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Lean Coffee

Lean Coffee strukturiert einladungsbasierte, selbstorganisierte Meetings. Die Teilnehmer*innen definieren selbst die wichtigsten Diskussionspunkte zu einem vorgegebenen Meeting-Ziel und arbeiten diese in kurzen, festgelegten Zeitfenstern ab. Optimal sind Teilnehmerzahlen zwischen 3 und 20 Personen.

Methode Lean Coffee

Lean Coffee

Lean Coffee strukturiert einladungsbasierte, selbstorganisierte Meetings. Die Teilnehmer*innen definieren selbst die wichtigsten Diskussionspunkte zu einem vorgegebenen Meeting-Ziel und arbeiten diese in kurzen, festgelegten Zeitfenstern ab. Optimal sind Teilnehmerzahlen zwischen 3 und 20 Personen.

Methode Lean Coffee

Einsatzmöglichkeiten

Lean Coffee unterstützt Teams grundsätzlich bei der selbstorganisierten Durchführung aller Arten von Besprechungen. Spezifische Einsatzmöglichkeiten sind z.B.:

  • Steigerung der Effizienz von regulären Meetings auch in traditionellen Unternehmenskulturen
  • Durchführung spontaner Diskussionsrunden zu einer aktuell entstandenen Fragestellung
  • Vorbereitung von anstehenden Entscheidungen
  • Regelmäßige Sammlung und Behandlung allgemeiner Anliegen des Teams

 

Vorteile

  • Die selbstorganisierte Definition einer Agenda zu einem vereinbarten Ziel und die freiwillige Teilnahme am Meeting fördern Identifikation mit dem Thema sowie Engagement und Kreativität der Teilnehmer*innen.
  • Das offene Format erleichtert es allen Beteiligten, ihr Wissen und ihre Ideen bzw. Lösungsansätze einzubringen.
  • Das Timeboxing hält den Fokus aufrecht und maximiert den Wirkungsgrad des Meetings.
  • Der Austausch geschieht mit starker Zielfokussierung, da nicht-zielgerichtete Diskussionen limitiert werden.

Grenzen, Risiken, Nachteile

  • Der Einladende hat keine Kontrolle über die Agenda und kann nicht die Behandlung von bestimmten Punkten vorgeben.
  • Es gibt keine Garantie, dass alle generierten Themen im Meeting behandelt werden.

Ergebnis

  • Gemeinsame Erkenntnisse und Ideen zum Motto des Meetings
  • Evtl.: Dokumentation der Ergebnisse, falls die Teilnehmer*innen dies selbst organisieren
  • Darüber hinaus schafft Lean-Coffee unter den Teilnehmer*innen ein neues Gemeinschaftsgefühl und ein starkes Bewusstsein für den Wert der persönlichen Mitgestaltung.

 

Voraussetzungen

  • Verständnis bei den Teilnehmenden, dass ihr jeweils eigener Beitrag wichtig ist und sie selbst für die Gestaltung des Meetings verantwortlich sind
  • Bewusstsein der Einladenden und der Teilnehmer*innen über die Kraft von einladungsbasierten, selbstorganisierten Formaten

 

Qualifizierung

Lean Coffee erfordert keine spezifische Qualifikation. Das Team sammelt Erfahrungen bei der Durchführung und lernt dabei, dieses Besprechungsformat optimal einzusetzen.

Benötigte Informationen

  • Wissen und Expertise der Teilnehmer*innen
  • Motto bzw. Zielsetzung

 

Benötigte Hilfsmittel

  • Meeting-Timer: Stopp-Uhr, Smartphone-App oder entsprechende Anwendung auf dem PC zur Darstellung auf Bildschirm oder Beamer.
  • Ausreichende Anzahl von Haftnotizen oder Moderationskarten (ca. A5-Format) und dafür geeignete Stifte
  • Moderationsfläche (Whiteboard, Pinn-Wand, Flip-Chart, im einfachsten Fall genügt eine Tischfläche oder eine leere Wand)
  • Optional: Klebepunkte zur Priorisierung (10 pro Teilnehmer*in)

 

Durchführung ...

Praxistipps ...

Ergänzende Methoden

Herkunft

Die Jim Benson und Jeremy Lightsmith entwickelten 2009 das Moderationsformat Lean Coffee und starteten den regelmäßigen, offenen Seattle Lean Coffee. Mehr Informationen unter http://www.leancoffee.org.

Fachartikel zur Methode

Sie wollen mit anderen über ein Problem so locker diskutieren, wie Sie es in der Kaffeeküche tun? Sie haben eine Idee und suchen noch Unterstützer? Torsten G. Scheller zeigt Ihnen, wie Sie mit der Moderationsmethode "Lean Coffee" auf …

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