Schweigen ist Gold? Nein, Schweigen kostet Geld!

Die Interpretation des Nicht-Gesagten

Kommunikation ist ein fruchtbarer Nährboden für so manches Missverständnis. Denn oft interpretiert der Gesprächspartner das Gesagte wie auch das Nicht-Gesagte auf seine eigene Weise und handelt anders, als es der Projektleiter erwartet. Wie sich typische Missverständnisse vermeiden lassen, zeigt Sascha Landowski anhand ausgewählter Gesprächssituationen.

"Menschen verwandeln Worte, Worte verwandeln Menschen."

Manfred Hinrich (*1926), Dr. phil., deutscher Philosoph, Philologe, Lehrer,
Journalist, Kinderliederautor, Aphoristiker und Schriftsteller

Jeder Projektmanager kennt das Szenario: Für ein Vorhaben werden Ziele festgelegt, die die Erwartungen des Kunden erfüllen sollen. Dabei gilt es, Rahmenparameter und Restriktionen zu berücksichtigen. Das Timing ist eng, das Team zu klein, das Budget zu knapp. Damit nicht genug: Der Kunde ist extrem fordernd und der Vertrag ungünstig formuliert, z.B. weil die Spezifikation von Funktionen nicht eindeutig genug ist und jetzt mit dem Kunden neu verhandelt werden muss.

Auch wenn die genutzten Tools und Techniken für Projektplanung, -steuerung, -controlling und -kommunikation noch so bewährt sind, kommt es immer wieder zu Problemen, die vereinbarten Kostengrenzen und Timelines einzuhalten. Die Projektleiter dokumentieren zwar die Abweichungen von der Planung; aber verstehen oder steuern sie das Geschehen dadurch besser? Oft nicht. Dessen ungeachtet wird der Kunde früher oder später das Erreichen der ursprünglich definierten Ziele einfordern.

Außerdem setzen die gängigen Tools und

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