Damit das nächste Projekt besser wird

Projektreview mit Schwachstellenanalyse

Sie wollen zum Projektabschluss die Projekthistorie aufarbeiten oder bestehende Konflikte im Projektteam klären? Ist es Ihnen wichtig, dass das gesammelte Projektwissen künftigen Projekten zur Verfügung steht? Dann führen Sie einen Projektreview mit Schwachstellenanalyse durch. Ulrich Nägele gibt Projektleitern und PMO-Mitarbeitern ein "Drehbuch" für seine konkrete Gestaltung an die Hand. Methodischer Kern ist eine systematische Schwachstellenanalyse, die sich an der Ursachen-Wirkungs-Methode von Kaoru Ishikawa orientiert. Schritt für Schritt beschreibt der Autor die Vorgehensweise beim Review und stellt zugleich eine effiziente Methode vor, mit der Sie Ihre Projekterfahrungen systematisch auswerten und für neue Projekte nutzen können.

Ein Projektreview mit Hilfe der Schwachstellenanalyse stellt eine effiziente Methode dar, um die Erfahrungen aus dem Projekt systematisch auszuwerten und das gewonnene Wissen für neue Projekte nutzbar zu machen. Darüber hinaus bietet sich diese Form des Projektreviews auch an, um angestaute Spannungen und ungeklärte Konflikte zwischen den Projektbeteiligten aufzudecken, moderierend einzugreifen und diese aufzulösen.

Dieser Artikel gibt Ihnen ein "Drehbuch" für die ganzheitliche Gestaltung solcher Projektreviews an die Hand. Der methodische Kern dieses Projektreviews ist eine Schwachstellenanalyse, die sich stark an die bekannte Ursachen-Wirkungs-Methode von Kaoru Ishikawa anlehnt.

Hier werden systematisch die einzelnen Schritte dargestellt, wie Sie ein solches Projektreview effizient durchführen, um gemeinsam mit den Projektbeteiligten

  • die Projekthistorie aufzuarbeiten,
  • Wissen für die Zukunft zu generieren,
  • die Möglichkeit zu schaffen, Spannungen und Konflikte zu lösen,
  • das Projekt emotional zum Abschluss zu bringen.

Interessenneutrale Moderation

Die interessenneutrale Moderation stellt einen Schlüsselfaktor für den erfolgreichen Verlauf des Projektreviews dar. Häufig kommt der Moderator aus der eigenen Organisation. Auch in diesem Fall ist es wesentlich, dass er diese Rolle neutral ausübt. Das bedeutet: Der Moderator bringt sich selbst inhaltlich nicht ein, nimmt die Interessen aller Teilnehmer gleichberechtigt wahr, steuert und fasst die Beiträge der Teilnehmer zusammen und versteht sich als Prozessbeschleuniger. Seine Moderation wirkt wie ein Katalysator für die Ideen der Teilnehmer und hält den Prozess der Projektaufarbeitung am Laufen.

Als Moderatoren eignen sich erfahrungsgemäß Mitarbeiter aus Unternehmensbereichen, die mit Moderationstechniken vertraut sind, wie z.B. Mitarbeiter aus den Bereichen Organisation und Personal, oder - soweit vorhanden - des Project Management Office.

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