Canvas selbst gemacht

Entwickeln Sie Ihre individuelle "Leinwand" (=Canvas), die genau zu Ihrer Herausforderung passt! Bearbeiten Sie mit Ihrem spezifischen Canvas-Modell gemeinsam komplexe Probleme!

Canvas selbst gemacht

Canvas selbst gemacht

Entwickeln Sie Ihre individuelle "Leinwand" (=Canvas), die genau zu Ihrer Herausforderung passt! Bearbeiten Sie mit Ihrem spezifischen Canvas-Modell gemeinsam komplexe Probleme!

Canvas selbst gemacht

Einsatzmöglichkeiten

  • Strukturiertes Visualisieren von komplexen Problemstellungen und Inhalten zur gemeinsamen Bearbeitung
  • Herbeiführen eines gemeinsamen Verständnisses für eine Aufgabe bei allen Beteiligten
  • Fokussierung einer Problemstellung auf die zentralen Faktoren
  • Aktivieren oder Verbessern des Kommunikationsverhaltens in einem Team
  • Visuelle Präsentation von Abläufen und Ergebnissen
  • Visuelle Anker für wiederkehrende Workshops / Besprechungen
Christian Botta live erleben auf der PM Welt am 21. April 2020!

Erleben Sie den Vortrag "5+ VISUELLE QUICK-HACKS - Für eine bessere Kommunikation und Kooperation" sowie 30 weitere Speaker in 7 Streams auf der PM Welt 2020.

Das Thema der Konferenz lautet
Stark durch Kooperation! Zusammen.Arbeiten.Grenzenlos.
Die Teilnehmer erhalten in den unterschiedlichen Vorträgen, Diskussionen und Workshops konkrete Anleitungen und Tipps für ihren Projektalltag.

 

Ergebnisse
  • Auf die spezifische Aufgabenstellung angepasstes Canvas-Modell zur mehrfachen Verwendung
  • Strukturierte Visualisierung zu den betrachteten Inhalten
  • Gemeinsames Verständnis für das Problem bzw. deren Lösung
Vorteile
Canvas-Modelle können zu jedem erdenklichen Thema bzw. zu jedweder Problemstellung erstellt werden.
Canvas-Modelle sind in der Regel intuitiv verständlich und daher kaum erklärungsbedürftig.
Canvas-Modelle regen die Kommunikation im Team an und fördern den Austausch.
Jeder Teilnehmer bringt sich aktiv in die Diskussion ein, da jeder schreibt, klebt und fragt.
Der organisatorische und materielle Aufwand beim Einsatz der Canvas-Modelle ist gering.
Sie können Ihr Canvas-Modell speziell auf Ihr Anliegen bzw. das Ihrer Firma oder Ihres Kunden zuschneiden.
Dank der vorgegebenen Struktur erleichtert eine Canvas den Start der Gruppe, um sich in einem Thema einzufinden.
Wenn mehrere Gruppen die gleiche Canvas bearbeiten, können die verschiedenen Ausarbeitungen leicht verglichen und zusammengeführt werden. Dies erhöht Qualität und Vollständigkeit der Inhalte.
Grenzen, Risiken, Nachteile
Beachten Sie, dass Canvas Modelle nur Hilfsmittel zur besseren Kommunikation und zur Schaffung von Transparenz in Gruppen sind. Es handelt sich nicht um umfangreiche Dokumentations- oder Steuerungswerkzeuge.
Es gibt keine Garantie, dass Ihr Canvas-Modell die gewünschten Ergebnisse liefert. Gerade bei neuen Modellen muss eine Evaluierung über mehrere Anwendungen und Reflexionen stattfinden. Es gilt das Motto: "Don’t fall in Love with your first canvas".
Voraussetzungen
  • Offenheit der Teilnehmer, sich auf ein Experiment einzulassen
  • Die Ernsthaftigkeit beim Erarbeiten der Canvas-Inhalte muss sichergestellt werden.
Qualifizierung

Der Moderator oder die Moderatorin sollte Moderationserfahrung (insbes. hinsichtlich Zeitmanagement) besitzen, da es unter Umständen zu hitzigen Diskussionen kommen kann. Darüber hinaus sollte der Moderator schon mehrfach mit anderen Canvas-Modellen gearbeitet und diese in seiner Praxis eingesetzt haben.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des initialen Workshops sollten wissen, was eine Canvas ist und wie sie eingesetzt wird.

Benötigte Informationen
  • Verfügbare Informationen zur behandelten Aufgabenstellung
  • Fachwissen der teilnehmenden Personen
Benötigte Hilfsmittel
  • Haftnotizen und/oder Moderationskarten in ausreichender Zahl und unterschiedlichen Farben.
  • Stifte in unterschiedlicher Dicke und verschiedenen Farben
  • Moderationswand (Pinnwand oder Whiteboard o.ä.)
Herkunft

Grundlage aller Canvas-Modelle ist das Business Model Canvas von Alexander Osterwalder und Yves Pigneur (Osterwalder u. Pigneur: Business Model Generation: Ein Handbuch für Visionäre, Spielveränderer und Herausforderer, 2011). Weitere Anregungen für Graphic Facilitation finden Sie in meinem Buch Business Visualisierung (Botta, Christian; Reinold, Daniel; Schloss, Bernhard: Business Visualisierung, mind.any Verlag, 2018)

Durchführung: Schritt für Schritt

Die Erarbeitung eines eigenen Canvas-Modells

Obwohl es bereits vielfältige Canvas-Modelle für unterschiedliche Inhalte gibt, decken sie doch nicht alle Problemstellungen und Themen ab. Auch wenn es bereits eine Canvas gibt, die für die Aufgabe geeignet ist, bedarf es meist spezifischer Anpassungen, z.B. an das jeweilige Umfeld, in der die Canvas eingesetzt wird.

