Knowledge Management im Unternehmen: Wissen ist Information in Bewegung

WissensmanagementWissensmanagementWissensmanagement ist die Identifikation, Aufbereitung, Sicherung, Pflege und Verteilung der erworbenen Erfahrungswerte einer Organisation mit dem Zweck, deren Nutzen für die Organisation zu maximieren. Innerhalb eines Projekts hat das Wissensmanagement die zusätzliche Aufgabe, die durch das Projekt bewirkte Veränderung zum einen mit bestehenden Erfahrungswerten zu begleiten und zum anderen die dabei entstehenden Erfahrungswerte für die Stakeholder unter Berücksichtigung ihrer Berechtigungen zu sichern. bedeutet in seiner Kurzform: Die richtige InformationInformationIm Projektmanagement wird der Begriff " Information " aus Sicht der Disziplinen Wissensmanagement, Kommunikationstheorie und Informationstheorie verwendet. Dabei ist Information zu verstehen als strukturiert und zweckorientiert aufbereitete Daten, siehe hierzu auch ↑Projektinformation . zur rechten ZeitZeitZeit ist eine der zentralen Steuerungsgrößen des Projektmanagements und bildet neben Kosten und Leistungsumfang im sog. Magischen Dreieck einen der drei Eckpunkte. Mittlerweile sind Qualität, Risiko und Nutzen als weitere Steuerungsgrößen etabliert. Je nach Projektart ist der Faktor Zeit besonders kritisch, z.B. im Veranstaltungsmanagement oder bei Wartungs- und Instandhaltungsprojekten. an die richtige Person bringen. Der Weg dorthin ist oft steinig, die Umsetzung hat Auswirkungen auf alle Unternehmensbereiche. Dennoch wird der Wissensvorsprung für Unternehmen in Zukunft zunehmend für ihre Marktposition entscheidend sein. Ute Kuhlmann gibt einen Überblick, welche Faktoren wichtig sind, damit Wissensmanagement Erfolg hat. Das Beispiel eines mittelständischen Betriebs zeigt zudem, dass sich Wissensmanagement auch mit einfachen Maßnahmen praktizieren lässt.

Knowledge Management im Unternehmen: Wissen ist Information in Bewegung

WissensmanagementWissensmanagementWissensmanagement ist die Identifikation, Aufbereitung, Sicherung, Pflege und Verteilung der erworbenen Erfahrungswerte einer Organisation mit dem Zweck, deren Nutzen für die Organisation zu maximieren. Innerhalb eines Projekts hat das Wissensmanagement die zusätzliche Aufgabe, die durch das Projekt bewirkte Veränderung zum einen mit bestehenden Erfahrungswerten zu begleiten und zum anderen die dabei entstehenden Erfahrungswerte für die Stakeholder unter Berücksichtigung ihrer Berechtigungen zu sichern. bedeutet in seiner Kurzform: Die richtige InformationInformationIm Projektmanagement wird der Begriff " Information " aus Sicht der Disziplinen Wissensmanagement, Kommunikationstheorie und Informationstheorie verwendet. Dabei ist Information zu verstehen als strukturiert und zweckorientiert aufbereitete Daten, siehe hierzu auch ↑Projektinformation . zur rechten ZeitZeitZeit ist eine der zentralen Steuerungsgrößen des Projektmanagements und bildet neben Kosten und Leistungsumfang im sog. Magischen Dreieck einen der drei Eckpunkte. Mittlerweile sind Qualität, Risiko und Nutzen als weitere Steuerungsgrößen etabliert. Je nach Projektart ist der Faktor Zeit besonders kritisch, z.B. im Veranstaltungsmanagement oder bei Wartungs- und Instandhaltungsprojekten. an die richtige Person bringen. Der Weg dorthin ist oft steinig, die Umsetzung hat Auswirkungen auf alle Unternehmensbereiche. Dennoch wird der Wissensvorsprung für Unternehmen in Zukunft zunehmend für ihre Marktposition entscheidend sein. Ute Kuhlmann gibt einen Überblick, welche Faktoren wichtig sind, damit Wissensmanagement Erfolg hat. Das Beispiel eines mittelständischen Betriebs zeigt zudem, dass sich Wissensmanagement auch mit einfachen Maßnahmen praktizieren lässt.

