichnet dort hingegen einen Schwellenwert für die Risiken eines Arbeitspakets, einer Phase oder eines Projekts, dessen Überschreiten eine Eskalation an die nächst höhere Führungsebene erfordert.
Es gibt keinen Unterschied, PRINCE2 verwendet beide Begriffe synonym.
Risikotoleranz nennt PRINCE2 das maximale Gesamtrisiko, das eine Organisationseinheit tatsächlich bewältigen könnte, während Risikobereitschaft das maximale Gesamtrisiko bezeichnet, das die Organisationseinheit einzugehen bereit ist.

Lösung


Leider ist Ihre Antwort falsch!

Antwort A) ist richtig! Risikotoleranz ist bei PRINCE2 eine Steuerungsgröße für das Risikomanagement, während Risikobereitschaft die allgemeine Bereitschaft einer Organisationseinheit bezeichnet, Risiken einzugehen.

Nähere Informationen finden Sie in unserem Glossar unter "Risikotoleranz" und "Risikobereitschaft".

Welche der folgenden Angaben gehört nicht in eine Arbeitspaketbeschreibung?

Schnittstellenbeschreibungen zu Arbeitspaketen aus anderen Projekten.
Die Abnahmevereinbarung für das Projekt.
Die Qualitätskriterien für die im Arbeitspaket zu erbringenden Leistungen.

Lösung


Leider ist Ihre Antwort falsch!

Antwort B) ist richtig! Informationen der Projektebene gehören nicht in ein Arbeitspaket. Nur Informationen, die zur Durchführung des Arbeitspakets selbst notwendig sind, gehören in die Beschreibung des Arbeitspakets.

Nähere Informationen finden Sie in unserem Glossar unter "Arbeitspaket".

Wenn das Projektmanagementhandbuch (PM-Handbuch) des Unternehmens die Einrichtung eines Änderungsausschusses vorschreibt, aber das Projekthandbuch definiert, dass Änderungsanträge ausschließlich vom Lenkungsausschuss zu entscheiden sind, an wen leitet der Projektmanager dann Änderungsanträge weiter?

Da die beiden auf sein Projekt anzuwendenden Richtlinien sich einander widersprechen, kann der Projektmanager Änderungsanträge selbst entscheiden, solange er sie sorgfältig dokumentiert.
Da das PM-Handbuch Bestandteil des Qualitätsmanagementsystems des Unternehmens ist, gilt im Zweifelsfall immer das PM-Handbuch. Der Projektmanager muss also einen Änderungsausschuss installieren.
Im Konfliktfall gelten die Regelungen des Projekthandbuchs, in diesem Projekt wird somit kein Änderungsausschuss installiert.

Lösung


Leider ist Ihre Antwort falsch!

Antwort C) ist richtig! Zwar regelt keine Richtlinie explizit den Konfliktfall zwischen Projekthandbuch und PM-Handbuch, aber das Projekthandbuch gibt die Ausführungsbestimmungen für das jeweilige Projekt verbindlich vor. Wenn an einem Projekt z.B. mehrere Organisationseinheiten beteiligt sind, dann können deren PM-Handbücher einander widersprechen. Die gültige Regel steht folglich im Projekthandbuch, das somit von einem oder mehreren der PM-Handbücher abweicht.

Nähere Informationen finden Sie in unserem Glossar unter "Projekthandbuch".

Wenn zwei Projektmanager von "Projektlandschaft" sprechen, worüber reden sie dann?

Über die geplanten Immobilienprojekte auf einem erschlossenen Industriegelände.
Über die Einbindung sämtlicher Projekte ihres Unternehmens in dessen Abläufe, Organisation und Infrastruktur.
Über die interne Aufbauorganisation eines komplexen Projekts.

Lösung


Leider ist Ihre Antwort falsch!

Antwort B) ist richtig! Der Jargon-Begriff "Projektlandschaft" ist eine Metapher für Projektportfolio.

Nähere Informationen finden Sie in unserem Glossar unter "Projektlandschaft".

Welche Beziehung stellt der Entwurf für die DIN 69909-1 "Multiprojektmanagement – Management von Projektportfolios, Programmen und Projekten" zwischen den Begriffen "Multiprojektmanagement", "Projektportfoliomanagement" und "Programm-Management" her?

Gemäß Normentwurf kann Multiprojektmanagement in Form von Projektportfolios oder Programmen organisiert werden.
Für die E DIN 69909-1 ist Multiprojektmanagement gleichbedeutend mit Projektportfoliomanagement.
Multiprojektmanagement ist gemäß E DIN 69909-1 lediglich eine Technik, die im Rahmen von Projektportfolio- und Programm-Management verwendet wird.

Lösung


Leider ist Ihre Antwort falsch!

Antwort A) ist richtig!

Nähere Informationen finden Sie in unserem Glossar unter "Multiprojektmanagement" sowie im Artikel "Standards für das Multiprojektmanagement".

Wenn ein Projektplaner von einer Dummy-Position spricht, was meint er dann?

Eine Position im Lenkungsausschuss, die lediglich zur Besänftigung eines Stakeholders eingeführt wurde, aber de facto keinen Einfluss auf das Projekt hat.
Die räumliche Lage eines Testobjekts bei der Durchführung einer Qualitätsprüfung.
Eine Position in der Projektkalkulation, die einen versteckten finanziellen Puffer darstellt, da sie für das Projekt nicht wirklich notwendig ist.

Lösung


Leider ist Ihre Antwort falsch!

Antwort C) ist richtig!

Nähere Informationen finden Sie in unserem Glossar unter "Dummy-Position".

Kanban ist eine Methode zur Produktionssteuerung, aber was bedeutet der japanische Begriff ursprünglich?

Signalkarte
Produktlebenszyklus (wörtl.: der Weg des Produkts)
Große Wandtafel

Lösung


Leider ist Ihre Antwort falsch!

Antwort A) ist richtig! Kanban ist eine der Säulen des Toyota-Produktionssystems und bedeutet wörtlich "Signalkarte".

Nähere Informationen finden Sie im Artikel "Software-Kanban – eine Einführung".

Auf welchem Ansatz der Organisationslehre beruht die Matrixorganisation zwischen Projekt und Linie?

Auf der Einlinienorganisation nach Henri Fayol.
Auf dem Funktionsmeistersystem nach Frederick W. Taylor.
Auf dem Lean Management nach James P. Womack und Daniel T. Jones.

Lösung


Leider ist Ihre Antwort falsch!

Antwort B) ist richtig! Der US-amerikanische Ingenieur Frederick W. Taylor (1856-1915), beschrieb mit dem Funktionsmeistersystem eine Organisationsform, bei der Mitarbeiter temporär verschiedenen Vorgesetzten zugeordnet werden. Dieses Prinzip findet sich auch in der Projektmatrixorganisation wieder.

Nähere Informationen finden Sie in unserem Glossar unter "Funktionsmeistersystem".

Tech Link