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Inspiration Cards

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Inspiration Cards

Inspiration Cards ergänzen das traditionelle Brainstorming um neue, kreative Aspekte. Die auf Karten notierten Fragen regen die Teilnehmer dazu an, eine Problemstellung aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten. Hierzu versetzen die Fragen die Teilnehmer in andere Rollen oder fiktive, sogar utopische Szenarien.

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Inspiration Cards

Inspiration Cards ergänzen das traditionelle Brainstorming um neue, kreative Aspekte. Die auf Karten notierten Fragen regen die Teilnehmer dazu an, eine Problemstellung aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten. Hierzu versetzen die Fragen die Teilnehmer in andere Rollen oder fiktive, sogar utopische Szenarien.

Inspiration Cards

Einsatzmöglichkeiten

Inspiration Cards dienen als Ergänzung zu traditionellen Methoden der Ideenfindung wie z.B. Brainstorming, Brainwriting, Methode 6-3-5 oder Mindmapping.

Typische Einsatzbereiche sind z.B. Design Thinking Workshops und Produktentwicklungsprojekte.

Vorteile

  • Inspiration Cards helfen durch den Perspektivwechsel, Denkgrenzen zu überwinden und neue Ansätze zu entwickeln.
  • Die Methode ist intuitiv und einfach anzuwenden.
  • Der Einsatz macht den Teilnehmern Spaß und bringt so Schwung in das gewohnte Brainstorming.

Grenzen, Risiken, Nachteile

  • Inspiration Cards sollten nicht schematisch, sondern kreativ benutzt werden.
  • Nicht jede Inspiration Card ist für jede Problemstellung tauglich. Gibt es keine sinnvolle Idee zur aktuellen Inspiration Card, sollte sie ganz einfach zur Seite gelegt werden.
  • Der eigentliche Fokus des Brainstormings kann ins Lächerliche abdriften.

Ergebnis

  • Neue Ideen bzw. Ansätze zur Problemlösung oder Ideenfindung
  • Neue Ideen, die anschließend weiter entwickelt werden können

Voraussetzungen

  • Bereitschaft aller Teammitglieder, sich auf diese experimentelle Art des Brainstormings einzulassen
  • Die zu bearbeitende Aufgabe / das zu lösende Problem muss bekannt sein.
  • Die Grundregeln des Brainstormings sollten dem Team bekannt sein.

Qualifizierung

Es bedarf keiner speziellen Qualifikation. Die Grundzüge des Brainstormings sollten allen Teilnehmern bekannt sein, die Workshop-Leitung sollte über Moderationserfahrung verfügen.

Benötigte Informationen

  • Erste Ergebnisse aus dem vorangegangenen bzw. laufenden Brainstorming (oder einer anderen Methode zur Ideenfindung)
  • Kreativität, Fachwissen und Problemverständnis des bearbeitenden Teams

Benötigte Hilfsmittel

  • Falls bereits vorhanden: mindestens zehn vorbereitete Inspiration Cards (evtl. aus anderen Workshops)
  • Festes Papier, besser Karton (z.B. Moderationskarten) für die Inspiration Cards
  • evtl. Laminiergerät zur Herstellung mehrfach einsetzbarer Karten
  • Ausreichend große Arbeitsfläche, z.B. Flipchart oder Moderationswand
  • Ungestörter Raum mit genügend Platz, so dass die Teilnehmer bequem um die Arbeitsfläche stehen können
  • Haftnotizen bzw. Karten und ausreichend Stifte in mehreren Farben und Dicken passend für die Arbeitsfläche

Durchführung ...

Praxistipps ...

Herkunft

Es gibt keinen expliziten Erfinder dieser Methode. Inspirations-Karten oder Motivationskarten gibt es im Buchhandel schon seit vielen Jahren, z.B. zur Motivation für den morgendlichen Arbeitsbeginn. Als kreative Methode im Geschäftsumfeld wird sie im "Digital Innovation Playbook" (Dark Horse Innovation: Digital Innovation Playbook. Das unverzichtbare Arbeitsbuch für Gründer, Macher und Manager, 2016) beschrieben.

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