Anleitung mit Übungen und Beispiel Angst, öffentlich zu reden? Mit Introvision lösen Sie das Problem dauerhaft

Angst, öffentlich zu reden? Mit Introvision lösen Sie das Problem dauerhaft

Sie halten einen Vortrag vor einem Fachpublikum und Ihre Nervosität nimmt einfach nicht ab. Haben Sie Angst, öffentlich zu reden oder generell öffentlich aufzutreten? Dann testen Sie die Methode Introvision, um Ihre Ängste aufzulösen.

Management Summary

Anleitung mit Übungen und Beispiel Angst, öffentlich zu reden? Mit Introvision lösen Sie das Problem dauerhaft

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Sie halten einen Vortrag vor einem Fachpublikum und Ihre Nervosität nimmt einfach nicht ab. Haben Sie Angst, öffentlich zu reden oder generell öffentlich aufzutreten? Dann testen Sie die Methode Introvision, um Ihre Ängste aufzulösen.

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Die Angst davor, öffentlich aufzutreten, ist wie Prüfungsangst. Sie sollte nicht mit Lampenfieber verwechselt werden, denn Lampenfieber legt sich mit dem Beginn des Auftritts normalerweise. Diese Angst geht tiefer und betrifft über 40% aller Menschen (vgl. Statista 2013). Viele plagen regelrechte Panikattacken.

Dabei ist es egal, ob es um eine Präsentation vor Kund:innen oder im Kollegium geht, die Teilnahme an einem Assessment Center oder eine mündliche Prüfung. Die Angst ist ein ständiger Begleiter, oft schon während der Vorbereitung auf die Situation. Kein Wunder, dass es zahlreiche Artikel, Kurse und Bücher gibt, die dabei helfen sollen, diese Angst zu besiegen – oder mit ihr zu leben.

Mein Ansatz ist ein anderer: Mir geht es darum, diese Angst für immer aufzulösen. Ja, Sie haben richtig gelesen: auflösen, für immer – und zwar innerhalb kurzer Zeit. Das geht nur, indem man den Ursachen auf den Grund geht und sie genau dort auflöst! Mein Ansatz hilft übrigens auch gegen Lampenfieber.

Ich arbeite seit vielen Jahren mit der Methode Introvision. Den meisten Menschen helfe ich mit wenigen Sitzungen. In diesem Artikel zeige ich, wie Sie auch selbst Introvision bei Ihren eigenen Stressthemen und Ängsten anwenden können. Zunächst erläutere ich, wie Ängste wirken und wie Introvision diese auflöst.

Woher kommt die Angst, sich öffentlich zu präsentieren?

Im Gehirn verantwortlich ist die Amygdala. Sie ist Teil des limbischen Systems, arbeitet unbewusst und erkennt bedrohliche Situationen sofort (vgl. Roth 2022). Die Amygdala sortiert Sinnesreize vor, vergleicht diese mit Erinnerungen und ruft emotionale Reaktionen auf. Sie fungiert als eine Art "Rauchmelder" für Gefahr – und reagiert extrem schnell, wesentlich schneller, als wir logisch denken können.

Durch einen Alarm wie "Achtung, Gefahr, du vermasselst deinen Auftritt und blamierst dich total!" lässt die Amygdala die Angst losrasen – im Tempo eines ICE. Der Weg zurück aber, der durch die Abteilung Lass-uns-mal-vernünftig-Nachdenken des Denkapparates führt, wird so gemächlich zurückgelegt wie ein vor sich hinzockelndendes Pferdefuhrwerk.

Das Problem: Durch Verstehen und Denken haben wir leider keinen Einfluss auf Emotionen – das ist im Gehirn nicht vorgesehen. Der Alarm schrillt also immer weiter. Die Amygdala wird mithilfe von Introvision jedoch neu programmiert (vgl. Köpnick 2022b).

Der Auslöser des Alarms sitzt zumeist tief: Wer Angst davor hat, öffentlich zu reden, hat oft schon in der Kindheit "gelernt", dass Fehler schlecht sind. Vielleicht wurde die Person ausgeschimpft, vielleicht sogar mit Liebesentzug bestraft. Auf jeden Fall wirkt die Erinnerung prägend – und diese Erfahrung ist, aus Sicht des Unbewussten, für immer zu vermeiden. Die Amygdala dieses Menschen ist sensibilisiert: Wenn "Gefahr" droht, öffentlich zu versagen, schreitet sie ein und schaltet auf Alarm: "Achtung, wenn du versagst, dann hat man dich nicht mehr lieb!"

Was passiert im Alarmfall?

Wie kann unser System reagieren im Falle eines Alarms? Es hat drei Optionen: Kampf, Flucht oder Totstellen. Ist etwas bedrohlich, werden Stresshormone ausgeschüttet, um zu reagieren. Unser Körper stellt sich blitzschnell darauf ein, Höchstleistung zu bringen – mit Schwitzen, Grübeleien, Fluchtimpuls, Tunneldenken, innerer Unruhe, Magendrücken, einem roten Kopf und Überlegungen wie "Stell dich nicht so an!". Das logische Denken ist ausgeschaltet. Wir können noch so gut auf das limbische System einreden – es nützt leider nichts!

Es hilft also auch nichts, wenn ich verstehe, woher die Ängste kommen. Ebenso nicht, wenn ich mich "bewusst mit meinen Ängsten auseinandersetze", wie es immer wieder empfohlen wird, selbst von renommierten Medien. Stattdessen empfehle ich, die folgenden Fragen zu stellen:

  • Was kann ich bewusst steuern? Woran fehlt es, was brauche ich da noch?
  • Was läuft unbewusst ab? Was ist es, das ich für immer lösen möchte?

Das Bewusste lässt sich steuern

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