Virtuelles Projektteam
Projektteams, deren Mitglieder räumlich verteilt und meist zeitlich versetzt arbeiten und die hauptsächlich über Datenfernübertragung (E-Mail, Virtueller Projektraum u.ä.) miteinander kommunizieren, kann man in Analogie zu dem Begriff "virtuelle Unternehmen" auch als "virtuelle Projektteams" bezeichnen.
Die Einrichtung virtueller Projektteams ist oftmals durch die Rahmenbedingungen erzwungen. Die Bündelung von Fachkompetenzen an bestimmten Unternehmensstandorten und internationales Zusammenarbeiten erfordern, dass die einzelnen Projektbeteiligten die Kommunikationsmöglichkeiten des Internets intensiv nutzen.
Im Extremfall wird ein Projekt von drei internationalen Teams ohne zeitliche Unterbrechung rund um die Uhr bearbeitet. Die Teams kennen sich dabei nur über den virtuellen Projektraum.
Nachteile virtueller Projektteams sind:
- Es entsteht keine Motivation aus der Gruppensituation heraus
- Die Kommunikation per E-Mail erhöht die Gefahr von Missverständnissen
- Die Anforderungen an die Projektleitung steigen enorm
Demgegenüber stehen die Vorteile:
- Es fallen keine Reisekosten an.
- Die Entwicklungsgeschwindigkeit kann drastisch erhöht werden.
- Produkte für den internationalen Markt werden von internationalen Experten entwickelt
- Fachkompetenz kann weiträumig, ggf. sogar weltweit eingesetzt werden
| Englischer Begriff |
Virtual Project Team |
Weiterführende Beiträge im Projekt Magazin
Virtuelle Kommunikation
Webkonferenzen erfolgreich gestalten
Webkonferenzen sind in vielen virtuellen Teams mittlerweile ein fester Bestandteil der Besprechungskultur. Über ein entsprechendes Konferenz-Tool können sie sich einfach untereinander austauschen und abstimmen. Doch für den Moderator stellen Webkonferenzen häufig eine große Herausforderung dar: Er muss sie inhaltlich strukturieren und moderieren, die Technik beherrschen und die Teilnehmer aktiv miteinbeziehen. Dr. Tomas Bohinc zeigt die Möglichkeiten von Webkonferenzen auf und gibt zahlreiche Tipps, um sie abwechslungsreich und interessant zu gestalten. Mehr lesen
2 Leserbewertungen
| Artikel (10 Seiten)
|
2,50 € (0,00 € im Abo)
Kommunikation in virtuellen Teams
Teil 2: Medien richtig einsetzen
Der erste Teil dieser Artikelfolge beschrieb, wie sich die Kommunikation durch elektronische Kommunikationsmedien verändert, welche Probleme daraus entstehen und wie sich diese vermeiden lassen, wenn die Teilnehmer ihr Kommunikationsverhalten entsprechend verändern. In diesem zweiten und abschließenden Teil zeigt Dr. Tomas Bohinc, welche Medien für die Kommunikation in virtuellen Teams verwendet werden können und welches Medium sich bei der virtuellen Teamarbeit für welche Anlässe eignet. Darüber hinaus erhalten Sie Tipps für die Benutzung dieser Medien. Mehr lesen
5 Leserbewertungen
| Artikel (13 Seiten)
|
2,50 € (0,00 € im Abo)
Kommunikation in virtuellen Teams
Teil 1: Herausforderungen und Lösungsansätze
Die Projektarbeit in virtuellen Teams hat in den letzten beiden Jahrzehnten stark zugenommen. Durch die räumliche Trennung birgt die Kommunikation zwischen den Mitarbeitern jedoch einige Herausforderungen, wie Dr. Tomas Bohinc in dieser zweiteiligen Artikelserie darstellt. Im ersten Teil beschreibt er gängige Kommunikationsmodelle und zeigt, wie sich diese auf virtuelle Teams übertragen lassen. Darüber hinaus gibt er konkrete Tipps, wie Sie die Kommunikation verbessern können. Mehr lesen
7 Leserbewertungen
| Artikel (13 Seiten)
|
2,50 € (0,00 € im Abo)
Aktuelle Studienergebnisse
Web 2.0 verbessert die Leistung von Veränderungsprojekten