Auf eine Kurzformel gebracht, bedeutet Wissensmanagement: Die richtige Information zur rechten Zeit an die richtige Person bringen. Das ist jedoch leichter gesagt als getan. Nicht darin, dass keine Informationen vorhanden sind, liegt das ProblemProblem1) Aufgabenstellung, für deren Erfüllung noch keine Arbeitsanweisung besteht und für die es eine neue Lösung zu entwickeln gilt (z.B. Produktinnovation). 2) Unerwünschte Abweichung der Ist-Situation von der Soll-Situation (z.B. Kostenüberschreitung). 3) Risikofolge, die Schaden verursachen kann (z.B. Patentklage eines Wettbewerbers). 4) Einschränkende Randbedingung zur Erfüllung von Aufgaben. (z.B. Verfügbarkeit einer Engpassressource).. Im Gegenteil: Die Herausforderung besteht darin, wichtige Informationen aus riesigen, unstrukturierten Datenmengen herauszufiltern. Diese Informationen sollen in Wissen überführt werden, das genau dort verfügbar ist, wo es gebraucht wird. Der Wissensvorsprung wird für Unternehmen immer stärker über ihre Marktposition entscheiden. Deshalb ist der Aufbau eines funktionierenden Knowledge Management-Systems (KM-Systems) ein Erfolgsthema von zunehmender Wichtigkeit.

Formen des Wissens

Wissen ist ein weit gespannter Begriff, den man nur durch seine verschiedenen Ausprägungen definieren kann. Im Bereich von Unternehmen gibt es Fachwissen, Projekt- und Methodenwissen, Branchen- und Marktkenntnisse, Wissen um die eigene Firma, ihre Produkte und Prozesse, ihre Partner und Lieferanten und nicht zuletzt das Wissen um den Kunden. Des Weiteren unterscheidet man zwischen explizitem, formulierbarem Wissen und implizitem Wissen. Letzteres spielt sich vor dem Hintergrund menschlicher Erfahrungen ab und bezeichnet damit auch die Dimension situationsgebundener Kreativität und Intelligenz. Wissensaufbau folgt einer Spiralenstruktur: Durch Wahrnehmung formen Menschen abstrakte Datensätze zu nützlichen Informationen um. In ihrem Denken wird daraus Wissen, das sie als Grundlage für Entscheidungen und Handlungen einsetzen können. Diese liefern ihrerseits Erfahrungen und bringen damit neue Fakten und Daten hervor.

Wissen ist keine feste Materie, sondern eine veränderliche Größe, die von aktiver Teilnahme und Austausch lebt. Wissen, das stagniert oder zurückgehalten wird, kann sich nicht weiterentwickeln. Die QualitätQualitätQualität ist der zentrale Begriff des Qualitätsmanagements und wird dort äußerst differenziert diskutiert. Für die Praxis im Projektmanagement ist es wichtig zu verstehen, dass "Qualität" durch vier Aspekte beschrieben ist: Die Einheit (engl.: entity), d.h. der Gegenstand der Betrachtung Die konkrete Beschaffenheit der Einheit (engl.: totality of characteristics and their values) Die Anspruchsklasse, nach der die Einheit bewertet wird Die Qualitätsforderung, an der die Beschaffenheit gemessen wird einer Wissensdatenbank hängt deshalb von ihrer Aktualität, Skalierbarkeit und Verfügbarkeit ab. Das macht eine Bewertung von Informationen notwendig, da falsche oder nicht verwertbare Inhalte in der Wissensbasis das Vertrauen ihrer Benutzer schmälert. Sie wird uninteressant und somit nicht mehr gepflegt. Die Dynamik all dieser beteiligten Faktoren stellt technische Lösungen vor die größten Probleme.

Technische Lösungen an der Basis

Laut Experten haben technische Lösungen am Thema Wissensmanagement einen Anteil von lediglich 20%-30%. Systeme sind nun einmal nicht in der Lage, die Vielschichtigkeit menschlicher Erfahrung adäquat abzubilden. Doch sie stellen eine beachtliche Unterstützung dar, um Wissen zu identifizieren und zu generieren, es teilbar und nutzbar zu machen und vor Wissensverlust zu schützen. Und sie helfen, Doppelarbeit zu vermeiden. Die Auswahl und Kombination technischer Systeme muss auf die jeweiligen Anforderungen und Voraussetzungen eines Unternehmens zugeschnitten werden. Zum Einsatz kommen hier beispielsweise:

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