Cornell-Methode

English
Cornell Note Taking System, Cornell Notes, Cornell Method

Die Cornell-Methode strukturiert Notizen zu Besprechungen, Vorträgen, Seminaren, Lektüren und Recherchen in vier vordefinierte Felder. Die eigentlichen Notizen werden dabei ergänzt um die organisatorische Einordnung, die zentralen Fragen und das letztendliche Ergebnis. Durch diese einfache Aufbereitung stehen die Notizen schnell für eine weitere Bearbeitung zur Verfügung.

Cornell-Methode

Cornell-Methode

English
Cornell Note Taking System, Cornell Notes, Cornell Method

Die Cornell-Methode strukturiert Notizen zu Besprechungen, Vorträgen, Seminaren, Lektüren und Recherchen in vier vordefinierte Felder. Die eigentlichen Notizen werden dabei ergänzt um die organisatorische Einordnung, die zentralen Fragen und das letztendliche Ergebnis. Durch diese einfache Aufbereitung stehen die Notizen schnell für eine weitere Bearbeitung zur Verfügung.

Cornell-Methode
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Einsatzmöglichkeiten

Erstellen aller Arten von Notizen, insbesondere:

  • Mitschrift bei Besprechungen
  • Dokumentation von Entscheidungen
  • Notizen bei Seminaren und Vorträgen
  • Recherchenotizen, z.B. für Fachliteratur oder Online-Recherchen

Verwenden der Notizen, z.B. für:

  • Erstellen von Berichten
  • Rekapitulieren von Fortbildungen
  • Auswertungen (Reviews, Retrospektiven, Lessons Learned)
  • Vorbereitung von Folgebesprechungen

 

Ergebnisse

Strukturiert aufbereitete Dokumentation von Informationen

Vorteile

Das immer gleiche Layout hilft dabei, Notizen schnell zu finden und damit wichtige Informationen griffbereit zu haben.
Die Systematik unterstützt die Notierenden dabei, sich auf das Wichtigste zu konzentrieren.
Das strukturierte Aufschreiben und systematische Nachbereiten fördert das Gedächtnis, sodass die entscheidenden Inhalte besser in Erinnerung bleiben.
Die Informationen werden bereits so notiert, dass sie anschließend leicht weiter bearbeitet werden können, z.B. zum Erstellen von Berichten oder für Retrospektiven.

Durchführung: Schritt für Schritt

Die Cornell-Methode zeigt nicht nur, wie Informationen in systematischer Form notiert werden, sondern beschreibt darüber hinaus einen Prozess, um diese Informationen aufzubereiten und zielführend weiter zu verwenden. Bild 1 zeigt die Phasen des Informationsmanagement-Prozesses mit der Cornell-Methode.

Informationsmanagement-Prozess mit der Cornell-Methode
Bild 1: Informationsmanagement-Prozess mit der Cornell-Methode

Beispiel: Die Cornell-Methode mit der Cornell-Methode dokumentieren

Die Cornell-Methode dient dazu, Informationen aufzunehmen und aufzubereiten. Dies ist genau die Situation, in der Sie sich als Leser:in dieser Methodenbeschreibung genau in diesem Moment befinden. Ich zeige Ihnen deshalb direkt am Beispiel der Lektüre dieses Methodensteckbriefs, wie die Cornell-Methode funktioniert.

Schritt 1: Bereiten Sie das Arbeitsblatt vor!

Die Informationen werden mit der Cornell-Methode auf einem in vier Felder aufgeteiltem Blatt notiert. Bild 2 zeigt die Aufteilung und gibt ungefähre Maße als Anhaltspunkte für die Aufteilung an. Die grundlegende Idee ist dabei das handschriftliche Notieren mit Stift und Papier. Die Übertragung der Cornell-Methode auf elektronisch geführte Notizen ist selbstverständlich ebenfalls möglich, birgt aber die Gefahr, dass zu viele Details aufgenommen werden und der Blick für die wesentlichen Inhalte verloren geht.

Bild 2: Struktur des Notizblattes der Cornell-Methode mit ungefähren Maßangaben
Bild 2: Struktur des Notizblattes der Cornell-Methode mit ungefähren Maßangaben

Das Notizblatt der Cornell-Methode gliedert sich in vier Bereiche:

  • Oberer Rand: Informationen mit denen die Notizen zugeordnet werden können.
  • Zentraler, rechter Bereich für die Notizen
  • Linke Spalte für Fragen, auf die die Notizen eine Antwort geben
  • Unterer Bereich zur Zusammenfassung der Notizen

In der Originalversion nach Pauk (siehe Herkunft) fehlt der obere Rand, da sie ursprünglich nur für die Mitschrift von Vorlesungen gedacht war. Für die vielfältigen weiteren Einsatzarten ist es jedoch erforderlich, die Notizen für die spätere Verwendung mit organisatorischen Daten zu klassifizieren.