Schnell, kostengünstig und wirkungsvoll – so sollen Projekte idealerweise abgewickelt werden. Doch wie lassen sich diese teils gegensätzlichen Anforderungen erfüllen? Können Web-2.0-Instrumente, wie Wikis, Blogs oder Online-Befragungen die Projektabwicklung tatsächlich unterstützen? Eine an der Universität Stuttgart durchgeführte Online-Befragung von Projektleitern, Führungskräften und Fachexperten aus dem Bereich Neue Medien sollte diese Frage klären. Prof. Dr. Michael Reiß, Frank Ehrenmann und Dirk Steffens vom Lehrstuhl für Organisation am Betriebswirtschaftlichen Institut stellen die Ergebnisse vor und zeigen, welche Potenziale die Web-2.0-Instrumente zur Unterstützung der Projektarbeit haben. Mehr lesen
3 Leserbewertungen
| Artikel (10 Seiten)
|
2,50 € (0,00 € im Abo)
Gleiche Prozesse – verschiedene Prioritäten
Kulturelle Eigenheiten in internationalen Teams
Internationale Projekte stellen Projektleiter vor spezielle Herausforderungen: Kulturelle Eigenheiten führen zu uneinheitlicher Gewichtung von Projektzielen und -prozessen, Zeit- und Budgetüberschreitungen sind an der Tagesordnung. Warum das so ist, sollte eine empirische Studie klären. Auf Basis des international verbreiteten PM-Standards PMBOK(R) Guide untersuchte Dr. Jörg Storm, wie viel Zeit Projektmitarbeiter aus Deutschland, Japan und den USA für die Umsetzung der einzelnen PM-Prozesse aufwenden. Die Ergebnisse der Studie, die er gemeinsam mit Marcus Müller vorstellt, liefern eine wichtige Orientierung bei internationalen Projekten und zeigen, auf welche PM-Prozesse sich ein Projektleiter besonders konzentrieren muss, um Projekte mit deutschen, japanischen und amerikanischen Teammitgliedern erfolgreich abzuschließen. Mehr lesen
8 Leserbewertungen
| Artikel (8 Seiten)
|
2,50 € (0,00 € im Abo)
Mergers & Acquisitions - IT-Infrastrukturen systematisch zusammenführen
Häufig scheitern Zusammenschlüsse ganzer Unternehmen (Mergers) und Eingliederungen von Fremdunternehmen (Acquisitions), weil die errechneten Synergiepotenziale nicht erreicht werden. Die Ursache liegt oft darin, dass mangels einer standardisierten Vorgehensweise nicht ausreichend präzise Daten vorliegen und somit z.B. die Aufwände für die Integration der Unternehmens-IT falsch eingeschätzt werden. Sven Kreimendahl beschreibt in diesem Artikel die Kernelemente einer Projektmanagement-Methode für IT-Integration und zeigt, welche Vorteile diese bringt. Mehr lesen
5 Leserbewertungen
| Artikel (6 Seiten)
|
2,50 € (0,00 € im Abo)
Voll im Bild
Videokonferenzen vorbereiten und durchführen
Videokonferenzen sind eine gute Alternative zu Präsenzmeetings – insbesondere wenn die Projektmitarbeiter an verschiedenen Standorten arbeiten. Denn Videokonferenzen ermöglichen zum einen eine persönliche Atmosphäre und zum anderen lassen sich Reisekosten einsparen. Nicolai Rathmann erklärt, wann Videokonferenzen sinnvoll sind und worauf Sie bei Vorbereitung, Technik und Durchführung achten sollten. Mehr lesen
4 Leserbewertungen
| Artikel (6 Seiten)
|
2,50 € (0,00 € im Abo)
Selbstorganisation in kleinen Teams
Effizienter zusammenarbeiten mit Sozialer Software
In den vergangenen Jahren hat Soziale Software auch im Projektmanagement einen immer höheren Bedeutungsgrad erlangt. Sie bietet verteilten Teams in kleinen Projekten eine gemeinsame Plattform, um Dokumente und Informationen auszutauschen. Dr. Rolf Kremer erklärt, welche Funktionen in Social Software zur Verfügung stehen und wie diese Systeme die Selbstorganisation des Teams und damit die Abwicklung von Kleinprojekten unterstützen können. Mehr lesen
11 Leserbewertungen
| Artikel (7 Seiten)
|
2,50 € (0,00 € im Abo)
"Software as a Service" für Projekte: Vor- und Nachteile
