GPM-Expertentagung zum Thema Projektportfolio- und Programm-Management

Durch eine zunehmende Projektorientierung in den Unternehmen liegt der Fokus nicht mehr nur auf dem einzelnen Projekt. In den Mittelpunkt rückt immer mehr das Management von Projekten mit ihren gegenseitigen Abhängigkeiten, also das Programm- und Portfoliomanagement. Ein Forum für den Erfahrungsaustausch zu diesem Thema bot die zehnte Projektmanagement-Expertentagung "Projektportfolio- und Programm-Management", die in Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Projektmanagement (GPM) am 6. und 7. Mai 2004 in Fulda stattfand. Esther Blaurock hat die Tagung besucht und das Wichtigste für Sie zusammengefasst.

Durch eine zunehmende Projektorientierung in den Unternehmen liegt der Fokus nicht mehr nur auf dem einzelnen Projekt. In den Mittelpunkt rückt immer mehr das Management von Projekten mit ihren gegenseitigen Abhängigkeiten, also das Programm- und Portfoliomanagement. Ein Forum für den Erfahrungsaustausch zu diesem Thema bot die zehnte Projektmanagement-Expertentagung "Projektportfolio- und Programm-Management" (PPM), die in Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Projektmanagement (GPM) am 6. und 7. Mai 2004 in Fulda stattfand. Prof. Dr. Reschke (FH München), Institut für Projektmanagement und Campana & Schott Realisierungsmanagement leiteten die Tagung.

Das Thema Projektportfolio-Management gewinnt zunehmend an Bedeutung; das zeigte die hohe Teilnehmerzahl: Etwa 120 Führungskräfte und Experten, die in ihren jeweiligen Unternehmen für eine wirkungsvolle Umsetzung von Projektmanagement verantwortlich sind, waren nach Fulda gereist, um praktische Beispiele und aktuelle Trends im Projektportfoliomanagement zu beleuchten, Erfahrungen auszutauschen sowie konkrete Anregungen für das eigene Unternehmen mit nach Hause zu nehmen. Die Erwartungen wurden erfüllt, die Teilnehmer bewerteten den allgemeinen Nutzen der Veranstaltung fast durchgängig mit "sehr gut".

Erfahrungen aus der Praxis

Mehr als 20 PM-Experten berichteten in Vorträgen und Workshops aus ihrer Erfahrung: Beteiligt waren Führungskräfte und Fachleute aus Unternehmen wie Porsche, Infineon, Tchibo, Nokia, Pirelli, Hannoversche Rückversicherung, Robert Bosch, Fraport und anderen. Die Vorträge beleuchteten sowohl grundlegende Aspekte und theoretische Ansätze als auch individuelle Lösungsansätze und Erfahrungen aus der Einführung.

Auf großes Interesse - zu erkennen an der regen Beteiligung bei der Abschlussdiskussion - stießen unter anderem die folgenden zwei Vorträge:

Dr. Sven Lorenz, CIO bei Porsche, stellte die Anforderungen an ein Projektportfolio- und Programm-Management für den zentralen IT-Bereich bei Porsche vor. Ausgangspunkt bildete der stark standardisierte Gesamtprozess des kleinsten, zugleich aber profitabelsten Fahrzeugherstellers der Welt. Der mittlerweile bei Porsche etablierte Prozess sieht eine durchgängige Steuerung von der IT-Projektportfolioplanung über die Durchführung von einzelnen IT-Projekten bis hin zum laufenden IT-Betrieb vor.

Die Priorisierung von IT-Projekten in einem multinationalen Konzern als Prozess war auch das Anliegen von Dr. Markus Pfannmüller aus dem globalen Project Management Office der Infineon Technologies. Für eine erfolgreiche konzernweite Prozesseinführung in der IT müssen seiner Meinung nach drei wesentliche Bedingungen erfüllt sein:

  1. Zu allererst müssen Grundlagen in Form eines
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