Emotionale Intelligenz: Verbesserte Teamarbeit durch die FOKA-Methode

Die Dynamik und KomplexitätKomplexitätKomplexität bezeichnet die Eigenschaft eines Systems , nicht deterministisch vorhersagbar auf Änderungen innerer oder äußerer Parameter zu reagieren im Projektalltag wächst – und damit auch die Belastung für die Projektteams. Immer häufiger werden Projekte bei gleichem Leistungsanspruch mit weniger Ressourcen ausgestattet. Diese Situation lässt sich nur durch Kooperation und ein konstruktives Miteinander meistern. Doch wie werden aus hochspezialisierten Individualisten plötzlich teamfähige Projektmitarbeiter? Ein wichtiger Schlüssel dazu heißt "Emotionale IntelligenzEmotionale IntelligenzDer Begriff "Emotionale Intelligenz" wurde von Daniel Goleman in seinem Buch "Emotional Intelligence" geprägt. Die Notwendigkeit dieses, zeitweise zum Modewort gewordenen Begriffs, sollte kritisch beurteilt werden. Bestehende Konzepte, wie z.B der Myer-Briggs-Typenindikator u.v.a., behandeln die Frage der Wechselwirkung zwischen Persönlichkeit und sachlichem Erfolg zum Teil weitaus differenzierter." (EI). Jörg Meyer zeigt in diesem Beitrag, wie Emotionale Intelligenz und TeamfähigkeitTeamfähigkeitTeamfähigkeit bezeichnet zunächst lediglich die Fähigkeit eines Menschen, sich einer Gruppe anderer Menschen anzuschließen. Dies bedeutet, soziale Kontakte zu den einzelnen Mitgliedern der Gruppe aufzubauen und eine von den anderen akzeptierte Position innerhalb des Beziehungsgeflechts der Gruppe einzunehmen. Den Kontrast zur Teamfähigkeit bilden Einzelgänger, die sich vom Team distanzieren und Ausgegrenzte, die vom Team ausgeschlossen werden. zusammenhängen und stellt eine Vorgehensweise vor, wie sich EI erlernen und fördern lässt. Seine FOKA-Methode soll den zwischenmenschlichen Umgang der Mitarbeiter miteinander verbessern und als Controlling-Instrument für das eigene Verhalten dienen.

 

Emotionale Intelligenz: Verbesserte Teamarbeit durch die FOKA-Methode

Die Dynamik und KomplexitätKomplexitätKomplexität bezeichnet die Eigenschaft eines Systems , nicht deterministisch vorhersagbar auf Änderungen innerer oder äußerer Parameter zu reagieren im Projektalltag wächst – und damit auch die Belastung für die Projektteams. Immer häufiger werden Projekte bei gleichem Leistungsanspruch mit weniger Ressourcen ausgestattet. Diese Situation lässt sich nur durch Kooperation und ein konstruktives Miteinander meistern. Doch wie werden aus hochspezialisierten Individualisten plötzlich teamfähige Projektmitarbeiter? Ein wichtiger Schlüssel dazu heißt "Emotionale IntelligenzEmotionale IntelligenzDer Begriff "Emotionale Intelligenz" wurde von Daniel Goleman in seinem Buch "Emotional Intelligence" geprägt. Die Notwendigkeit dieses, zeitweise zum Modewort gewordenen Begriffs, sollte kritisch beurteilt werden. Bestehende Konzepte, wie z.B der Myer-Briggs-Typenindikator u.v.a., behandeln die Frage der Wechselwirkung zwischen Persönlichkeit und sachlichem Erfolg zum Teil weitaus differenzierter." (EI). Jörg Meyer zeigt in diesem Beitrag, wie Emotionale Intelligenz und TeamfähigkeitTeamfähigkeitTeamfähigkeit bezeichnet zunächst lediglich die Fähigkeit eines Menschen, sich einer Gruppe anderer Menschen anzuschließen. Dies bedeutet, soziale Kontakte zu den einzelnen Mitgliedern der Gruppe aufzubauen und eine von den anderen akzeptierte Position innerhalb des Beziehungsgeflechts der Gruppe einzunehmen. Den Kontrast zur Teamfähigkeit bilden Einzelgänger, die sich vom Team distanzieren und Ausgegrenzte, die vom Team ausgeschlossen werden. zusammenhängen und stellt eine Vorgehensweise vor, wie sich EI erlernen und fördern lässt. Seine FOKA-Methode soll den zwischenmenschlichen Umgang der Mitarbeiter miteinander verbessern und als Controlling-Instrument für das eigene Verhalten dienen.

 