Das virtuelle Projektbüro im Internet – mit "Software as a Service" (SaaS) ist man dieser Vision einen Schritt näher gekommen: Unternehmen können Soft- und Hardware für ihre Projektarbeit mieten; ihre Mitarbeiter greifen dann über das Internet auf diese Systeme zu und verwalten hier ihre Projekte. Doch ist das wirklich sinnvoll? Sind lokale Installationen nicht doch leistungsfähiger und sicherer? Welchen Nutzen bietet eine Internet-Lösung und wo liegen ihre Grenzen? Diese Fragen beantwortet Dr. Mey Mark Meyer in seinem Artikel. Im Anhang liefert er außerdem eine Checkliste zur Auswahl einer SaaS-Lösung für Projektmanagement. Mehr lesen
6 Leserbewertungen
| Artikel (8 Seiten)
|
2,50 € (0,00 € im Abo)
Erfahrungsbericht aus einem Wissensmanagement-Projekt
Die besonderen Herausforderungen bei der Leitung eines virtuellen Teams
Wissen wird in der heutigen Gesellschaft zunehmend zum eigentlichen Kapital der Unternehmen. Viele Firmen betreiben deshalb Wissensmanagement mit dem Ziel, das Wissen ihrer Mitarbeiter zu erfassen, zu erhalten und wieder zu verwenden. Zu diesem Zweck werden oft Gemeinschaften (Communities) gebildet, in denen sich interessierte Mitarbeiter freiwillig an einem Wissensaustausch zu einem bestimmten Thema beteiligen. Gisela Punzet leitete für einen global tätigen Konzern das virtuelle Kernteam einer solchen Community. In ihrem Erfahrungsbericht erläutert sie die Besonderheiten des Projekts und beschreibt, welche speziellen Schwierigkeiten sich durch die virtuelle Teamaufstellung ergaben und wie sie diese bewältigte. Mehr lesen
5 Leserbewertungen
| Artikel (7 Seiten)
|
2,50 € (0,00 € im Abo)
Virtuelle Teams
Teil 3: Maßnahmen für eine gute Zusammenarbeit
Das virtuelle Team ist aufgestellt, das Projekt hat begonnen und dank der Vorarbeiten des Projektleiters läuft die Arbeit gut. Damit das bis zum Projektabschluss so bleibt, muss sich der Projektleiter um sein Team kümmern. Im dritten Teil seiner Artikelreihe zu virtuellen Teams stellt Dr. Martin Kärner sechs Maßnahmen vor, die dabei helfen, auf Dauer eine gute Zusammenarbeit der Teammitglieder zu gewährleisten. Mehr lesen
3 Leserbewertungen
| Artikel (9 Seiten)
|
2,50 € (0,00 € im Abo)
Virtuelle Teams
Teil 1: Die Rolle des Projektleiters beim Aufbau virtueller Teams
Sie treffen sich selten persönlich, sondern kommunizieren nur über technische Hilfsmittel: virtuelle Projektteams. Martin Kärner erläutert in seinem Beitrag, warum Unternehmen immer häufiger solche Teams gründen, gibt Projektleitern Tipps für deren Aufbau und zeigt an einem Beispiel die Besonderheiten dezentraler Projektstrukturen auf. In weiteren Folgen dieser Artikelreihe geht der Autor auf spätere Projektphasen ein. Er beschreibt Schlüsseltätigkeiten, die die Zusammenarbeit fördern, und stellt Methoden und Tools zur Kommunikation in virtuellen Teams vor. Mehr lesen
1 Leserbewertungen
| Artikel (5 Seiten)
|
2,50 € (0,00 € im Abo)
Aktives Kommunikationsmanagement: Erfolgsfaktor für standortübergreifende Projekte
Moderne Informations- und Kommunikationstechnik ermöglicht die Zusammenarbeit von Personen, die räumlich getrennt sind. Damit diese virtuellen Teams erfolgreich arbeiten können, reicht eine leistungsfähige Technik allein nicht aus; die Mitarbeiter müssen auch auf die neue Art der Kommunikation vorbereitet und als Team aktiv gemanaget werden. Dr. Oliver Keiser zeigt, worauf es dabei ankommt und welche typischen Stolperfallen es gibt. Mehr lesen
1 Leserbewertungen
| Artikel (3 Seiten)
|
2,50 € (0,00 € im Abo)
Projektmanagement in multilokalen Projekten
Multilokale Projekte stellen selbst für erfahrene Projektleiter eine Herausforderung dar. Wie lassen sie sich effizient planen und steuern, wenn das Team verteilt an den verschiedensten Standorten arbeitet? Stefan Haffner beschreibt in diesem Beitrag typische Probleme in multilokalen Projekten und erläutert verschiedene Methoden zur Planung und Steuerung. Am Beispiel eines weltweiten Großprojekts aus dem Pharmabereich stellt der Autor einen konkreten Lösungsansatz vor und zeigt, welche Bedeutung einfache aber verbindliche Vereinbarungen auf globaler Ebene für den Projekterfolg haben. Mehr lesen
