Mind Mapping

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Mind Mapping

Mind Mapping ist eine Kreativitätsmethode zur strukturierten Sammlung von Ideen. Charakteristisch ist die Visualisierung der Assoziationsketten in Form von neuronalen Strukturen, ausgehend von einem Zentrum. Mind Mapping lässt sich sowohl von einer einzelnen Person als auch innerhalb von Gruppen beliebiger Größe einsetzen.

Mind Mapping ist eine Allround-Methode, die für Entscheidungs-, Kreativ- und Strukturierungsprozesse aller Managementdisziplinen verwendet werden kann. Aufgrund seiner Allgemeinheit ist Mind Mapping oft der erste Schritt in einem Arbeitsprozess. Mind Maps liefern qualifizierten Input für viele andere Methoden.

Einsatzbeispiele von Mind Maps im Projektmanagement: Produktspezifikation, Produktstrukturplan, Projektstrukturplan, Risikoanalyse, Kommunikationsplanung, Problemanalyse, Aufgabenplanung, Erstellung von Konzepten, Vorbereitung von Meetings, Protokollierung von Besprechungen, Projektorganisation, Stakeholderanalyse.

  • Von jedem überall einsetzbar
  • Einfache Strukturierung von Inhalten und Prozessen
  • Visualisiert intuitiv Zusammenhänge
  • Liefert Input für vollständige Projekt- und Produktstrukturplanung
  • Bei umfangreichen Fragestellungen leicht unübersichtlich
  • Bei Anwendung in Gruppen besteht die Gefahr des Gruppendenkens, d.h. die Gruppenmitglieder beeinflussen sich gegenseitig und schränken die Kreativität der einzelnen dadurch ein.
  • Eingeschränkt geeignet, um vollständige Projekt- und Produktstrukturpläne zu erstellen.
  • Möglichst entspanntes Umfeld notwendig, um optimale Ergebnisse zu erhalten.
  • Bei Gruppen muss der Moderator Erfahrungen in der Moderation der entsprechenden Gruppengröße und der Erstellung großer Mind Maps haben.

Mind Mapping kann jeder für sich sofort ohne Vorkenntnisse anwenden. In Gruppen und insbesondere in Großgruppen sollte der Moderator sowohl Erfahrungen in der Erstellung umfangreicher Mind Maps als auch in der Moderation der entsprechenden Gruppengröße haben.

Expertenwissen der beteiligten Personen
Strukturierte Visualisierung der erarbeiteten Informationen in Form von Mind Maps
  • Einfachste Variante: Stift und Papier
  • Arbeitsgruppe: Flip-Chart / White-Board / Packpapier und Stifte
  • Großgruppe: mehrere Bahnen Packpapier mit Klebeband zur benötigten Größe zusammengeklebt, sehr dicke Filzstifte mit verschiedenen Farben
  • Digital: Rechner mit entsprechender Software
  • Arbeitsgruppe: Evtl. Großbildschirm oder Beamer
  • Für Priorisierung: Klebepunkte, ggf. in unterschiedlichen Farben.

Schritt 1: Schreiben Sie den zentralen Begriff in die Mitte der Zeichenfläche!

Definieren Sie den zentralen Begriff (bzw. die zentrale Fragestellung, das Problem) der Mind Map und schreiben Sie diesen, wie Bild 1 zeigt, in die Mitte der Zeichenfläche, auf der die Mind Map entstehen soll (z.B. Blatt Papier, Plakat oder Bildschirm).

Mind Map Thema

Bild 1: Im Zentrum der Mind Map steht das Thema.

Im Zentrum der Mind Map steht das Thema.

Schritt 2: Erstellen Sie die Mind Map aus den Assoziationen der Teilnehmer!

Sammeln Sie anschließend Ihre Ideen. Jede Idee wird sofort in die Mind Map eingetragen, d.h. die Ideen werden nicht zuerst angesammelt und im nächsten Schritt eingetragen, sondern sofort in der Map festgehalten. Ziehen Sie hierzu vom zentralen Thema Linien ("Äste"), an deren Ende Sie jeweils einen Begriff schreiben (siehe Bild 2).

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  • Die Ideen sollen frei assoziiert und zunächst nicht bewertet...

Priorisierte Mind Map

Nachdem alle Assoziationen in die Mind...

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Die grafische Form der Mind Map und ihr methodischer Einsatz, das Mind Mapping, gehen auf Tony Buzan (geb. 1942) zurück, der sie als Kreativmethode für ein strukturiertes Assoziieren Anfang der 1970er Jahre erfand und populär machte. In seinem Blog gibt Buzan das Jahr 1974 als Erfindungsjahr der Mind Map an. In den Büchern "Make the Most of Your Mind" (1977) und "The Mind Map Book" (1996) beschreibt er das Arbeiten mit Mind Maps.

"Mind Maps" ist eine eingetragene Wortmarke des britischen Unternehmens The Buzan Organisation, Ltd.

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