Quiz-Fragen 2014

Was ist der Unterschied zwischen Leistungsphase und Leistungsbild gemäß der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI)?

Die HOAI gliedert die Leistungsbilder in Leistungsphasen auf, die wiederum die Grundleistungen aufzählen.
Leistungsphasen und Leistungsbilder spannen eine Matrix auf, in der die einzelnen Grundleistungen eingeordnet sind.
Leistungsbilder sind die abgenommenen Ergebnisse einer Leistungsphase.

Lösung


Leider ist Ihre Antwort falsch!

Antwort A) ist richtig! In der HOAI sind Leistungsbilder die übergeordneten Aufgabenbereiche wie z.B. das Leistungsbild Flächennutzungsplan, während die Leistungsphasen das jeweilige Leistungsbild weiter strukturieren und genauer beschreiben.

Nähere Informationen finden Sie im Glossar unter "Leistungsbild" und "Leistungsphase".

Welche der folgenden Methoden kann eingesetzt werden, um den spätesten Anfangstermin eines Projekts zu bestimmen?

Mit Hilfe von Time Boxing werden die Vorgänge auf ihre minimale Dauer reduziert ("geboxt"), woraus sich der spätest mögliche Anfangstermin ergibt.
Mit der Meilensteintrendanalyse werden die Meilensteine des Projekts auf ihre spätesten Termine geschoben. Der erste Meilenstein ergibt dann den Projektstarttermin.
Aus der Rückwärtsrechnung der Netzplantechnik ergibt sich der späteste Starttermin.

Lösung


Leider ist Ihre Antwort falsch!

Antwort C) ist richtig! Die Rückwärtsrechnung der Netzplantechnik liefert die gewünschte Antwort.

Nähere Informationen finden Sie im Glossar unter "Rückwärtsrechnung".

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Präsentieren mit Excel: Projektkennzahlen auswerten und aufbereiten

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Welcher der folgenden Aspekte ist zu berücksichtigen, wenn bei einem Produkt "Funktionale Sicherheit" zu gewährleisten ist?

Bei Ausfall oder Fehlfunktion von Komponenten eines Produkts dürfen keine untolerierbaren Schäden in der Umgebung des Produkts entstehen.
Es muss gewährleistet sein, dass das Produkt alle spezifizierten Funktionen erfüllt.
Bei einer Prüfung der Produktfunktion sind besondere Sicherheitsvorkehrungen zu berücksichtigen.

Lösung


Leider ist Ihre Antwort falsch!

Antwort A) ist richtig! "Funktionale Sicherheit" ist ein Teilaspekt der Produktsicherheit.

Nähere Informationen finden Sie im Glossar unter "Funktionale Sicherheit".

Wofür benötigt man "Seiri", "Seiton", "Seiso", "Seiketsu" und "Shitsuke"?

Dies sind Zutaten für ein traditionelles, japanisches Fischgericht.
Für einen optimal effizienten Arbeitsplatz muss man diese "5S" konsequent einhalten.
Zur Identifikation von Fehlerursachen mit Hilfe des Ishikawa-Diagramms.

Lösung


Leider ist Ihre Antwort falsch!

Antwort B) ist richtig! Die "5S" beschreiben, wie man einen Arbeits- bzw. Produktionsplatz optimal gestaltet, um Fehler zu vermeiden und maximale Effizienz zu gewährleisten.

Nähere Informationen finden Sie im Glossar unter "5S-Methode".

Wann sollte ein Projektmanager das von ihm geleitete Projekt abbrechen?

Sobald es nicht mehr möglich ist, das Projektziel weder durch Budgeterhöhungen noch durch Terminverlängerungen zu erreichen, ist der Projektmanager verpflichtet, das Projekt abzubrechen.
Wenn die Mehrheit der Projektteammitglieder den Abbruch des Projekts verlangt, muss der Projektmanager das Projekt geordnet abbrechen.
Gar nicht. Als Projektmanager kann er dem Auftraggeber bzw. dem Lenkungsausschuss lediglich den Projektabbruch empfehlen.

Lösung


Leider ist Ihre Antwort falsch!

Antwort C) ist richtig! Die Entscheidung über Fortsetzung oder Abbruch eines Projekts steht ausschließlich dem Auftraggeber zu, da dieser das wirtschaftliche Risiko verantwortet.

Nähere Informationen finden Sie im Glossar unter "Projektabbruch" und "Lenkungsausschuss".

Was wird unter anderem mit einem Risikobudget finanziert?

Die Identifizierung, Analyse und Bewertung von Risiken
Rücklagen für Währungsrisiken bei einem internationalen Projekt
Kostensteigerungen aufgrund Erweiterungen des Leistungsumfangs

Lösung


Leider ist Ihre Antwort falsch!

Antwort B) ist richtig! Die Risikoanalyse ist Pflichtaufgabe des Projektleiters und das Risikobudget darf nicht für Änderungsanträge herangezogen werden.

Nähere Informationen finden Sie im Glossar unter "Risikobudget".

Worin unterscheiden sich "Risikobereitschaft", "Risikoschwelle" und "Risikotoleranz" gemäß PMBOK Guide 5th Edition?

"Risikobereitschaft" ist das Risiko, das eine Organisationseinheit in Erwartung eines späteren Nutzens einzugehen bereit ist. "Risikoschwelle" ist die maximale Risikobereitschaft; die Organisationseinheit führt nur Vorhaben durch, deren Risiko unterhalb der Risikoschwelle liegt. "Risikotoleranz" ist das maximale Risiko, das eine Organisationseinheit überhaupt bewältigen kann.
"Risikobereitschaft" ist die individuelle Bereitschaft eines Teammitglieds, Risiken einzugehen. "Risikoschwelle" ist der Mindestwert, den ein Risiko haben muss, um ins Risikoregister eingetragen zu werden. "Risikotoleranz" ist die Unsicherheit, mit der Eintrittswahrscheinlichkeit und Auswirkung bewertet werden.
"Risikobereitschaft" ist der Grad, mit dem eine Organisationseinheit auf mögliche Risikoereignisse vorbereitet ist. "Risikoschwelle" ist der Grenzwert für einen Risikoindikator, dessen Überschreiten Notfallmaßnahmen auslöst. "Risikotoleranz" ist das Akzeptieren identifizierter Risiken ohne Maßnahmen zu deren Minderung zu ergreifen.

Lösung


Leider ist Ihre Antwort falsch!

Antwort A) ist richtig! Der PMBOK Guide 5th Ed. verwendet die drei Begriffe "Risikobereitschaft", "Risikoschwelle"und "Risikotoleranz", um die Einstellung einer Organisationseinheit gegenüber Risiken insgesamt zu beschreiben.

Nähere Informationen finden Sie im Glossar unter "Risikobereitschaft", "Risikoschwelle" sowie "Risikotoleranz".

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