Anordnungsbeziehung

Eine Anordnungsbeziehung ist nach DIN 69900-1 eine "quantifizierbare Abhängigkeit zwischen Ereignissen oder Vorgängen". "Quantifizierbar" bedeutet dabei, dass die Anordnungsbeziehung die Zeitdifferenz zwischen den bezogenen Zeitpunkten benennt. Üblich sind die Angabe minimaler und maximaler Zeitdifferenzen. Je nach Netzplantechnik wird dies unterschiedlich gehandhabt. Beispielsweise wird bei der Metra-Potential-Methode eine minimale Zeitdifferenz mit einer positiven Zahl, eine maximale mit einer negativen Zahl dargestellt. Andere Methoden geben explizit beide Zeitdifferenzen als positive Zahlen an.

Normen/Standards DIN 69900-1:1987
Abkürzung (Deutsch) AOB
Englischer Begriff Precedence Relationship, Logical Relationship, Dependency
Weiterführende Beiträge im Projekt Magazin
alle Spotlights Spotlight
Vorbereitung, Netzplantechnik, Critical Chain, Praxisberichte, Microsoft Project

Wie erstelle ich einen Terminplan?

Probleme und Verzögerungen gibt es in fast allen Projekten. Um den Abschlusstermin trotzdem zu halten, ist eine belastbare Terminplanung notwendig. Dafür braucht der Projektleiter einerseits das entsprechende methodische Handwerkszeug, andererseits... Mehr lesen

SW-Anleitung
Schnelleinstieg in Microsoft Project 2003 und 2007
Teil 2: Terminmanagement

Im ersten Teil der Artikelfolge haben Sie erfahren, wie Sie Ihr Projekt anlegen und die zugehörigen Vorgänge passend gliedern. Um die Vorgangsplanung abzuschließen, müssen Sie den Projektablauf mit Hilfe von Anordnungsbeziehungen abbilden, Meilensteine definieren und Terminziele als feste Termine in den Plan einbauen. Wie Sie dazu vorgehen und was Sie beachten müssen, damit Ihr Plan übersichtlich und flexibel bleibt, erklärt Josef Schwab in diesem zweiten Teil der vierteiligen Artikelserie. Mehr lesen

4.25
12 Leserbewertungen | Artikel (9 Seiten) | 2,50 € (0,00 € im Abo)
SW-Anleitung
Microsoft Project: Terminpläne übersichtlicher strukturieren mit der "Black Box"-Technik

Bevor man mit der Durchführung eines Projekts beginnt, sollte eigentlich der Terminplan vorliegen. Zu diesem Zeitpunkt sind jedoch meist viele Details noch nicht bekannt. Deshalb muss man zunächst mit einer Grobplanung starten, die dann im Projektverlauf kontinuierlich verfeinert wird. Um dabei den Überblick nicht zu verlieren, sollte man den Projektablauf konsequent nach einem einheitlichen Schema strukturieren. Steffen Reister empfiehlt dafür die "Black Box"-Technik, die für übersichtliche Projektpläne sorgt. Am Beispiel von Microsoft Project zeigt er, wie Sie dazu vorgehen und was Sie beachten müssen. Mehr lesen

3.666665
18 Leserbewertungen | Artikel (4 Seiten) | 2,50 € (0,00 € im Abo)
SW-Anleitung
Multi-Projektmanagement mit Microsoft Project
Teil 3: Die neue Funktion "Lieferumfang" und ihre Anwendung in der Praxis

Um Abhängigkeiten zwischen einzelnen Projekten darzustellen, stehen in Microsoft Project die projektübergreifenden Anordnungsbeziehungen zur Verfügung (siehe Teil 2). Terminänderungen im Quellprojekt wirken sich dabei automatisch auf die nachfolgenden Termine im Zielprojekt aus – was nicht immer erwünscht ist. Praktischer wäre es, Termine aus anderen Projekten darstellen zu können, ohne befürchten zu müssen, dass diese die Vorgänge im eigenen Projekt beeinflussen. Microsoft hat diesen Bedarf erkannt und in Project 2007 das neue Feature "Lieferumfang" ("Deliverable") eingeführt (Voraussetzung: Project Server). In diesem dritten und abschließenden Teil der Artikelfolge zeigt Josef Schwab die Anwendung des neuen Features in der Praxis und geht der Frage nach, inwieweit es sich dabei um eine echte Alternative zu den projektübergreifenden Anordnungsbeziehungen handelt. Mehr lesen

4.5
4 Leserbewertungen | Artikel (7 Seiten) | 2,50 € (0,00 € im Abo)
SW-Anleitung
Multi-Projektmanagement mit Microsoft Project
Teil 2: Projektübergreifende Verknüpfungen

Teilt man große Projekte in mehrere Teilprojekte auf, muss man oft sachliche, technische oder organisatorische Abhängigkeiten abbilden. Dies wird mit projektübergreifenden Anordnungsbeziehungen erreicht, die Vorgänge aus externen Plänen mit denen des eigenen Projektplans verknüpfen. Eingehenden Termine müssen dabei "gekapselt" werden, damit sie nicht automatisch die eigene Planung verändern. Josef Schwab stellt die Technik vor, mit der man projektübergreifende Anordnungsbeziehungen einrichtet und Termine kapselt. Außerdem zeigt er, wie sich diese Vorgehensweise bei einer Multi-Level-Terminplanung anwenden lässt. Mehr lesen

3
11 Leserbewertungen | Artikel (9 Seiten) | 2,50 € (0,00 € im Abo)
Fachbeitrag
Projektmanagement-Software
Vorsicht bei automatisch berechneten Pufferzeiten!

