Osborn-Checkliste

Alex Osborn, der Erfinder des Brainstormings, entwickelte in den fünziger Jahren des 20. Jhdt. die nach ihm benannte Checkliste zur Problemlösung. Sie enthält neun Aufforderungen, um mit den bekannten oder bisher entwickelten Problemlösungsansätzen bzw. Ideen kreativ zu arbeiten:

  1. Put to other uses. (Anders verwenden)
  2. Adapt. (Nachahmen, nach Ähnlichem suchen)
  3. Modify. (Farbe, Form, Klang usw. verändern)
  4. Magnify. (Vergrößern, etwas hinzufügen, schneller machen usw.)
  5. Minify. (Verkleinern, etwas weglassen, langsamer machen usw.)
  6. Substitute. (Anderes Material, andere Bestandteile usw.)
  7. Rearrange. (Umstellen, neu sortieren, anders zusammenfügen)
  8. Reverse. (Umkehren, umdrehen, von der anderen Seite anschauen, auf den Kopf stellen)
  9. Combine. (Kombinieren, zusammenfügen, vermischen)
Von Bob Eberle stammt das für diese Methode verwendete Akronym "SCAMPER", zum Teil auch "SCAMMPERR" genannt.

Englischer Begriff Osborn's Checklist
Weiterführende Beiträge im Projekt Magazin
Fachbeitrag
Mind Mapping
Teil 2: Meetings planen und durchführen

Ein Meeting findet statt: Jeder weiß genau, worüber gerade gesprochen wird und welche Punkte noch offen sind. Kreative Ideen sprudeln. Keiner wird durch Bemerkungen gebremst. Die Zusammenhänge zwischen den einzelnen Beiträgen sind deutlich. Wiederholungen sind selten, da sie sofort auf bereits besprochene Punkte zurückgeführt werden. In einem Viertel der sonst üblichen Zeit werden Ergebnisse erarbeitet und Aufgaben verteilt. Das Protokoll können die Teilnehmer sofort mitnehmen. Das gibt es nicht, sagen Sie? Angelika Bodein zeigt, wie Sie das mit Mind Mapping schaffen. Mehr lesen

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5 Leserbewertungen | Artikel (4 Seiten) | 4,50 € (0,00 € im Abo)