So gestalten Sie die Teamauflösung

Zur Aufgabe des Projektleiters gehört es nicht nur, den Start eines Teamentwicklungsprozesses zu organisieren, sondern auch sein Ende. Dabei ist es wichtig, dass sich die Mitarbeiter emotional vom Team und ihren Aufgaben lösen können, damit sie sich später leichter in andere Projekte integrieren. Wie sich die Teamauflösung gestalten lässt, zeigt Tomas Bohinc in seinem Tipp.

Zur Aufgabe des Projektleiters gehört es nicht nur, den Start eines Teamentwicklungsprozesses zu organisieren, sondern auch sein Ende. Wenn sich ein Team nicht mehr trifft, lösen sich die sozialen Bindungen automatisch auf. Um den Mitarbeitern aber einen sauberen Abschluss zu ermöglichen, ist es besser, das Team im Rahmen einer Abschlussveranstaltung oder in einem Workshop bewusst aufzulösen. Das stärkt die Bereitschaft und Fähigkeit der Mitarbeiter, in einem anderen Projektteam schnell neue Beziehungen aufzubauen und motiviert neue Aufgaben anzugehen.

Emotionales Ende

Ein Projekt wird einerseits sachlich abgeschlossen. Dazu gehört, dass der Auftraggeber das Projektergebnis abnimmt und im Rahmen des Wissensmanagements Lessons Learned dokumentiert werden. Andererseits müssen sich die Mitarbeiter auch emotional vom Team und ihren Aufgaben lösen. Damit das Projekt in emotionaler Hinsicht gut beendet wird, sollten Sie als Projektleiter Folgendes beachten:

  • Planen Sie die Auflösung des Teams als Entwicklungsschritt ein.
  • Machen Sie den Teammitgliedern von Anfang an klar, dass mit der Projektaufgabe auch das Team aufgelöst wird.
  • Gestalten Sie die Teamauflösung am besten in einem Workshop, alternativ in einer Abschlussveranstaltung oder einem letzten Teammeeting.

Workshop

Der Workshop zur Teamauflösung kann vom Projektleiter moderiert werden. Allerdings ist es für ihn dann schwieriger, seine eigenen Erfahrungen in den Workshop einzubringen und sich an den Diskussionen zu beteiligen. Es ist deshalb empfehlenswert, einen externen Moderator zu beauftragen.

Idealerweise findet der Workshop außerhalb der Arbeitsumgebung statt. Als Hilfsmittel für den Workshop sollten Flip Charts und Pinnwände sowie ein Moderationskoffer vorhanden sein. Die Schritte des Workshops sollten auf einem Flip Chart visualisiert sein, damit diese immer für alle Teilnehmer präsent sind.

Jeder Teilnehmer bekommt nach dem Workshop ein Protokoll. Das kann ein Fotoprotokoll der Flip Charts und Pinnwände sein, aber auch ein Worddokument, in dem alle wichtigen Lernerfahrungen festgehalten sind.

Ablauf

Ein Workshop zur

Anzeige
Jetzt kostenlos weiterlesen!
Abonnenten des Projekt Magazins wissen mehr!
Starten Sie jetzt unser 4-wöchiges Kennenlern-Angebot: Die Anmeldung dauert nur ein paar Minuten – Sie können also gleich weiterlesen.
  • KostenlosDas Kennenlern-Angebot kostet Sie nichts.
  • Kein RisikoSie können jederzeit kündigen, ohne dass Ihnen Kosten entstehen.
  • Einen Monat lang alles lesen4 Wochen Online-Zugriff auf alle Inhalte des Projekt Magazins.
Tech Link