Open Space Technology (OST)

0 Bewertungen

0
bewerten
215 kB Download nur im Abo Infos zum Abo

0 Kommentare

kommentieren
Open Space Technology
Open Space bzw. Open Space Technology (OST) ist eine Moderationsmethode für Großgruppen. In einer ein- bis dreitägigen Konferenz mit fest definiertem Rahmen bringen die Teilnehmer die sie interessierenden Themen ein und bearbeiten sie in Workshops. Die Moderationsmethode wird in der Regel für Großgruppen von 100 bis 500 Teilnehmern eingesetzt. Open Space kann aber auch für kleine Gruppen (ab ca. 10 Personen) und in Großkonferenzen (über 1.000 Personen) verwendet werden. Die Ergebnisse der Workshops werden in einer Dokumentation aufbereitet, die allen Teilnehmern am Ende der Tagung zur Verfügung gestellt wird.
  • Konzeption eines Projekts zur Sammlung von Ideen und Lösungsbeiträgen
  • Projektstatustreffen zur Behandlung aktueller Probleme und Aufgaben
  • Projektauswertung zur Sammlung von Lessons Learned
  • Einbeziehung von Stakeholdern bei Veränderungsprojekten
  • Erarbeitung von Lösungsansätzen für erkannte Probleme
  • Die Kreativität und das Wissen aller Teilnehmer wird ohne beschränkende Vorgaben genutzt.
  • Großgruppen können komplexe Themen in sehr kurzer Zeit bearbeiten.
  • Hohe Akzeptanz der Ergebnisse und Gestaltungsmöglichkeiten durch die Teilnehmer
  • OST stärkt den Teamgeist und das Zusammengehörigkeitsgefühl unter den Teilnehmern.
  • Die positive Atmosphäre der Open-Space-Konferenz überträgt sich auf den Arbeitsalltag.
  • Nicht einsetzbar, wenn die Teilnehmer über keine Gestaltungsmöglichkeit für die Ergebnisse verfügen.
  • Nicht einsetzbar, wenn Ergebnisse bereits feststehen und diese lediglich kommuniziert werden sollen, z.B. beim Kick-Off eines Projekts
  • Angstfreie und für Veränderungen offene Unternehmens- oder Projektkultur
  • Bereitschaft der jeweiligen Entscheider, die Ergebnisse der Open-Space-Veranstaltung konstruktiv zu behandeln.
  • Interesse und Motivation der Teilnehmer, das Thema zu bearbeiten. Die Teilnahme muss freiwillig sein.
  • Teilnehmer müssen für die Konferenz von anderen Tätigkeiten freigestellt sein und während der Konferenz ununterbrochen am Leitthema arbeiten können.
Ausbildung zum Moderator für Open Space Technology
  • Leitthema der Open-Space-Konferenz, das die Teilnehmer motiviert und inspiriert.
  • Expertise und Engagement der Teilnehmer
  • Liste der identifizierten und behandelten Themen
  • Dokumentation der Workshop-Ergebnisse
  • (beschlossener) Aktionsplan
  • Großer, heller Raum in für die Teilnehmerzahl angemessener Größe (Stuhlkreis aller Teilnehmer, Pinn-Wände, ausreichend Bewegungsfreiheit, freie Wandflächen für Plakate)
  • Arbeitsmöglichkeiten für Kleingruppen im Plenarraum und in weiteren Räumen
  • PCs oder Notebooks zum Erstellen der Berichte
  • Vervielfältigungsmöglichkeiten (z.B. Drucker)
  • Pinn-Wände
  • Flip-Charts
  • Papier in verschiedenen Formaten und ausreichender Menge (s.u.)
  • Moderationsmaterial (idealerweise in einem oder mehreren Koffern): Moderationskarten, Pinn-Nadeln, Filzschreiber (dick), Filzschreiber (dünn), Klebestifte, Klebepunkte, Papierschere

Die Anzahl der benötigten Pinn-Wände, Flip-Charts und Moderationskoffer richtet sich nach der Größe der Konferenz. Für eine zweitägige Open-Space-Konferenz mit 100 Teilnehmern können als Anhaltspunkt folgende Richtwerte verwendet werden:

  • 40 Pinn-Wände
  • 70 Moderationsmarker (mittlere Schriftgröße) in verschiedenen Farben und 10 Trainermarker (für große Schrift) in verschiedenen Farben
  • 100 Bögen Flip-Chart-Papier
  • 250 Haftnotizen in verschiedenen Farben
  • 250 Blatt farbiger Karton
  • 1.000 Blatt Kopierpapier
  • 50 Blatt DIN A3-Papier für Themen
  • 100 Blatt Pinnwandpapier
  • 1.500 Pinn-Nadeln
  • 10 Klemmbretter
  • Papierscheren, Klebestifte

Open Space beruht auf der Selbstorganisation und der Selbstverantwortung der Teilnehmer für die in der Konferenz zu bearbeitenden Themen. Dabei steht die Open-Space-Konferenz unter einem Leitthema, auf das alle in der Konferenz eingebrachten Themen ausgerichtet sein müssen. Open Space gibt dazu den Rahmen, der die Selbstorganisation der Teilnehmer ermöglicht.

Aus Gründen der einfacheren Lesbarkeit wird im Folgenden nur noch die grammatikalisch männliche Form (Teilnehmer, Moderator) verwendet. Es sind dabei aber stets Personen jeden Geschlechts gemeint.

Das Konzept der Open Space Technology

Die Open Space Technology beruht auf vier Prinzipien und einem Gesetz. Diese legen den Rahmen für die Selbstorganisation und eine Richtschnur für das Verhalten der Teilnehmer während der Veranstaltung fest.

Prinzip 1: Wer kommt, ist die richtige Person

Das erste Prinzip geht davon aus, dass die Teilnehmer so viel Interesse und Energie für ein Thema haben, dass sie zur Teilnahme nicht motiviert werden müssen. Die auf der Open-Space-Konferenz anwesenden Teilnehmer werden das Thema weiterbringen, weil sie ein wirkliches

Die Durchführung, Tipps für die Praxis und Varianten stehen unseren Abonnenten frei zur Verfügung.
Infos zum AboAbo 4 Wochen lang gratis testen!
Infos zum AboEinloggen und Artikel weiterlesen.

Eröffnung

Strahlen Sie bei der Eröffnung des Open...

Online Open Space Konferenz

Die Open Space-Konferenz wird in...

Die Methode wurde unter dem Namen Open Space Technology vom US-amerikanischen Organisationsberater Harrison Owen Anfang der 80er Jahre des letzten Jahrhunderts entwickelt (s. Abschnitt "Weitere Informationen"). Matthias zur Bonsen hat die Methode im deutschsprachigen Raum bekannt gemacht (s. Abschnitt "Weitere Informationen").
ergänzende Methode für die Durchführung der Workshops
alternative Methode zur Problemlösung
Hat Ihnen die Methodenbeschreibung gefallen? Bewerten Sie sie jetzt!
Jetzt bewerten
Keine Stimmen
Bisher gibt es 0 Kommentare
Kommentar verfassen
Bitte geben Sie Ihren Namen an: *

Ihr Feedback ist gefragt!

Wunsch-Methode nicht gefunden? Verbesserungsvorschläge?
Investieren Sie 3 Minuten und helfen Sie uns dabei, unser Portal und unsere Inhalte weiter zu verbessern!
Tech Link