Interview mit Jürgen Schott, Vorsitzender der PM@Siemens Academy

Projektförderung bei Siemens: Ziele und Erwartungen der Initiative PM@Siemens

Der Trend in großen Unternehmen, mehr Bewusstsein für die Bedeutung des Projektmanagements zu schaffen, findet bei Siemens seinen Widerhall in der groß angelegten Initiative PM@Siemens. Teil dieser Initiative ist die PM@Siemens Academy, die Jürgen Schott als Vorsitzender leitet. Dr. Alexander Gleich sprach mit ihm über die Ziele und Erwartungen von PM@Siemens und deren Auswirkungen auf die Stellung des Projektleiters im Unternehmen.

Der Trend in großen Unternehmen, mehr Bewusstsein für die Bedeutung des Projektmanagements zu schaffen, findet bei Siemens seinen Widerhall in der groß angelegten Initiative PM@Siemens. Teil dieser Initiative ist die PM@Siemens Academy, die Jürgen Schott als Vorsitzender leitet. Dr. Alexander Gleich sprach mit ihm über die Ziele und Erwartungen von PM@Siemens und deren Auswirkungen auf die Stellung des Projektleiters im Unternehmen.

Jürgen Schott ist seit 1975 in verschiedene Funktionen für Siemens im In- und Ausland tätig. Seit 1998 ist er Berater des Projektmanagements, seit 2001 leitet er als Vorsitzender die PM@Siemens Academy.

Projekt Magazin: Herr Schott, Siemens hat vor etwa fünf Jahren die Initiative PM@Siemens ins Leben gerufen, um unternehmensweit einheitliche Standards für das Projektmanagement zu schaffen. Was waren die Gründe für diese Initiative und wo steht diese heute?

Jürgen Schott: Die Idee, sich mit PM auseinander zu setzen, entstand 1998. PM war damals schon in den einzelnen Bereichen etabliert, aber in unterschiedlichen Ausprägungen, denn jeder trieb PM seinen eigenen Bedürfnissen entsprechend voran. Der Zentralvorstand, Prof. Edward G. Krubasik, war der Meinung, dass alle eingebunden werden sollten, die im Unternehmen mit PM zu tun haben. Ziel war es, Synergie zu schaffen, indem Methoden der verschiedenen Bereiche zusammengefasst werden.

Wir begannen 1999 mit vier Bereichen, bei denen PM zum Kerngeschäft gehört und ermittelten, was es in diesen Bereichen zum PM gab. Die Vertreter der einzelnen Bereiche, die sogenannten Bereichsbeauftragten, setzten sich anschließend zusammen und führten eine Art Best Practice-Austausch durch. Daraus filterten wir heraus: Was ist wichtig im PM? Was davon sollte zum verbindlichen Standard werden?

Vom Ziel der Standardisierung waren wir zu diesem Zeitpunkt noch sehr weit entfernt. Dafür brauchten wir alle Bereiche, die PM betreiben. Innerhalb von zwei Jahren kamen dann vier Bereiche hinzu und schließlich vor kurzem noch zwei weitere, so dass jetzt insgesamt zehn Bereiche beteiligt sind.

"PM@Siemens soll dem Geschäft dienen und einen Projekterfolg ermöglichen."

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