Projektcontrolling: Der Informations- und Datenfluss

Schlecht organisierte und abgestimmte Informations- und Datenflüsse können selbst das ausgefeilteste Controllingsystem zu Fall bringen. Ein solches System kann nur funktionieren, wenn alle Beteiligten es akzeptieren und ihre Pflichten kennen. Dr. Martin Kärner beschreibt in seinem Beitrag die Schnittstellen im System der Daten- und Informationsflüsse und erklärt, was Projektleiter beim Aufbau einer Projektkommunikation zu Controllingzwecken beachten sollten.

Schlecht organisierte und abgestimmte Informations- und Datenflüsse können selbst das ausgefeilteste Controllingsystem zu Fall bringen. Eine effiziente Projektkommunikation ist daher Voraussetzung für ein effektives Projektcontrolling.

Projektcontrolling kann nur funktionieren, wenn alle Beteiligten das System der Informations- und Datenflüsse akzeptieren und ihre Pflichten kennen. Wer hat beim Informationsaustausch eine Bring-, wer eine Holschuld? Wer muss welche Informationen bekommen? Wer darf welche Entscheidungen fällen? Diese und viele weitere Fragen müssen zu Beginn jedes Projekts geklärt werden.

Im vorliegenden Artikel werden die Hauptstränge und die Schnittstellen im System der Daten- und Informationsflüsse beschrieben. Projektleiter erfahren, was sie beim Aufbau einer Projektkommunikation zu Controllingzwecken beachten sollten.

Anforderungen an den Projektleiter beim Informations- und Datenaustausch

Die Projektleitung muss Normen für den Informations- und Datenfluss setzen. Wie der Projektleiter in das System des Informations- und Datenflusses eingebunden ist und welche Anforderungen an ihn diesbezüglich gestellt werden, zeigt Bild 1. Weitere Beteiligte sind das Team, der Kunde und das Control Board.

Die Art der ausgetauschten Informationen und die Schnittstelle zum Kunden variiert von Projekt zu Projekt. In der Grafik wurde exemplarisch ein Modell für Kundenprojekte gewählt, in dem der Projektleiter auch den primären Kontakt zum Kunden übernimmt.

Wie im Artikel "Projektcontrolling: Kosten, Termine und Leistung pragmatisch überwachen" (Ausgabe 6/04) ziehen wir als Beispielprojekt den Bau einer Tiefgarage heran, in dem eine Baufirma als Generalunternehmer fungiert. Der

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