Projektmanagement-Methode
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Canvas selbst gemacht

Entwickeln Sie Ihre individuelle "Leinwand" (=Canvas), die genau zu Ihrer Herausforderung passt! Bearbeiten Sie mit Ihrem spezifischen Canvas-Modell gemeinsam komplexe Probleme!

Canvas selbst gemacht

Canvas selbst gemacht

Entwickeln Sie Ihre individuelle "Leinwand" (=Canvas), die genau zu Ihrer Herausforderung passt! Bearbeiten Sie mit Ihrem spezifischen Canvas-Modell gemeinsam komplexe Probleme!

Canvas selbst gemacht

Einsatzmöglichkeiten

  • Strukturiertes Visualisieren von komplexen Problemstellungen und Inhalten zur gemeinsamen Bearbeitung
  • Herbeiführen eines gemeinsamen Verständnisses für eine Aufgabe bei allen Beteiligten
  • Fokussierung einer Problemstellung auf die zentralen Faktoren
  • Aktivieren oder Verbessern des Kommunikationsverhaltens in einem Team
  • Visuelle Präsentation von Abläufen und Ergebnissen
  • Visuelle Anker für wiederkehrende Workshops / Besprechungen

 

Vorteile

  • Canvas-Modelle können zu jedem erdenklichen Thema bzw. zu jedweder Problemstellung erstellt werden.
  • Canvas-Modelle sind in der Regel intuitiv verständlich und daher kaum erklärungsbedürftig.
  • Canvas-Modelle regen die Kommunikation im Team an und fördern den Austausch.
  • Jeder Teilnehmer bringt sich aktiv in die Diskussion ein, da jeder schreibt, klebt und fragt.
  • Der organisatorische und materielle Aufwand beim Einsatz der Canvas-Modelle ist gering.
  • Sie können Ihr Canvas-Modell speziell auf Ihr Anliegen bzw. das Ihrer Firma oder Ihres Kunden zuschneiden.
  • Dank der vorgegebenen Struktur erleichtert eine Canvas den Start der Gruppe, um sich in einem Thema einzufinden.
  • Wenn mehrere Gruppen die gleiche Canvas bearbeiten, können die verschiedenen Ausarbeitungen leicht verglichen und zusammengeführt werden. Dies erhöht Qualität und Vollständigkeit der Inhalte.

Grenzen, Risiken, Nachteile

  • Beachten Sie, dass Canvas Modelle nur Hilfsmittel zur besseren Kommunikation und zur Schaffung von Transparenz in Gruppen sind. Es handelt sich nicht um umfangreiche Dokumentations- oder Steuerungswerkzeuge.
  • Es gibt keine Garantie, dass Ihr Canvas-Modell die gewünschten Ergebnisse liefert. Gerade bei neuen Modellen muss eine Evaluierung über mehrere Anwendungen und Reflexionen stattfinden. Es gilt das Motto: "Don’t fall in Love with your first canvas".

Ergebnis

  • Auf die spezifische Aufgabenstellung angepasstes Canvas-Modell zur mehrfachen Verwendung
  • Strukturierte Visualisierung zu den betrachteten Inhalten
  • Gemeinsames Verständnis für das Problem bzw. deren Lösung

 

Voraussetzungen

  • Offenheit der Teilnehmer, sich auf ein Experiment einzulassen
  • Die Ernsthaftigkeit beim Erarbeiten der Canvas-Inhalte muss sichergestellt werden.

 

Qualifizierung

Der Moderator oder die Moderatorin sollte Moderationserfahrung (insbes. hinsichtlich Zeitmanagement) besitzen, da es unter Umständen zu hitzigen Diskussionen kommen kann. Darüber hinaus sollte der Moderator schon mehrfach mit anderen Canvas-Modellen gearbeitet und diese in seiner Praxis eingesetzt haben.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des initialen Workshops sollten wissen, was eine Canvas ist und wie sie eingesetzt wird.

Benötigte Informationen

  • Verfügbare Informationen zur behandelten Aufgabenstellung
  • Fachwissen der teilnehmenden Personen

 

Benötigte Hilfsmittel

  • Haftnotizen und/oder Moderationskarten in ausreichender Zahl und unterschiedlichen Farben.
  • Stifte in unterschiedlicher Dicke und verschiedenen Farben
  • Moderationswand (Pinnwand oder Whiteboard o.ä.)

 

Durchführung ...

Praxistipps ...

Herkunft

Grundlage aller Canvas-Modelle ist das Business Model Canvas von Alexander Osterwalder und Yves Pigneur (Osterwalder u. Pigneur: Business Model Generation: Ein Handbuch für Visionäre, Spielveränderer und Herausforderer, 2011). Weitere Anregungen für Graphic Facilitation finden Sie in meinem Buch Business Visualisierung (Botta, Christian; Reinold, Daniel; Schloss, Bernhard: Business Visualisierung, mind.any Verlag, 2018)

Fachartikel zur Methode

Der Project Canvas ist ein leistungsfähiges Kommunikationswerkzeug zur Gewinnung eines gemeinsamen Projektverständnisses. Er zerlegt ein Projekt in seine grundlegenden Bestandteile und skizziert diese in Form eines vorstrukturierten Plakats.

Bei der Entwicklung eines neuen Produkts fällt es Projektteams manchmal schwer, die Sicht des Kunden einzunehmen.

"Wer ist hier eigentlich für was verantwortlich?" – Nicht selten geraten Projekte ins Stocken, weil diese Frage nicht eindeutig geklärt ist.

Wer bei der Projektsteuerung auf Visualisierungen setzt, z.B. mit einem Kanban-Board, kann schwierige Sachverhalte leichter erfassen und Probleme deutlich schneller erkennen.

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