Oft erfolgreich – selten nach Lehrbuch

Studie "Status Quo Agile" – wie werden agile Methoden in der Praxis eingesetzt?

Der agile Wandel gilt im Projektmanagement mittlerweile als Heilsbringer schlechthin. Doch bringen agile Methoden tatsächlich den erwarteten Erfolg? Und wie kommen diese Methoden in der Praxis zum Einsatz? Zu diesen und weiteren Fragen führte die Hochschule Koblenz gemeinsam mit GPM und IPMA die Studie "Status Quo Agile" durch, an der sich über 600 Teilnehmer aus mehr als 30 Ländern beteiligten. Prof. Dr. Ayelt Komus und Moritz Kuberg fassen die wichtigsten Ergebnisse zusammen.

Agile Methoden werden von ihren Anwendern äußerst positiv bewertet. Dies zeigt die zweite Auflage der Studie "Status Quo Agile" des BPM-Labors der Hochschule Koblenz mit über 600 Teilnehmern aus mehr als 30 Ländern. Die Anwender agiler Methoden bewerten dabei die von ihnen genutzten Praktiken in allen Kriterien besser als die Anwender klassischer PM-Methoden.

Besonders ausgeprägt ist die Zufriedenheit bei Anwendern der Scrum-Methodik, die gemeinsam mit Kanban auch am häufigsten zum Einsatz kommt. Auffallend ist, dass die Mehrheit der Studienteilnehmer agile Methoden nicht in Reinform, sondern in hybrider oder in selektiver Form anwendet.

Zielsetzung und Vorgehen

In den letzten Jahren hat die Bedeutung agiler Methoden in der Praxis enorm an Bedeutung gewonnen. Dies zeigt sich unter anderem in einer Vielzahl von Publikationen und Konferenzen zur Thematik. Mit der Studie sollten Status Quo, Zufriedenheit und Anwendungsformen agiler Methoden in der Praxis untersucht werden.

Die Erhebung wurde 2014 am BPM-Labor der Hochschule Koblenz in Zusammenarbeit mit der GPM Deutsche Gesellschaft für Projektmanagement und der IPMA – International Project Management Association durchgeführt. Studienteilnehmer wurden durch Hinweise auf die Studie in fachbezogenen Websites, Mailings, sozialen Netzwerken, Tweets und Fachpublikationen gewonnen.

Ausgewertet wurde ein Online-Fragebogen, der sowohl in deutscher als auch in englischer Sprache zur Verfügung stand. Dadurch konnten sich nicht nur deutschsprachige Teilnehmer an der Studie beteiligen, sondern über 600 Teilnehmer aus mehr als 30 Nationen.

Teilnehmerstruktur

Die Häufigkeitsverteilung der

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