In komplexen Projekten werden Terminabläufe in der Regel mit speziellen Software-Lösungen dargestellt. Anhand der vom Planer definierten Arbeitspakte und deren Abhängigkeiten berechnet die Software Termine und Pufferzeiten. Allerdings können viele der gängigen PM-Lösungen nur einfache Anordnungsbeziehungen festlegen, sodass sich nicht alle in der Praxis auftretenden zeitlichen Wechselwirkungen korrekt abbilden lassen. Raoul Rudloff erläutert, welche Probleme daraus bei der Planung entstehen und wie sie sich umgehen lassen. Darüber hinaus stellt er einen einfachen Lösungsansatz vor, mit dem diese Probleme grundlegend beseitigt werden können. Mehr lesen

4
1 Leserbewertungen | Artikel (8 Seiten) | 2,50 € (0,00 € im Abo)
Fachbeitrag
Fixtermine versus geschätzte Termine: So behalten Sie die Übersicht in Ihrem Projektplan

Wohl jeder Projektleiter kennt den Konflikt, wenn extern vorgegebene Termine und geschätzter Zeitbedarf nicht in Einklang zu bringen sind. In einer solchen Situationen ist der Termin ein Ziel und nicht mehr Ergebnis einer Schätzung. Um das Problem zu lösen, müssen Terminziele und Projektschätzung getrennt betrachtet werden. Hilfreich ist dabei ein Projektplan, in dem sowohl die geschätzten Termine als auch die Fixtermine enthalten sind und der Pufferzeiten ebenso wie Terminkonflikte anzeigt. Josef Schwab beschreibt in seinem Artikel, wie Sie einen solchen Projektplan in Microsoft Project erstellen und zeigt, wie Sie die Pufferzeiten mit Hilfe einer selbst definierten Ansicht übersichtlich darstellen. Mehr lesen

5
2 Leserbewertungen | Artikel (5 Seiten) | 2,50 € (0,00 € im Abo)
Fachbeitrag
Einführung in die Netzplantechnik
Teil 2: Abhängigkeiten bestimmen und modellieren

Ist der Aufwand für eine genaue Terminplanung gerechtfertigt? Welche Arbeitsschritte sind Pflicht, wo beginnt die Kür? Jeder Projektmanager, der eine systematische Projektplanung betreiben möchte, sieht sich mit diesen Fragen konfrontiert. Die wahre Kunst besteht darin, sich nicht in Details zu verlieren, aber dennoch alle wesentlichen Zusammenhänge korrekt zu berücksichtigen. Wer dies beherrscht, für den ist die Netzplantechnik ein nützliches Prognoseinstrument. In Teil 2 dieser Artikelfolge zur Netzplantechnik beschreibt Dr. Georg Angermeier, wie in einem Netzplan die Abhängigkeiten der Vorgänge ermittelt und modelliert werden können. Mehr lesen

4
1 Leserbewertungen | Artikel (7 Seiten) | 2,50 € (0,00 € im Abo)
Fachbeitrag
Einführung in die Netzplantechnik
Teil 1: Den Faktor Zeit beherrschen

Die Netzplantechnik ist ein wahrer Klassiker: Sie stammt aus Zeiten, in denen es den Begriff "Projektmanagement" noch gar nicht gab. Doch an ihrem ebenso einfachen wie genialen Grundprinzip hat sich bis heute nichts geändert. Das macht die Netzplantechnik zu einem unverzichtbaren Instrument für alle, die Projekte planen – vom Einsteiger bis zum Profi. Dr. Georg Angermeier stellt in dieser Artikelfolge die wesentlichen Prinzipien dieser Technik vor, erklärt die unterschiedlichen Planungsmethoden und beschreibt wie man sachgerecht einen einsatzfähigen Terminplan erstellt. Teil 1 beschreibt den Nutzen der Netzplantechnik und erklärt die Grundprinzipien. Mehr lesen

4
1 Leserbewertungen | Artikel (7 Seiten) | 2,50 € (0,00 € im Abo)
Fachbeitrag
Arbeitspakete: Stabiles Fundament eines Projekts

Arbeitspakete sind die Grundbausteine eines Projekts. Nur wenn sie richtig definiert sind, steht das Projektgebäude stabil. Sie sind für die Arbeitsverteilung an die Mitarbeiter notwendig und ermöglichen effizientes Projekt-Controlling. Dr. Georg Angermeier erläutert in seinem Beitrag, wie Sie Arbeitspakete definieren und bei der Projektabwicklung für die Überwachung und vorausschauende Steuerung einsetzen können. Anhand eines Praxisbeispiels verdeutlicht er die entscheidende Rolle des Arbeitspakets im Projektkontext. Mehr lesen

3.545455
11 Leserbewertungen | Artikel (8 Seiten) | 4,50 € (0,00 € im Abo)
SW-Anleitung
Schnelleinstieg in Microsoft Project 98 und 2000
Von der Planung zur Überwachung
Teil 3: Planung optimieren und dokumentieren

Die Vorgangsliste ist fertig, die Ressourcen sind eingeplant, die Vorgangsbeziehungen regeln den zeitlichen Ablauf des Projektstrukturplans. Nur noch wenige Schritte sind erforderlich, um die Planungsphase endgültig abzuschließen. Im dritten Teil unseres Schnelleinstiegs warnt Ignatz Schels vor den häufigsten Fehlern bei der Terminplanung und zeigt, wie Sie Verknüpfungen optimieren, überlastete Ressourcen entlasten und die zur Dokumentation notwendigen Planungsunterlagen erstellen. Mehr lesen

0
Leserbewertungen | Artikel (6 Seiten) | 2,50 € (0,00 € im Abo)