1 Leserbewertungen
| Artikel (3 Seiten)
|
2,50 € (0,00 € im Abo)
Kleine Projekte
Teil 5: Mitarbeiter an unterschiedlichen Standorten
Kleine Projekte werden häufig von Einzelunternehmen oder kleineren Firmen durchgeführt. Ein Büro als Kommunikationszentrale und ein Sekretariat für die Unterstützung bei der Projektarbeit sind nicht vorhanden. Das Projektteam setzt sich aus eigenen und externen Mitarbeitern zusammen, die oft räumlich voneinander getrennt arbeiten. Diese verteilte Struktur darf die Projektdurchführung jedoch nicht behindern. Olaf Clausen stellt Ihnen Ideen und Konzepte für eine erfolgreiche Durchführung von kleinen Projekten verteilt über mehrere Orte vor. Mehr lesen
2 Leserbewertungen
| Artikel (3 Seiten)
|
2,50 € (0,00 € im Abo)
Die Kunst, virtuelle Teams zu leiten
Was tun, wenn Ihr Team über ganz Deutschland, Europa oder die Welt verteilt ist? Wenn Sie als Projektmanager, ein Team zusammenstellen und steuern müssen, ohne dass dieses Team sich näher kennt, ohne gemeinsame Sitzungen oder direkten mündlichen Austausch? Damit dieses Vorhaben funktioniert, ist ein sehr spezifisches Projektmanagement notwendig. Bevor Sie sich also entscheiden, ein "virtuelles Team" zu leiten, müssen einige Details besonders sorgfältig geprüft und eingerichtet werden. Helga Schubert beschreibt in ihrem Artikel, worauf Sie achten müssen und gibt konkrete Tipps, wie Sie Ihr virtuelles Team sicher zum Projekterfolg führen. Mehr lesen
2 Leserbewertungen
| Artikel (4 Seiten)
|
2,50 € (0,00 € im Abo)
So managen Sie geographisch verteilte Projekte
Das "virtuelle Projekt", ähnlich wie das heute schon vielfach experimentierte "virtuelle Unternehmen", kann sich als das zukünftige Projektmodell erweisen. Eine Vorform davon, das geographisch verteilte Projekt, ist inzwischen häufig anzutreffen und wirft neue Herausforderungen und Chancen für das Projektmanagement auf. Mehr lesen
1 Leserbewertungen
| Artikel (3 Seiten)
|
2,50 € (0,00 € im Abo)
E-Mail: Missverständnisse vermeiden
E-Mails müssen ohne Mimik, Gestik und Stimme (z.B. Stimmlage, Betonung von Aussagen) auskommen. Das, was Sie "zwischen den Zeilen" mitteilen bzw. lesen, z.B. emotionale Tönungen (z.B. versteckte Kritik) führt schnell zu Missverständnissen. Einmal im Ton vergriffen – schon sind Kunden vergrault, Kollegen verärgert. E-Mails sind z.B. absolut ungeeignet, um Emotionen zu äußern und Konflikte auszutragen. Mehr lesen
2 Leserbewertungen
| Artikel (1 Seite)
|
1,00 € (0,00 € im Abo)
Vertrauensbildung in virtuellen Teams
Virtuelle Teams müssen die meiste Zeit ohne persönlichen Austausch zusammenarbeiten. Für die erfolgreiche Arbeit ist es in dieser Situation besonders wichtig, dass die Teammitglieder Vertrauen zueinander entwickeln. Detlev Stabenow gibt konkrete Tipps, was ein Projektleiter tun kann, um das Vertrauen im virtuellen Team zu fördern und aufrecht zu erhalten. Mehr lesen
2 Leserbewertungen
| Artikel (4 Seiten)
|
1,00 € (0,00 € im Abo)
Virtuelle Projektteams
Warum ein Präsenz-Kick-Off wichtig ist
Bei einem internationalen, virtuellen Projektteam sind die Budgetentscheider häufig der Meinung, dass ein Präsenz-Kick-Off nicht notwendig ist. Die zentrale Frage dabei lautet oft: Rechtfertigt das Projekt überhaupt eine solche Investition? Gerade bei großen, wichtigen Projekten sollte man sich diese Frage gar nicht erst stellen, meint Gudrun Höhne. Sie beleuchtet in diesem Tipp die wichtigsten Gründe für die Durchführung eines Präsenz-Kick-Offs und zeigt, was bei der Gestaltung des Meetings unbedingt zu beachten ist. Lässt sich ein virtueller Kick-Off nicht vermeiden, erfahren Sie darüber hinaus, welche Stolpersteine Sie dabei aus dem Weg räumen sollten. Mehr lesen
4 Leserbewertungen
| Artikel (3 Seiten)
|
2,50 € (0,00 € im Abo)