Die Bedeutung der psychosozialen Faktoren im Arbeitsleben nimmt zu. "Soft SkillsSoft SkillsSoft Skills sind Persönlichkeitseigenschaften, -fähigkeiten und -einstellungen, die unabhängig sind von fachlichen Voraussetzungen und Kompetenzen. Soft Skills sind trainierbar und werden häufig mit sozialer Kompetenz gleichgesetzt. " wie FührungFührungDie Führung des Projektteams zählt wie die Projektplanung, das Projekt-Controlling oder die Steuerung zu den Grundaufgaben im Projektmanagement und wird deshalb dem oder der Projektmanager(in) übertragen. Nicht immer hat die Rolle des Projektmanagers aber die gleichen hierarchischen Befugnisse und Mittel wie sie zu einer Führungsposition im Linienmanagement gehören., KommunikationKommunikationDer Austausch von Informationen zwischen den Projektbeteiligten, insbesondere innerhalb des Projektteams, ist einer der entscheidenden Erfolgsfaktoren des Projektmanagements. Trotz aller technischer Hilfsmittel, die Kommunikation erleichtern, bleibt ausschlaggebend, in wie weit die einzelnen Projektbeteiligten bereit sind, ihre Erfahrungen mitzuteilen und bei Problemen die anderen zu fragen., Sozialkompetenz, Kooperation, Emotionale Intelligenz und MotivationMotivation"Motivation" ist einerseits ein zentraler Begriff der Psychologie, der dort fachspezifisch zur Beschreibung menschlichen Verhaltens verwendet wird. Die Arbeitspsychologie wendet diesen Motivationsbegriff auf die spezielle Situation der Arbeitswelt an und versucht so, z.B. Regeln für Mitarbeiterführung zu entwickeln. rücken in den Mittelpunkt des Projektgeschehens. Dieser Trend wird sich in den kommenden Jahren noch verstärken.

Professor Michael Kastner, Leiter des Instituts für Arbeitspsychologie und Arbeitsmedizin in Herdecke, erklärt warum: "Psychosoziale Faktoren werden so wichtig, weil wir die Dynaksität (Bild 1) nicht mehr allein bewältigen können, sondern verschiedene Leute mit unterschiedlichem Wissen dahin bringen müssen, dass sie ihr Wissen in einen gemeinsamen Topf der ProblemlösungProblemlösungProblemlösung ist die erfolgreiche Erledigung einer Aufgabe , für die es noch keinen Lösungsweg gab. werfen und dann gemeinsam am selben Strick in die selbe Richtung ziehen."

Bild 1: Der Begriff "Dynaksität".

Diese Zunahme an Dynaksität ist auch im Projektmanagement-Alltag deutlich zu erkennen. Immer öfter werden Projekte mit weniger Ressourcen ausgestattet. Der Anspruch der AuftraggeberAuftraggeberDer Auftraggeber eines Projekts ist der wichtigste Projektbeteiligte (Stakeholder). Er erteilt den Auftrag und ist der Vertragspartner, der über den Erfolg des Projekts endgültig entscheidet. an die LeistungLeistungLeistung im allgemeinen Sprachgebrauch des Projektmanagements ist der den vereinbarten Anforderungen genügende und monetär bewertete Output eines Projektprozesses. bleibt aber gleich.

Es gibt zwar keinen allgemein gültigen Königsweg für erfolgreiche Projektarbeit. Sicher ist jedoch: Die Motivation und SteuerungSteuerungPlanen, Überwachen und Steuern sind die Haupttätigkeiten des/der Projektmanager(in). Überwachung und Steuerung sind eine untrennbare Einheit, "Controlling" integriert sie weitgehend zu einem einzigen Begriff. Dabei umfasst Controlling alle Aspekte der Überwachung. Steuerung kann jedoch deutlich über Controlling hinausgehen, insbesondere wenn man den in der HOAI definierten Begriff der Projektsteuerung (s.d.) betrachtet. von selbstständig arbeitenden Teams ist unabdingbar. Kooperation und ein konstruktives Miteinander sind ein entscheidender Erfolgsfaktor bei der operativen Umsetzung von Projekten. Qualitätsnormen einzuhalten und Prozesse zu optimieren ist ohne funktionierende TeamarbeitTeamarbeitDie gemeinsame Arbeit von mehreren, in der Regel gleichberechtigten Personen an einer Aufgabe wird oft als Teamarbeit bezeichnet. Dabei können drei Grundkonstellationen unterschieden werden: die kollegiale Zusammenarbeit nach aktuellem Bedarf die tatsächlich gleichzeitige Bearbeitung einer Aufgabe durch das Team an einem Ort das gemeinsame Arbeiten an einem Ziel mit verteilten Aufgaben, die im Team vereinbart werden und über die gegenüber dem Team berichtet wird. nicht vorstellbar. Doch das ist leichter gesagt als getan. Was muss passieren, damit Teamarbeit gelingt? Wie werden aus hochspezialisierten Individualisten plötzlich teamfähige Projektmitarbeiter?

Ist Emotionale Intelligenz erlernbar?

In Zusammenhang mit den immer schwierigeren Arbeitsbedingungen von Projektteams hat der Faktor der Emotionalen Intelligenz an Relevanz zugenommen und wird verstärkt nachgefragt: "Emotionale Intelligenz" ist die Fähigkeit, mit den eigenen Gefühlen und den Gefühlen anderer angemessen umzugehen.

Im Unterschied zum IQ kann der Mensch diese Fähigkeit erlernen, wenn auch mit verhältnismäßig großem AufwandAufwandAufwand (Projektmanagement) ist die Menge aller monetär quantifizierbaren Eingangsgrößen in ein Projekt, in ein Programm, in ein Projektportfolio oder in einen Teil eines Projekts.. Klassische Methodenkompetenzen, wie der Umgang mit Software, lassen sich im Gegensatz zur Fähigkeit der Emotionalen Intelligenz vergleichsweise einfach aneignen.

Emotionale Intelligenz oder Sozialkompetenz zu erlernen und zu entwickeln ist ein Prozess, den Unternehmen durch systematische Personalentwicklung nachhaltig unterstützen können. Als Voraussetzung gilt die Grundbereitschaft der Lernenden, sich mit der eigenen Person und ihrer Wirkung auf andere auseinander zusetzen.

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