Im Folgenden schildere ich exemplarisch die Erarbeitung eines eigenen Canvas-Modells. Ich empfehle Ihnen, das Canvas-Modell in der Gruppe zu entwickeln, um möglichst viele Meinungen und Aspekte darin widerspiegeln zu lassen. Selbstverständlich können Sie Ihre Canvas auch alleine anfertigen, allerdings besteht dann die Gefahr, dass sie relevante Fakten übersehen.

Christian Botta live erleben auf der PM Welt am 21. April 2020!

Erleben Sie den Vortrag "5+ VISUELLE QUICK-HACKS - Für eine bessere Kommunikation und Kooperation", sowie 30 weitere Speaker in 7 Streams auf der PM Welt 2020.

Das Thema der Konferenz lautet dieses Jahr
Stark durch Kooperation! Zusammen.Arbeiten.Grenzenlos.
Die Teilnehmer erhalten in den unterschiedlichen Vorträgen, Diskussionen und Workshops konkrete Anleitungen und Tipps für ihren Projektalltag.

Schritt 1: Legen Sie das Thema fest

Zu Beginn des Workshops sollten Sie sicherstellen, dass alle Beteiligten mit dem Begriff "Canvas" vertraut sind. Bei Bedarf erklären Sie die Funktion einer Canvas und das Arbeiten mit ihr. Am besten verwenden Sie hierzu ein anschauliches Beispiel, Verweisen Sie an dieser Stelle gerne exemplarisch auf die Rollen Canvas.

Legen Sie das zu bearbeitende Thema fest. Wichtig hierbei ist, dass Sie den richtigen Abstraktionslevel wählen. Unterscheiden Sie zwischen der allgemeinen Themenstellung und der konkreten Themenstellung für eine Ausarbeitung. Das Geschäftsmodell ist bei ursprünglichen Business Model Canvas von Osterwalder und Pigneur das allgemeine Thema. Dazu gibt es für verschiedene Firmen ausgearbeitete, spezifische Canvas-Versionen, die z.B. das Geschäftsmodell von Uber, Google, Aldi oder einem Startup darstellen.

Ob Sie den richtigen Detaillierungsgrad gefunden haben, stellt sich letztendlich erst bei der tatsächlichen Erprobung des Canvas heraus (siehe Schritt 4).

Praxistipps ...

Ergänzende Methoden

Ideenturm

Bauen Sie eine Grundidee zum vollständigen Konzept aus! Mit dem Ideenturm fokussieren Sie und Ihr Team sich auf das zentrale Thema und grenzen dessen Umfang klar gegen andere Ideen ab, die eigens zu behandeln sind.

Brainstorming

Sammeln Sie schnell eine große Anzahl an Ideen zu einem Thema! Ob im Team oder allein: Die freie Assoziation förder ungewöhnliche und neuartige Ideen zu Tage.

Context Map

Projekte haben stets einen eigenen Kontext und unterliegen vielfältigen äußeren Einflussfaktoren. Visualisieren Sie diese Faktoren und verschaffen Sie so allen Stakeholdern das "Big Picture" des Vorhabens!

Project Canvas

Definieren Sie im Team die wichtigsten Rahmendaten Ihres Projekts! Alle Stakeholder erhalten mit der Project Canvas den perfekten Überblick über das Projekt.

Rollen-Canvas

Wer macht hier eigentlich was? Mit der Rollen-Canvas visualisieren Sie gemeinsam die Aufgaben, Verantwortungen und Kommunikationswege der Rollen im Projekt klar und für alle verständlich.

Fachartikel zur Methode

Der Project Canvas ist ein leistungsfähiges Kommunikationswerkzeug zur Gewinnung eines gemeinsamen Projektverständnisses. Er zerlegt ein Projekt in seine grundlegenden Bestandteile und skizziert diese in Form eines vorstrukturierten Plakats.

Bei der Entwicklung eines neuen Produkts fällt es Projektteams manchmal schwer, die Sicht des Kunden einzunehmen. Abhilfe schafft das Product Canvas: Es zerlegt Anforderungen in ihre grundlegenden Bestandteile und bildet diese in Form eines …

"Wer ist hier eigentlich für was verantwortlich?" – Nicht selten geraten Projekte ins Stocken, weil diese Frage nicht eindeutig geklärt ist.

Wer bei der Projektsteuerung auf Visualisierungen setzt, z.B. mit einem Kanban-Board, kann schwierige Sachverhalte leichter erfassen und Probleme deutlich schneller erkennen.

Aufgabengebiete

Download PDFDownload PDF

Bewertungen und Kommentare

Diese Funktion steht nur eingeloggten Nutzern zur Verfügung.
0 Kommentare anzeigen & selbst mitreden!
Gesamt
Bewertungen 2
Kommentare 0